Die 10 wichtigsten Fehler auf deiner Webseite, die dir mit Sicherheit die Kunden fernhalten

 

Obwohl es Unmengen von Literatur dazu gibt, das ganze Internet voll davon ist, sehe ich hin und wieder Webseiten von Einzelunternehmerinnen, die dieselben Fehler immer noch machen. Und, genau diese Fehler sorgen leider dafür, dass die Kunden statt magnetisch angezogen zu werden, ganz schnell wegklicken und in der Regel auch nicht wiederkommen.

 

das ziel der webseite

 

Die Webseite soll interessant sein und die Leser neugierig machen auf mehr. Wenn du selbständig bist, ist deine Webseite wie dein Aushängeschild. Sie soll dir Kunden bringen, also im weitesten Sinne verkaufen. Dafür sind ein paar Dinge zu beachten. Die meisten Menschen informieren sich heutzutage im Internet, wenn sie etwas oder Jemanden für sich suchen.

 

Wenn sie schon auf deine Seite kommen, sollten sie dort eine Weile bleiben und nicht gleich wieder wegklicken. Allerdings ist die Klicktoleranz sehr niedrig. Ist es nicht sofort interessant, klickt man weiter. Umso wichtiger ist es, über ein paar Dinge Bescheid zu wissen, die ich dir jetzt ans Herz legen möchte.

 

spielereien

 

Spielereien sind alle möglichen Gimmicks. Leider sind viele davon sehr beliebt. Zum Beispiel der Under construction Button auf einer leeren Webseite. Deine Webseite ist wie deine Wohnung. Sie soll lebendig sein, einladend und fertig. Niemand möchte in einer kahlen Wohnung rumstehen. Mit dem o.g. Button wird man sofort als Amateur eingestuft. Wenn etwas noch nicht fertig ist, gehört es nicht in die Öffentlichkeit.

 

Der Besucherzähler sieht zwar nett aus, ist aber ein echter Kundenkiller. Besucher deiner  Webseite haben in der Regel überhaupt kein Interesse daran, zu erfahren, wie viele Menschen schon vor ihnen da waren. Das kann auch einen negativen psychologischen Effekt haben, den du bestimmmt nicht wünschst. Ist die Zahl nämlich zu niedrig, sagt sich der Kunde, hier ist nichts Tolles los. Ist sie zu hoch, kann der Kunde vermuten, dass du das getürkt hast. Beides ist nicht zielführend.

 

Alte Copyrights. Wenn du unter deine Artikel ein Copyright gesetzt hast, das von 1999 ist, zeugt das nicht gerade von "up to date" sein und, schwupss, sind die Leser weiter. Chance verspielt.

 

alles zu viel

 

Übermässiger Einsatz von technischen Spielereien wie ein aufwändiges, langes Intro, blinkende Elemente, nervige Musik und Rolltexte. Umfragen zeigen, dass sich die Menschen nach Schlichtheit und einfacher Navigation auf Webseiten sehnen. Wir wollen uns schnell zurechtfinden. Für Unterhaltung kann man ins Variete gehen.

 

Zahlreiche verschiedene Schriftarten und Farben, ein bunter beweglicher Hintergrund, weisse oder rote Schrift auf schwarzem Hintergrund, zu kleine Schrift. Das ist wie die Mode der siebziger - schräg. Es ist irgendwie alles zuviel, zu kreischig und anstrengend. Es ist schlechter Service und eine Zumutung für die Augen Ihrer Kunden. Sanfte oder weisse Hintergründe mit dunkler Schrift mag das Auge viel mehr. Studien bestätigen diesen Trend.

 

Zu lange Seiten.  Studien zeigen, dass die meisten Menschen lange Texte nicht am Monitor lesen wollen. Entweder sie drucken sie aus oder klicken einfach weiter. Für das Ausdrucken sollten sie wirklich interessant sein, sonst lohnt es in den Augen der Leser die Mühe nicht. Halte deshalb deine Seiten relativ kurz oder verteile dein Wissen auf mehrere Seiten und verlinke die Seiten miteinander.

 

Lange Schlangensätze mit vielen Kommas. Wenn deine Kunden zu lange Sätze lesen, müssen sie den ersten Teil des Satzes bis zum Ende des Satzes im Kopf behalten um den Sinn zu verstehen. Hilf deinen Lesern, indem du die Sätze kurz und knackig hältst. Kurze Sätze bringen Botschaften besser rüber.

 

Der Nutzen wird einfach vergessen. Deine Kunden interessieren sich nicht dafür, bei wem du gelernt hast oder wie viele Ausbildungen du gemacht hast. Deine Kunden wollen lediglich Lösungen für ihr Problem und das Vertrauen in dich, dass du das schaffst. Deswegen ist es so wichtig, den Nutzen für den Kunden klar herauszustellen.

 

 

Es wird oft vergessen, die Kunden aufzufordern, etwas zu tun. Auch call to action genannt. Informiere deine Leser, was sie als nächstes tun sollen. Also, "rufen Sie mich an", "bestellen Sie noch heute", "tragen Sie sich in die Mailingliste ein" etc. Sonst haben die Leser gelesen und finden das ganz nett und das wars schon.

 

Das Foto von dir ist nicht mehr aktuell, um nicht zu sagen, uralt. Der Kunde macht sich aber von dir im wahrsten Sinne des Wortes "ein Bild". Das alte Foto zeigt dich in deiner Qualität zur damaligen Zeit. Du bist aber längst weiter gewachsen, hast dich weiter entwickelt, bist reifer geworden und hast damit eine ganz andere energetische Ausstrahlung. Verspiele diesen Trumpf nicht aus Eitelkeit!

 

Und jetzt wäre es eine gute Idee, wenn du deine Webseite daufhin abchecken würdest, denn das ist der Sinn und Zweck meines Blogartikels :-)



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Der Trick, wie Sie eher fertig sind und mehr dabei schaffen

 

Das geht nicht, sagen Sie?

Sie machen doch schon so viel wie es nur irgend geht in der Zeit, die nun mal nicht mehr wird? Sie achten auf Planung und Zeitfresser, schließlich haben Sie sich mit Zeitmanagement beschäftigt.

 

Das kann gut sein und ist trotzdem nur Ihre subjektive Wahrnehmung. Jemand anderes würde vielleicht meinen, Sie sind einfach zu langsam oder könnten bei mehr Konzentration locker mehr schaffen. Alles hängt von der eigenen Sicht auf die Dinge ab. Manches lähmt uns schon, bevor wir es überhaupt angefangen haben. Zu groß scheint manchmal der Berg zu sein, den man vor sich hat. Oder zu unattraktiv, zu anstrengend.

 

Für mich ist das zum Beispiel die jährliche Steuererklärung. Völlig unsexy. Da ich inzwischen eine perfekte Buchhaltung habe, ist es gar nicht mehr viel, was ich der Steuerberaterin noch bringen muss. Versicherungsunterlagen, Krankenkassenbescheinigung, Betriebskostenaufstellung, lauter Belege eben. Aber das nervt mich unendlich weil meine Widerstände sofort hochfahren und dafür sorgen, dass ich es immer wieder ewig vor mir herschiebe obwohl es mich meistens höchstens eine Stunde kostet, alles zusammenzustellen.

 

Ich finde das ganze Steuersystem krank und es fühlt sich für mich nach verschwendeter Lebenszeit an, akribisch alle Belege zusammenzusuchen, nur um nicht zuviel Steuern zahlen zu müssen. Dabei weiß ich ganz genau, dass auch das nur meine ganz persönliche, subjektive Wahrnehmung ist. Andere freuen sich vielleicht darauf, Geld vom Finanzamt zurück zu bekommen. Denen fällt es sicherlich viel leichter, sich dran zusetzen. Das fühlt sich für sie nach Belohnung an. Dieses Gefühl fehlt bei mir. Ich muss meistens nachzahlen und das weiß ich auch schon vorher. Kein schönes Belohnungsgefühl, auf das ich mich freuen könnte.

 

 

Manchmal hilft eine mentale List dabei, sich mehr zu motivieren. Ich las dazu die folgende Geschichte. Folgen Sie mir einfach.

 

 

Es ist in Amerika des letzten Jahrhunderts, auf einer Baumwollplantage. Die Arbeiter ernten die Baumwolle per Hand. Die Sonne brennt unbarmherzig vom Himmel. Die Arbeit ist schwer, die Körperhaltung dabei anstrengend. Jeden Morgen haben die Arbeiter 500 Meter Baumwollreihen vor sich. Soweit das Auge reicht nur Baumwollsträucher, endlos, sonst nichts. Am Ende des Tages nur noch Erschöpfung. Viel Tag ist nicht mehr übrig.

 

Der Farmer hatte eine Idee. Er steckte einen Stab mit einer gut sichtbaren roten Fahne 50 Meter weiter hinter dem Ende der täglichen 500 Meter in das Feld. Dazu gab es die Ansage, dass jeder seiner Arbeiter, der die rote Fahne erreicht hat, Feierabend machen darf, egal wie früh es noch am Tag ist.

 

Was war das Ergebnis? Erstaunlich viele Arbeiter landeten vor dem eigentlichen Feierabend an der roten Fahne und gingen guter Dinge nach Hause.

 

Wie kann das sein? Es hatte sich nichts an den Umständen geändert, im Gegenteil. Sie hatten sogar noch 50 Meter mehr abgearbeitet und waren trotzdem früher fertig.

 

Das Geheimnis war die deutlich wahrzunehmende rote Fahne als Ziel. Das Auge hatte nun ein erstrebenswertes Ziel fest im Blick. Das Tagespensum erschien nicht mehr verschwommen, unerreichbar am Horizont, nur Baumwolle überall, sondern das Auge hat sich auf ein Ziel, rote Fahne – früher Feierabend, ausgerichtet. Ein erstrebenswertes noch dazu. Mehr Freizeit und Erholung war für die Arbeiter sonst nicht drin und bedeutete eine echte Belohnung.

 

Der Farmer hatte gleich dreifachen Gewinn. Mehr abgeerntete Fläche, motivierte Arbeiter und am nächsten Tag erholtere Arbeiter, die sich wiederum ordentlich ins Zeug legten, um die rote Fahne recht schnell zu erreichen und Feierabend zu haben.

 

 

 

Lässt sich das auf Ihren Arbeitsalltag übertragen? Zweifellos. Denken Sie doch nur mal an die letzten Tage vor Ihrem Urlaub. Ist es nicht erstaunlich, was Sie da alles wegschaffen? Gleicher Effekt – das Ziel ist diesmal der Urlaub als Belohnung, in den Sie auch nur fahren können, wenn Sie vorher noch Ihre Arbeit fertig bekommen.

 

Also ist es eine gute Idee, dafür zu sorgen, dass wir uns immer wieder eine „rote Fahne“ ins Feld stellen, ein Ziel, das uns genügend motiviert. Das müssen keine Jahrhundertziele sein, auch ganz kleine für jeden Tag bringen es schon.

 

Probieren Sie es einfach aus! Ich freue mich auf Ihre Erkenntnisse.

 

 

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Die Top Ten der Fehler, die deine Präsentation zur Qual für die Zuschauer machen

Die 10 Dont´s für Präsentationen im Webinar.

 

 

Ich liebe es wirklich, Webinare zu halten und schaue mir auch gerne welche an. Dabei ist mir aufgefallen, dass es manche TrainerInnen gibt, die ihren tollen Content leider mies verpacken.

 

Woran liegt das? Ich denke, es fehlt oftmals einfach an den Grundregeln einer Präsentation mit Folien, also Powerpoint. Auch der Umgang mit der Technik lässt oft zu wünschen übrig, aber das ist ein anderes Thema.

Mir geht es in diesem Artikel darum, Hilfestellung und Inspiration zu gebe, damit Inhalt und Form wirklich optimal werden. Aus meiner mehr als 12 jährigen Praxis als IT-Trainerin,  besonders für Frauen, weiß ich ganz genau wo die Knackpunkte sind und verbreite dieses Wissen gerne weiter.

 

Los gehts!

 

Die 10 Dont´s für Präsentationen im Webinar.

 

Eine komplett voll beschriebene Folie, möglichst noch 1zeilig – das ist eine Bleiwüste

Das ist schon auf dem Papier anstrengend zu lesen, in einem Webinar ist es schlicht eine Zumutung. Verteile deinen Text so, dass Spannung erzeugt wird. Manchmal reicht sogar schon ein Satz oder ein Wort auf einer Folie. Auch Absätze oder Unterteilungen mit Aufzählungszeichen bringen mehr Lockerheit rein. Du sprichst ja dazu. Also muss nicht alles auf den Folien stehen. Ganz schlechter Stil ist es, nur den Text deiner Folien vorzulesen, ohne Ergänzungen. Dein Publikum kann aller Wahrscheinlichkeit nach schon lesen.

 

Zu viele verschiedene Schriftarten

Das zeigt anschaulich, was dein Schreibprogramm alles hat und kann, aber leider nicht, was du inhaltlich transportieren möchtest. Empfohlen werden für beruflichen Kontext zwei bis höchstens drei Schriftarten auf einer Folie. Gut sind serifenlose Schriften weil sie ein sehr klares Bild ergeben. Serifenlos ist z.B. auch dieser Text. Sehr viele unterschiedliche Schriften sieht aus wie der Flyer deines neuen Italieners und das möchtest du bestimmt nicht. Beim Italiener passt es, bei dir nicht. Ausser, du wirbst für ihn.

 

Schriftgrößenwirrwarr

Auch hier gilt, maximal drei verschiedene Größen! Besser nur zwei. Alles andere strengt unnötig an beim Lesen und deine Zuhörer sind schnell weg. Die Klicktoleranz ist nun mal sehr niedrig . Bleibst du bei zwei Größen, ergibt das ein einheitliches Bild. Gut fürs Auge. Benutze lieber Schriftauszeichnungen wie fett und kursiv und, in Maßen, Farben.

 

 

Riesenschrift

Der Inhalt wird davon auch nicht besser, wenn er einem im BILD - Zeitungs - Format entgegenschreit. Gehe sensibel um mit den Größen! Überschriften kann man größer machen indem man sie farblich hervorhebt oder fett formatiert. Sehr große Schrift wirkt plakativ und Worte, die nur aus GROSSBUCHSTABEN bestehen werden im Internet wie Anschreien erlebt. Das solltest du bedenken und nur sehr pointiert einsetzen.

 

Minischrift

Das Gegenteil ist die Minischrift, die man nur mit einem Fernglas oder einer Lupe entziffern kann. Auch hier gilt, ausprobieren. Zuschauer sind fix weg. Denke daran, dass du deinen Text kennst, die Zuschauer aber noch nicht. Sie wollen lesen können was du schreibst. Zu kleine Schrift verlockt dich ausserdem dazu, zu viel auf eine Folie zu schreiben.

 

Keine Bilder – nur Text

Ohne Bilder, richtig schöne aussagekräftige Fotos, wirkt eine Präsentation blutleer. Nicht umsonst gilt der Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Das stimmt immernoch. Dabei bitte auch wieder das rechte Maß im Auge behalten und nicht Bilder um der Bilder willen einfügen, sondern nur dort, wo es passt und deine Aussage kraftvoll unterstreicht.  Kostenlose Bilder findest du, falls du keine eigenen hast, bei pixabay oder Canva.

 

Kannst du was erkennen? Ein echtes negatives Beispiel aus einem Webinar.

 

Grafiken ohne eigene Aussage

Beliebt sind auch immer Statistiken oder Pyramiden, Säulendiagramme. Abgesehen davon, dass sie oft unleserlich sind, sind sie äußerst sparsam einzusetzen. Mit nichts langweilt man seine Zuschauer besser als mit vielen Statistikgrafiken. Sie erschließen sich auf die Schnelle oft nicht und wenn sie noch dazu fast unleserlich sind, sind sie nur ärgerlich. In diesem Beispiel oben (Originalgröße, wie im Webinar gesehen) ist die Schrift leider so klein, dass man eigentlich eine Lupe braucht. Also, unbedingt auf Lesbarkeit achten!

 

Schriller Hintergrund, viele verschieden Farben

Powerpoint bietet eine reiche Anzahl an Vorlagen. Nicht alle sind wirklich professionell wirkend. Manche Farben für den Hintergrund sind zu schrill und überdecken damit den eigentlichen Inhalt der Folie. Wenn einen die Farbe „anschreit“, ist man schnell raus als Zuschauer. Auch Schrift ist nicht in vielen Farben zu empfehlen. Das wirkt leicht unprofessionell oder wie die Werbung für eine Dönerbude. (nichts gegen Döner! ). Mache sind sehr verspielt, sodass man schauen muss, was wirklich passt.

 

Schwarzer Hintergrund

Schwarzer Hintergrund und weiße Schrift – das war mal modern. Bitte nicht verwenden, denn es ist Augenpfeffer und absolut old fashioned.  Du tust dir damit keinen Gefallen. Bleib bei weißem oder dezent  eingetöntem Hintergrund. Das liest sich viel angenehmer.

 

 

Folienflut

Die Kunst liegt in der Beschränkung. Da du zu deinen Folien auch sprichst, musst du nicht den ganzen Inhalt auf die Folien verteilen. Das wirkt ohnehin viel  entspannter. Du stehst doch im Stoff.  Du kannst deinen Teilnehmern gerne nachträglich ein Handout aus deinen Folien machen. Dann lenkst du ihre Aufmerksamkeit auf den Inhalt und beschäftigst sie nicht mit Lesen.

 

Zu guter Letzt.

Wenn du eine Person deines Vertrauens um einen Liebesdienst bittet kannst, dann lass deine Präsentation von Jemandem checken, der deinen Text nicht kennt. Ideal, wenn du ihm oder ihr die ganze Präsentation vorführen kannst. Du bekommst dadurch wertvolle Hinweise, wo etwas zu aufdringlich, zu blutarm oder zu viel ist und kannst gleich noch die Zeit testen, was sehr wichtig ist.

 

Beherrsche die Technik in deinem Webinar!

Deinen eigenen Bildschirm im Webinar zu zeigen (screensharing) hat seine Tücken. Vor allem, wenn du mit Powerpoint und deinem Präsentationsprogramm nicht sicher umgehen kannst auch. Hier unten ist ein Beispiel aus dem Leben. Es war ein Webinar, das ich besucht habe und zeigt, wie es nicht aussehen soll. Abgesehen von den Riesenbuchstaben und dass sich alles verschoben hatte - die Präsentation wurde nicht auf Vollbildmodus gestellt. So war alles viel zu klein (Originalgröße dargestellt) und die Minis waren sichtbar (Vorschaumodus). Das wirkt extrem unprofessionell.

 

 

Da fallen mir alle Fehler gleichzeitig auf. Viel zu klein, Text verschoben, Riesenbuchstaben, die Powerpointvorschau ist im Bearbeitungsmodus zu sehen.

 

 

Dieses Webinar war keine Freude. So sollte es nicht sein, denn der Inhalt entschuldigt nicht die schlampige Form. Im Gegenteil, kann eine tolle Gestaltung oft noch was rausreißen.

 

So etwas passiert dir nicht mehr wenn du meine Tips annehmen kannst. Und dann, los! Wenn du richtig einsteigen möchtest, dann habe ich eine super Unterstützung für dich. Ich habe einen Selbstlernkurs entwickelt, den du dir HIER ansehen kannst.

Dann geht nichts mehr schief und deine Webinare werden ein Hit!

 

Viel Erfolg!



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Und, was machen Sie so?

 

Menschen treffen sich bei Seminaren, auf Tagungen, auf Kongressen, auf Parties, lernen sich neu kennen. Man findet sich symphatisch und ist schnell beim smalltalk. Und dann kommt sie, die eine Frage:

 

Und, was machen Sie so?

 

Damit beginnt schon das Dilemma. Alle, deren Berufsbezeichnung nicht gerade Bäcker, Mauer, Friseurin oder Kinderärztin ist, haben oft ein Problem damit, anderen Menschen einfach und anschaulich verständlich zu machen, womit sie ihre Brötchen verdienen. Neue Berufsbezeichnungen sind oftmals etwas kryptisch. Oder kannst du auf Anhieb sagen, was ein Changemanager wohl tut? So in einem Satz? Ohne einen Vortrag zu halten?

 

Findige Menschen haben dafür den sogenannten Elevator pitch erfunden.  Der Elevator pitch ist eine Zusammenfassung, die in einem Satz erklären soll, was man beruflich macht und den Zuhörer neugierig auf mehr machen soll. Der mag bei Bankgesprächen ganz nützlich sein. Leider klappt das eher nicht bei normaler zwischenmenschlicher Kommunikation. Zumal er irgendwie falsch verstanden wurde und alle es nun nachplappern oder sogar weitergeben wie es angeblich zu sein hat. Mit dem Ergebnis, dass geschraubte Endlossätze entstehen, die man auswendig lernt, im Ernstfall runterrasselt oder sowieso wieder vergessen hat. Aber, wie gehts denn nun?

 

Dazu das folgende Beispiel aus meinem Leben.

 

Bis vor kurzem war ich noch  der Meinung, ich hätte es ganz klar, was ich beruflich mache. Dann war da dieses zwanglose Treffen und die nette Architektin erzählte von sich und ihrer Arbeit. Bunte Bilder von Häusern entstanden dazu in meinem Kopf. Und dann fragte sie mich.

 

" ...und, was machen Sie so beruflich?"

 

Ich merkte wie mir heiss wurde und sich in meinem Kopf Sätze, Elevator pitches,  zu formieren begannen, die alle gleich wieder verworfen wurden, weil ich die Reaktion darauf schon kenne.

Sätze wie:

 

"Ich arbeite energetisch."

Ach interessant, Sie arbeiten in einem technischen Beruf? Nö.

 

"Ich mache Energetische Unternehmensberatung."

Achso, sie beraten Unternehmen zum Stromverbrauch. Auch nicht.

 

Oje, also noch ein Versuch.

 

"Ich berate und unterstütze soloselbständige Frauen, deren Business nicht so recht läuft oder das besser laufen sollte."

Aha, Schweigen. Also, Sie machen Bilanzen und stellen Businesspläne auf und so?

 

Wieder daneben.

 

"Ich arbeite mit den UnternehmerInnen auf der energetischen Ebene und löse dort Blockaden und Widerstände auf, die ihnen den Erfolg so schwer machen"

Aha, das ist was E s o t e r i s c h e s, nicht wahr?

 

Stöööhn, nein.

 

 

Den fragenden Blick meiner Gesprächspartnerin vor Augen, zog sich mein Schweigen ein wenig hin und wurde schon irgendwie peinlich. Ich hätte auch sagen können:

 

"Ich berate selbständige Frauen, die vorwärts kommen möchten und arbeite dabei mit energetischem innovativem Werkzeug. Das geht sehr schnell und ist hocheffektiv."

 

Ich sah schon den mir bekannten glasigen Blick meiner Gesprächspartnerin vor meinem geistigen Auge. Ausserdem ist es ja auch nur die Hälfte der Wahrheit. Die andere Hälfte ist meine Arbeit in allen Lebensbereichen um Verwicklungen und Blockaden aufzulösen. Berufliches lässt sich nicht von Persönlichkeit trennen. Klar, ich könnte auch einfach sagen, dass ich Coach bin. Aber das ist heutzutage so dermaßen überstrapaziert und wirklich etwas vorstellen kann sich auch niemand etwas darunter. Das alles geht mir sekundenschnell durch den Kopf. Also haue ich den Elevator pitch und alle seine Varianten spontan in die Tonne.

 

Ich hole ich tief Luft und fange ganz anders an.

 

"Sie kennen doch bestimmt auch Jemanden der selbstständig ist, ganz klug, engagiert und mit Herzblut dabei ist . Jemand, der sehr fleissig ist und trotzdem einfach nicht auf einen grünen Zweig kommt?"

 

Mein Gegenüber nickt und sieht neugierig aus.

 

"Also, sage ich. Ich bin sozusagen eine Impulsgeberin, eine Knotenauflöserin dafür, damit es besser läuft. Ich bin damit eine Unternehmensberaterin der innovativen Art.

Ich finde die Antworten auf die Frage  "Warum läuft es nicht?

 

Ach, sagt sie. Und, wie machen Sie das?

 

Ich suche und finde die Ursachen dafür auf der unbewussten  Ebene. Dort sind nämlich meist die Boykotteure, die man nicht sehen kann, die aber sehr wirkungsvoll dafür sorgen, dass es klemmt. Betriebswirtschaftliche Zahlen sind für mich uninteressant"

 

Mein Gegenüber ist nun wirklich interessiert und will mehr wissen. Ich erkläre an einem konkreten Beispiel wie das aussehen kann und schon sind wir mitten im Gespräch - ganz einfach. Ich staune.

 

Aber das Berufliche ist nur die Hälfte, die andere Hälfte ist das Arbeiten an privaten Themen. Dazu erkläre ich ihr, dass ich auch alle anderen Verwicklungen und Störungen so bearbeiten kann. Beziehungsprobleme, Geldsorgen, gesundheitliche und Selbstwertthemen.

 

Sie schaut ein wenig skeptisch, aber das kenne ich ja schon...

Aber, ich habe ihr ganz einfach ohne "pitch" erklärt, was ich mache und damit konnte sie etwas anfangen. Und nur darauf kommt es an.

 


Wenn dich das Thema interessiert- komm gerne in mein kostenfreies Live webinar !


am 22.8.17 um 19 Uhr

https://www.edudip.com/w/195488


Wie gehts deinem besten Außendienstler?

Wie, du hast keinen? Na, ich hoffe doch, dass du schon einen hast. Ich rede von deinem Newsletter oder was hast du gedacht?

 

Wenn du wirklich noch keinen hast, wird es dafür Zeit!

Hier möchte ich dir ein paar Argumente liefern, warum er dein bester Außendienstmitarbeiter ist und warum du unbedingt einen haben solltest.

 

Photo Pixabay

 

 

Die Menschen, die deinen Newsletter freiwillig abonniert haben, zeigen Interesse an dir und deinen Angeboten. Das ist ein Geschenk! Sie erlauben dir damit zum Beispiel

 

Aktuelle Termine zu kommunizieren

 

Alles, was so läuft bei dir, kannst du ihnen damit zeitnah kommunizieren. Glaube nicht, dass sich deine Abonnenten regelmäßig von selbst auf deine Webseite bewegen um die neuesten Termine zu erfahren. Das tun sie in der Regel nicht. Aber dein Außendienstmitarbeiter informiert sie regelmäßig. Er darf ihnen auch deine Angebote unterbreiten.

Und er tut dies hoffentlich unaufdringlich und charmant. Hin und wieder hat er ein Bonbon dabei in Form von Sonderrabatten oder Vorzugsaktionen für Abonnenten.

Photo Pixabay

Du darfst Wissen vermitteln.

 

Du möchtest , dass deine LeserInnen vorwärts kommen, du willst ihnen Anregungen liefern, Impulse setzen. Auf diesem Wege kannst du mit ihnen dein Wissen teilen und deinen Kunden damit massiven Mehrwert liefern. Dafür werden sie dir dankbar sein. Je mehr du von deinem Wissen teilst, desto mehr wirst du auch zurück bekommen. Damit machst du deine Leser zu Fans.

 

Deine Expertise verstärken ist wichtig.

 

Wenn du viel von dem zeigst, was du kannst und tust, legst du gute Samen dafür, dass man dich als Expertin auf deinem Gebier erkennt. Damit kannst du immer mehr Menschen anziehen, die deine Angebote brauchen und schätzen.  Deine Inhalte sind wertvoll, wenn sie deinen Abonnentinnen Infos liefern, die sie brauchen, Unterhaltung bieten, Mehrwert bringen.

 

Das Ziel ist es, im Kopf deiner Kunden vorne drin sein.

 

Im Idealfall fällst du deinen Kunden sofort ein, wenn sie ein Problem haben, das du als Expertin lösen könntest. Dein Außendienstmitarbeiter erinnert sie immer wieder mal unaufdringlich daran, dass es dich und den Fachgebiet gibt.

 

Kunden gewinnen

 

Das ist auch eine gute Möglichkeit neue Kunden zu gewinnen, denn deine Newsletter werden gerne auch mal weitergeleitet, wenn sie gut gemacht sind.

 

 

 

Kundenbindung ist megawichtig.

 

Am allerbesten gelingt dir das, wenn deine Newsletter so wertvoll sind, dass deine Kunden schon immer regelrecht darauf lauern. Zu mindestens sollten sie sich freuen, wenn Post von dir kommt und nicht genervt auf ENtf drücken.

 

Was brauchst du für deinen Newsletter?

 

Spaß am Schreiben!

 

Meinte doch letztens eine Teilnehmerin meines Webinars, dass das doch wohl ganz selbstverständlich sei. Ist es nicht, leider.

Ganz klar. Wenn du dich mit jedem Satz rumquälen musst, dann wird es mühsam. Das spüren deine Leser. Dann finde einen anderen Weg, sie zu informieren. Manche Newsletter kommen fast nur mit ganz vielen Bildern daher. Auch das kann funktionieren. Vielleicht liegt dir auch das Video als Medium mehr?

 

 Zuverlässigkeit - Regelmäßige Versendung

 

Damit du, wenn dein ein guter Außendienstmitarbeiter ordentlich gearbeitet hat, im Gedächtnis deiner Kunden bleibst, solltest du dich dir verpflichten, wirklich regelmäßig zu schreiben. Ob du wöchentlich, monatlich, vierteljährlich schreibst, hängt davon ab wie du das entscheidest. Nur sporadisch deinen Außendienstmitarbeiter loszuschicken, bringt dir keine Punkte

 

Sicherer Umgang mit dem Emailprogramm

 

Du musst ein gutes Emailprogramm haben und es sicher benutzen können. Du brauchst es weil du für dich die Statistik überprüfen können solltet. Das gibt dir wichtige Infos um deine Angebote noch zielgerichteter machen zu können. Du kannst genau sehen, was gut ankommt und was weniger gut. Es sollte alle Funktionen haben, die du brauchst und nicht alles, was man noch so haben könnte. Wenn du nicht so sattelfest in englisch bist, ist ein deutsches Programm für dich leichter zu handhaben.

 

Newsletter erstellen – Schritt für Schritt – ganz easy- mein Angebot

 

Der Markt ist voll mit Anbietern. Wenn du anfangen möchtest und unsicher bist, was du nehmen sollst und wie das geht, empfehle ich dir meinen Videokurs „Kurs 1 – Newsletter mit cleverreach“.

 

Er nimmt dich an die Hand und erklärt dir Schritt für Schritt von Anfang bis Ende wie alles funktioniert. Informiere dich gerne hier.

 

Und so siehts aus.

 


Photo Steldinger


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Warum legst du nicht einfach mal los?

foto pixabay

 

Zu den beliebtesten Begründungen, warum wir nicht endlich in die Puschen kommen oder eine Veränderung wirklich konkret angehen, gehört die Zauberformel „Wenn … dann“. Kennst du die auch? Klingt so gut, absolut logisch und man kann kaum etwas dagegen sagen. Vielleicht kennst du einige meiner Beispiele auch. Natürlich nur von Anderen, ist ja klar.

 

Wenn erst die Kinder groß sind, dann …

 

...gehe ich wieder arbeiten, mache ich endlich meinen Heilpraktikerschein, lerne ich Spanisch, suche ich mir einen Job, fange ich endlich mit Yoga an, kündige ich diesen miesen Job und mache mich mit meinem Herzensthema selbständig.

 

 

 

Wenn endlich das Haus abbezahlt ist, mein Mann seine Ausbildung beendet hat, die Schwiegermutter wieder gesund ist, es nicht mehr so heiß ist. Dann, aber dann ganz bestimmt, lege ich los.

 

auf meinem Gebiet, die selbständigen Frauen zu unterstützen, treffe ich oft auf diese Variante.

Wenn ich erst diese Ausbildung, dieses eine Seminar, noch diesen Schein, dieses Zertifikat, diese wichtige Zulassung habe, dann aber. Ja, was dann. Dann legst du los? Wie ein Turbo?

 

Oder bist du etwa "noch nicht so weit"?

Auch ein schönes, oft ganz ernst gemeintes  Argument.

 

"Wenn ich so weit bin, dann mache ich richtig Werbung, zeige mich, halte Vorträge, schreibe einen Blog, schicke meine Newsletter. Aber erst, wenn ich so weit bin."

Wann ist das denn und woran merkst du das?

 

Warum denn nicht jetzt?

Ja, ich höre schon die Argumente. Das geht nicht weil, erst du  ERST noch die EINE Qualifikation haben musst, die Kinder aus dem Gröbsten raus sein müssen, das Haus bezahlt sein muss, du noch nicht genug weißt und kannst und überhaupt. Und weißt du was?

 

Das alles sind nur Ausreden!

 

Sie halten dich wirkungsvoll davon ab, endlich loszulegen. Sie müssen als Entschuldigung herhalten, als Begründung, warum du nicht einfach machst. Niemand hat am Anfang alles perfekt und fertig. Da wächst man rein. Aber, wenn du deinen Start immer wieder verschiebst, weil… siehe oben, dann kann es auch  nicht losgehen. Und, irgendwann ist es zu spät. Dann ist der Elan weg und du wirst immer das Gefühl haben, dass du etwas Wichtiges in deinem Leben verpasst hast.

 

Was kannst du also tun?

 

Frage dich selbst ganz ehrlich bei jedem deiner „Gründe“, warum etwas nicht geht“

 

  „Ist das wirklich wahr?“.

 

Fühle rein, was da hochkommt. Und dann fühle hin, was eigentlich hinter jedem einzelnen Satz deiner Begründungen steht. Meistens stecken Ängste dahinter, die tief im System aktiviert werden sobald du loslegen möchtest. Sie dienten früher einmal zu deinem Schutz. Nun wird es Zeit, sie loszulassen.

 

„Ich kann mich nicht selbständig machen weil mir noch diese eine Ausbildung fehlt.“ Dahinter steckt meistens „ich traue mich nicht raus damit, ich weiß nicht, ob ich das richtig kann. Was ist, wenn ich erfolglos werde, mir das Geld ausgeht, wo soll ich Kunden herkriegen, ich weiß nicht wie ich anfangen soll" usw.

 

Die nächste Ausbildung bringt es auch nicht, denn Wissen hast du längst genug. Nur diese Angstmacher in deinem Kopf, die dich daran hindern, aus deiner Komfortzone rauszutreten und loszulegen, die sind immer noch da. Du kannst ihnen meistens nicht über den Verstand beikommen.

 

Aber man kann sie sehr gut mit verschiedenen Methoden auflösen, die mit dem Unterbewusstsein arbeiten, z.B. mit meinem energetischen Herzcoaching, das ich dir gerne empfehle. Es geht viel schneller und vor allem erfolgreicher als das Ankämpfen über den Kopf, denn es bearbeitet deine Ängste auf derselben  Ebene, wo sie entstanden sind. Und, du musst dazu keinen langwierigen Seelenstriptease hinlegen.

 

Du wirst dich wundern, was plötzlich alles geht. Es kann dann zu den berühmten Synchronizitäten, die die meisten Menschen als Zufälle kennen, kommen. Alles passt plötzlich wie von Zauberhand und greift ineinander, Türen öffnen sich, die richtigen Menschen treten in dein Leben, du bist zur rechten Zeit am richtigen Ort. Und du wirst dich wundern, warum du damit so lange gewartet hast.

 

was Menschen am Ende ihres Lebens am meisten bedauern

Niemand bedauert es, nicht noch länger brav im Büro gesessen zu haben. Erstaunlich? Aber sehr viele bedauern, dass sie Chancen ungenutzt haben verstreichen lassen, vor lauter Angst und fehlendem Vertrauen ins Leben.

 

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies Bronnie Ware "Was Sterbende am meisten bedauern". Sie war lange Jahre Altenpflegerin und hat Menschen beim Sterben begleitet. Interessante Lektüre, die uns gut dabei helfen kann, unsere ganzen Ängste einmal kritisch zu hinterfragen.


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Umwege erhöhen die Ortskenntnis - die Zweite

Fokus, Fokus, Fokus!

 

Fokus zu halten ist für Selbständige, die oft viele Fähigkeiten und umfangreiches Wissen auf sehr verschiedenen Gebieten haben, nicht eben einfach.

 

Ich lese oft auf Webseiten bei Kolleginnen, wie viele Qualifikationen sie haben. Aus irgendeinem Grund meinen sie, sie alle aufführen zu müssen. Da ist Frau Diplompsychologin, HP psych., Diplomsozialpädagogin, EFT Therapeutin, Bachblütencoach usw.

 

Das Beispiel ist völlig fiktiv, aber ich bin mir ganz sicher, es gibt da draußen Selbständige, auf die genau die Beschreibung passt. Wer viel kann, hat oft Schwierigkeiten damit, sich auf ein spezielles Kernthema, sein Kerngeschäft, zu konzentrieren. Die Folge davon ist manchmal, dass die Positionierung nicht klar und eindeutig für die potentiellen Kunden zu erkennen ist.

 

Ein Kunde sucht ja nicht nach Jemandem mit vielseitigem Wissen, sondern nach einer Lösung seines aktuellen Problems. Das wird oft vergessen.

Ist es denn für potentielle Kunden von Vorteil einen Coach, eine Therapeutin zu wählen, die auf ganz vielen Gebieten zuhause ist oder ist das eher verwirrend?

 

Traut man Jemandem, der viele Qualifikationen hat, mehr zu? Es wird ja immer zu einer möglich spitzen Positionierung geraten. Vielseitige haben damit ein echtes Problem.

 

Neuerdings gibt es für sehr solche Menschen übrigens einen Begriff. Sie werden als „ Scanner“ bezeichnet. Ein Begriff, den ich persönlich nicht so sehr passend finde weil er für mich Oberflächlichkeit impliziert.

 

irrtum und versuch

 

Für mich selbst habe ich auch immer wieder ausprobiert, möglichst viele Aspekte meines Wissens in meiner Arbeit unterzubringen. Letztlich wurde es anstrengend weil ich meinen Fokus zeitweilig aus den Augen verlor. Ich wollte doch meinen Kundinnen auf jede erdenkliche Weise weiterhelfen…

Aber, eins nach dem anderen.

 

Ich bin auf meinem Lebensweg natürlich auch zu vielen unterschiedlichen Ausbildungen gekommen. Unter anderem bin ich ausgebildete IT-Trainerin und auf diesem Gebiet viele Jahre erfolgreich unterwegs gewesen. Viele meiner Coaching Klientinnen haben ein Problem damit, Webseiten zu bauen, Newsletter einzurichten oder sogar Webinare zu halten. Es überfordert sie schlicht.

 

Was lag also näher, als genau das zusätzlich für meine Klientinnen anzubieten? Ich war von meiner Idee begeistert und entwickelte das Programm „Easygoing marketing für Frauen, die keine PC Profis sind“ (visionandspirit.de). Ich wollte damit die zwei wichtigsten Elemente des online Marketings, Newsletter und Webinare, ganz einfach nachvollziehbar, mit Schritt für Schritt Video-Begleitung und vierwöchigem Email-Support, anbieten. Am Ende steht der erste Newsletter oder das erste Webinar. So war die Idee.

 

Die erste Idee

Gesagt getan. Webseite aufgesetzt, Videos gedreht, Online Kurse entwickelt, Marketing dafür gemacht. Und ich dachte mir, dass mir die Frauen dafür die Bude einrennen würden. Ich weiß ja, dass viele sich nicht so recht ran trauen an solche Newsletter Programme oder Webinarplattformen, die sie dafür brauchen weil sie alles viel zu kompliziert finden. Und mit meinen Kursen hätten sie garantiert selbst ganz einfach ihre Newsletter und Webinare selbst erstellen lernen können.

 

Aber, leider floppte das Ganze. Ich habe in 5 Monaten vielleicht 6 Kurse verkauft. Was lief nur falsch? Ich war mit bei der Idee mit Feuer und Flamme dabei. Es hat mir doch so viel Freude gemacht, das alles aufzusetzen. Die viele Arbeit, und ich habe wirklich richtig viel Arbeit und Zeit investiert dafür, war mir gar nicht bewusst. Ich wollte in erster Linie helfen und es hat mir so viel Spaß gemacht, das alles vorzubereiten.

Im Geiste sah ich schon die glücklichen Kundinnen, die endlich besser sichtbar werden konnten und das sogar selbst hinbekommen hätten.. Geld verdienen wollte ich natürlich auch, Kennwort skalierbare Produkte, aber meine Preise für die Kurse waren viel zu weit davon entfernt, als dass ich davon reich hätte werden können.

 

Also, eigentlich war alles richtig, oder?

 

erste erkenntnisse

 

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, warum das so schlecht bzw. überhaupt nicht lief. Letztlich musste der Grund dafür doch in mir liegen, in meinem Mindset. Und da war er auch. Mein Fokus war verschoben worden. Ich hatte ein Nebengleis eröffnet. Es hat mir zwar Spaß gebracht, aber die Erwartungshaltung war viel zu hoch und meine Enttäuschung dann leider auch.

 

Das Angebot kam bei meinen Kundinnen einfach nicht überzeugend und stimmig genug an. Mein eigenes Mindset sorgte zuverlässig dafür, dass meine Glaubenssätze sich scheinbar bewahrheiteten. „Dafür gibt es schon zu viele Experten auf dem Markt“ ist z.B. so ein Glaubenssatz. Und ich hatte offenbar unbewusst auch Angst, dass mich das überfordern würde, neben meinem "normalen" Geschäft.

Meine Kundinnen sahen mich wohl auch nicht als die Computerexpertin ihres Vertrauens. Total verständlich. Schließlich ist mein Fokus eigentlich anders. Ich coache, wenn es nicht läuft wie es soll mit dem Business.  Persönlichkeitsentwicklung und energetische Arbeit im Business sind die Schwerpunkte, die von mir aktiv nach außen kommuniziert werden.

 

neue ideen

 

Dann hatte ich die Idee, auch etwas für Frauen in der Lebensmitte (ww.herzfrau-in-lebensmitte.com) zu machen. Viele meiner Kundinnen gehören dazu. Ich dachte mir, Energetisches Coaching verbunden mit wichtigen Lebensthemen, das wird bestimmt gerne angenommen. Coole Idee – Extra Webseite gebaut, Texte eingepflegt, Marketing gemacht - leider fast kein Echo. Und mir wurde klar, dass ich auch keine Kapazitäten habe, das ausreichend mit meiner Aufmerksamkeit und frischen Inhalten zu versorgen.

 

Meine Webinare zu den Farbenergien waren gut besucht, brachten viel Lob und nun? Was mache ich nun damit? Neue Kundinnen hat es mir keine Einzige gebracht. Aber,  es  hat viel Spaß gemacht, sie zu erarbeiten, vorzubereiten und zu halten. Das ist doch auch was. Bestimmt kommt mir noch eine Idee, wofür ich die Aufzeichnungen verwenden kann, wenn der Zeitpunkt passt.

 

erkenntnis

 

Was mir dabei sehr klar wurde...

 

Auch ich habe ganz viele Facetten meines Wissens, die sich auf den ersten Blick in meinem Business nicht zeigen. Aber das Wissen aus ganz verschiedenen Gebieten fließt in meine Coachings ganz von selbst immer mit ein. So kenne ich mich mit den Ängsten vorm PC bestens aus, kann Frauen in der Lebensmitte super unterstützen weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wo die Probleme liegen und verstehe, worum es geht und wie sie sich fühlen. Mein Wissen über Farben, Chakren, Heilsteine etc. kann manchmal auch sehr unterstützend für meine Kundinnen sein. Oft gebe ich damit ganz konkrete Hinweise zur Selbsthilfe mit. Aber es sind keine Schwerpunkte meines Angebotes und brauchen daher keinen zusätzlichen Fokus.

 

Diese Erkenntnis hat etwas Zeit gebraucht aber Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis.

 

Der Fokus liegt nun wieder auf dem 1:1 Coaching zum Thema Persönlichkeit, Business für Soloselbständige und Energetischer Arbeit die ich mit Freude und Herzblut mache. Meine kostenlosen LiveWebinare sind für mich eine Möglichkeit, auch manchmal Randgebiete meines Wissens (z.B. Farbenergien) anzubieten. Ich habe lernen dürfen, dass Vielseitigkeit und Fokus sich nicht ausschließen. Das Eine bereichert das Andere und das ist gut so.

 

Wie sieht es bei dir aus? Hältst du immer deinen Fokus oder schweifst du auch immer mal wieder ab und wie wirkt sich das bei dir auf dein Business aus? Schreib doch gerne mal in die Kommentare, wie das bei dir so aussieht

 

nachtrag

 

Ich bekam zu diesem Artikel ein Feedback, das es  manchen Klientinnen Angst machen könnte zu lesen, dass auch Coaches wohl nicht unfehlbar sind, sich immer mal wieder verlaufen und auch so ihre Themen haben, mit denen sie sich herum schlagen müssen.  Schließlich erwartet man doch von ihnen, dass sie wissen, wo es langgeht. Noch dazu wenn man, wie ich, energetisch arbeitet und einen guten Draht ins Universum hat. :-)

"Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich gedacht, "müsste Barbara mit so einem engen Draht zum Universum und dem Wissen wie das mit dem Wünschen geht etc. nicht viel gradliniger unterwegs sein? Müsste es bei ihr nicht fluppen mit dem Business? Irgendwie hatte ich wohl erwartet, wenn man das Ohr am Puls des Universums hat und energetisch arbeiten kann, dass einem dann solche Umwege erspart bleiben könnten.
Mich würde interessieren, wie du deine Umwege aus energetischer Sicht siehst. Also quasi, " wenn du schon mit dem Universum kommunizieren kannst, warum gibt es dann immer noch Umwege? warum bist du noch nicht steinreich?" (wenn du das überhaupt wollen würdest...)"

 

Hier kommt meine Antwort dazu weil ich finde, dass das ein durchaus ernstzunehmender Aspekt ist. Zu oft werden Therapeuten und Coaches von ihren KundInnen auf einen Sockel gestellt.

 

Liebe Elisabeth
interessant, was der Artikel bei dir auslöst. Daran hatte ich so noch gar nicht gedacht.

 

Eigentlich soll er nur zeigen, dass es ganz normal und zum Leben dazugehört, dass man sich auch mal verlaufen darf. Letztlich und aus spiritueller, energetischer Sicht, gibt es keine falschen Wege oder Fehler. Das alles sind Erfahrungen, die wir machen um uns zu entwickeln. Der Weg ist das Ziel. Ich habe auch lange gebraucht um die tiefe Weisheit dieses Satzes zu begreifen.

 

Es gibt keinen gradlinigen, fehlerfreien Superdurchstart auf das Endziel hin- ja, wohin eigentlich? Wenn wir ein Ziel erreicht haben, eine Entwicklungsstufe weiter sind, oft eben durch unsere scheinbaren Irrtümer oder "Fehler", dann wartet schon die nächste Herausforderung auf uns. Wichtig ist nur, das auch zu wissen und es so zu verstehen wie es vom Universum auch gedacht ist - als Möglichkeit weiter zu wachsen und zu heilen.
Und, ich möchte für meine Klienten auf gar keinen Fall die Überfliegerin geben. Ich habe genauso meine Höhen und Tiefen wie wir alle. Der Unterschied  ist nur, dass ich das inzwischen als Herausforderung erkennen kann und auch meistens weiß, wie ich weiterkomme, was mir das jetzt sagen soll und was ich dadurch lernen kann. Gerade Menschen, die anderen Menschen helfen wollen, müssen viel Erfahrung, auch grade mit schwierigen Zeiten,  haben. Wie sollen sie sonst die Querelen und Nöte ihrer Kunden verstehen?

 

Also, liebe Elisabeth, lass los, alles gut. Ich bin noch nicht steinreich. Das ist auch nicht mein oberstes Ziel, aber ich kann ganz gut leben von dem, was ich sehr gerne tue.

 

Und, ich kann andere sehr gut darin unterstützen, ihren Weg zu finden und zu gehen. :-)

 

In diesem Sinne, dir einen schönen Tag

alles Liebe

Barbara

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Lies auch

 

Umwege erhöhen die Ortskenntnis oder warum ich vom Wege abkam und das trotzdem gut war - die Erste

 

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Boarding! Deine energetische Reise zum Erfolg

Boarding!

 

BOARDING!

 

Mein brandneues Programm für soloselbständige Frauen startet wieder zu einem neuen Durchgang am 21.8.17. Es hat Platz für 10 Reisende.

 

BOARDING!  ist ein neues, sehr innovatives Programm, das intensives Selbstudium, frisch und knackig aufbereitet, mit individueller energetischer Unterstützung (energetisches LiveCoaching per Telefon) verbindet und wie eine Reise gestaltet ist.  Spaß machen soll es ja auch :-). Für die Dauer von 5 Wochen gehst du auf eine wirkliche Transformationsreise ohne dich dabei aus dem Haus bewegen zu müssen.

 

BOARDING! ist besonders für dich gedacht, wenn du entweder gerade feststeckst oder einfach mehr erreichen möchtest und das auf eine neue, zeitgemäßere  Art. Mit Herz, Verstand und unter Beachtung und Nutzung energetischer Gesetzmäßigkeiten.

 

BOARDING! ist nicht für Einsteigerinnen konzipiert, sondern für Soloselbständige, die schon ein Business betreiben, das besser laufen sollte oder die sich umorientieren wollen.

 

BOARDING! nimmt dich auf eine ungewöhnliche, transformatorische Reise mit, bei der du dich nicht aus dem Haus bewegen, aber große Strecken an tiefgreifender Veränderung zurücklegen wirst. Dein Mindset wird auf die Reise gehen und sich dabei sehr positiv verändern.

Dein Reiseziel ist klar. Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Freude, mehr beruflichen Erfolg. Ich bin deine Reisebegleiterin, die dir dabei hilft, nichts zu verpassen, dabei zu bleiben und in die richtige Richtung zu reisen.Viele Sehenswürdigkeiten und Reisestops erwarten uns auf dieser ganz eigenen Reise.

 

BOARDING! läuft über 5 intensive, wirklich tief transformatorische, Wochen. Der reguläre Preis beträgt 599€.

 

Ich gebe Earlybird Tickets bis zum 12.7.17 für 499€ aus. Du sparst ganze 100€!

 

Schau dir gerne dazu das Video hier unten an und lies auf der Seite weiter. Bei Fragen kontaktiere mich hier. Gemeinsam finden wir raus, ob diese Reise für dich richtig ist.

 

Ich freue mich, wenn es das Richtige für dich ist und du mit an Bord kommst.

 


Selbststudium plus

Alles, was du wirklich brauchst.

Live energetisches coaching auf die ferne

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Alle Infos hier.


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Was dein Homeoffice mit deiner Energie zu tun hat

Hurra, ich arbeite von zuhause!

 Viele Soloselbständige sind eigentlich OnlineunternehmerInnen. Sie haben ein Homeoffice, also ein Büro zuhause, und arbeiten hauptsächlich über PC und Telefon.

 

Zuhause zu arbeiten ist eine völlig andere Arbeitsweise als in einer Festanstellung im Büro zu arbeiten. Das Homeoffice hat viele Vorteile, aber auch etliche Nachteile, die zu oft übersehen werden.

die vorteile

 

Gerade für Menschen, die Vollzeit von zuhause arbeiten, ist ein kluges und achtsames Energiemanagement wichtig. Sie neigen besonders dazu, ihre Energie an nicht zielführende Tätigkeiten zu verlieren. Für das Wichtige fehlt es dann an Zeit und Energie.

Schauen wir uns zunächst einmal die Vorteile näher an.

  • Es entfallen Wege mit dem Auto oder mit den Öffentlichen. Das spart deutlich Zeit, Geld und Nerven.
  • Es ist nicht zwingend notwendig, sich täglich sorgfältig zu kleiden, die Haare zu machen und sich zu schminken.
  • Es wird weniger Kleidung angeschafft.
  • Man kann zu jeder Tages-und Nachtzeit arbeiten.
  • Die Kinderbetreuung wird einfacher.
  • Die Kosten für Auswärtsverpflegung entfallen.
  • Niemand kontrolliert, ob wir wirklich am Arbeitsplatz sind. Es zählt nur das Resultat.
  • Selbständige sind in Eigenverantwortung, was die Motivation und Planung angeht. Niemand gibt uns vor, wann und was getan werden muss.
  • Es fallen keine Ausfallzeiten für den berühmten Schwatz am Kopierer mit den Kollegen an.

 

 Das klingt erst einmal alles ganz vorteilhaft, oder? Bei genauerem Hinschauen sieht man jedoch, dass sich leider einige dieser Vorteile auf Dauer in Nachteile verwandeln können. Schauen wir uns das der Reihe nach mal näher an.

 

foto pixabay

haken und ösen

 

Dass Wege entfallen, ist und bleibt ein echter Vorteil. Wohnt man aber dazu etwas weit vom Schuss, kann das auf Dauer zu einer Art Eremitentum führen weil man nicht mehr regelmäßig unter Menschen kommt. Es gibt nicht nur digitale Nomaden. Es gibt inzwischen auch digitale Eremiten. Es ist daher wichtig, dafür zu sorgen, dass man auch in der Offlinewelt seine Kontakte pflegt und das ganz bewusst.

 

Hin und wieder fehlt gerade den lieben Nächsten das Verständnis dafür, dass man nicht Hausfrau, sondern Homeworkerin ist. Störungen sind daher oft an der Tagesordnung. Das kann der Postbote sein, der sich freut, dass du immer zuhause bist und die Post für die ganze Nachbarschaft annehmen kannst. Der Ehemann, der dir solche Aufträge wie Autowäsche und tanken fahren, seinen Anzug in die Reinigung bringen, irgendwas abholen, einkaufen usw. gerne überlässt. Die Kinder, die zum Chor, zum Sport oder zur Freundin gefahren werden möchten.

 

Und das alles zu deiner Hauptarbeitszeit. Mama ist ja zuhause. Klare Ansagen und Regeln, die von Allen einzuhalten sind, können hier weiterhelfen. Manche Homeworkerin fühlt sich auch nicht recht wertgeschätzt von ihrer Umgebung. Es sieht nach außen für Familie, Freunde und  Nachbarn oft nicht nach Arbeit  aus. Sie sehen ja nicht, dass du oft zu Zeiten arbeitest, wo sie schon lange Feierabend haben. Klare Worte helfen weiter. Die Anderen wissen oft nicht, was du eigentlich tust.

 

foto pixabay

selbstwert

 

Das Homeoffice kann manchmal mit der Zeit auch zum "Verschlampen" verführen. Während sich Jede, die ins Büro fährt um sich mit Kollegen und Kunden zu treffen, selbstredend ordentlich kleidet, schminkt und damit für einen guten Eindruck sorgt, kann das ausschließliche Arbeiten zuhause diese positive Wirkung auf den Selbstwert schleichend untergraben.

 

Wenn es mir egal wird, wie ich vorm dem PC aussehe, "sieht ja keiner", ist höchste Alarmbereitschaft angesagt. Im Homedress zu arbeiten, mit fettigem Haar und ungeschminkt, hat nämlich eine ganz schwere Energie, die sich sehr wohl negativ auf die Motivation und Lebensfreude auswirken wird. Glaube nicht, dass deine Kunden am Telefon die Energie unterbewusst nicht rüber bekommen. Es hat etwas mit Wertschätzung deiner selbst und deiner Kunden zu tun, ob du auch in dieser Hinsicht für dich sorgst.

 

Wir sind nun mal, auch energetisch, anders drauf, wenn wir ordentlich angezogen sind. Du möchtest doch ernstgenommen werden, oder? Auch für das Homeoffice solltest du immer so zurecht gemacht sein, dass du unangemeldete Kunden an deiner Tür empfangen könntest ohne dabei rot zu werden. Natürlich muss niemand zuhause in High heels rumrennen, aber sauber und gerne ein bisschen schick und gepflegt darf es schon sein. Das solltest du dir unbedingt wert sein.

 

ablenkung lauert überall

 

Das Homeoffice kann auch in anderer Hinsicht eine Herausforderung, nicht nur für superordentliche „Hausfrauen“, sein.

Da liegen die ein paar Staubflusen auf dem Boden. Also, schnell noch durchgesaugt.

 

Foto pixabay

Die Wäsche noch eben anschmeißen, die kann nebenbei waschen. Allerdings musst du sie dann noch aufhängen weil grade jetzt draußen die Sonne scheint. Da trocknet sie sicher schnell.

 

Die Betten kann man dabei auch gleich noch mit abziehen und waschen. Der Blick zu deinen Blumen zeigt dir, dass sie am Verdursten sind. Also, schnell Wasser geholt. Unterwegs stolperst du über deine Katze, die heute auch noch nichts zu fressen hatte usw.

 

Bis du wieder an deinem PC sitzt, vergeht schnell eine Stunde. Du hast inzwischen den Faden und die Motivation verloren, aber wenigsten ist schon mal aufgeräumt. Leider bekommst du dafür kein Geld. Kennst du solche Szenarien auch? Geht man dagegen als Angestellte früh aus dem Haus, entfällt das alles und erwartet uns erst am Abend, nach getaner Arbeit. Sich als Selbständige selbst zu disziplinieren und es auszuhalten, dass der Haushalt manchmal etwas chaotisch aussieht, ist eine echte Herausforderung. Nimm es doch als deine persönliche Challenge an und beschäftige auch die liebe Familie.

 

noch mehr fallen

 

 Zu jeder Tages-und Nachtzeit arbeiten zu können, klingt erst einmal gut.

 

Das hat aber den Haken, dass es dann eben keinen wirklichen Feierabend gibt.

 

 

foto pixabay

Das Gefühl, nie fertig zu sein, zieht vielen Selbständigen die Energie ab und macht gehetzt, unfroh und angestrengt.

Natürlich ist es ok, ab und zu spontan zu beschließen, heute frei zu machen oder etwas Dringendes zu erledigen, das privat ist. Dann aber bitte mit voller Absicht und nicht mit dem Ansinnen, das unbedingt gleich wieder reinarbeiten zu wollen. Am besten bis in die Nachtstunden. Du brauchst ausreichend Schlaf, wenn du leistungsfähig sein willst!

 

Die Kinderbetreuung wird einfacher.

Ja, wenn du dir das gut organisierst, aber auch nur dann. Wenn du dein Kind zuhause betreust, während du arbeiten willst, wird das ein Drahtseilakt. Vielleicht kannst du es stundenweise betreuen lassen. Geht es in den Kinderladen, haben beide, Mutter und Kind, mehr Entspannung und Regelmäßigkeit. Großen Kindern muss man beibringen, dass Mama arbeitet und zu bestimmten Zeiten nicht gestört werden darf. Das erfordert klare Ansagen und starke Nerven. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.

 

 

 Foto pixabay

Die Kosten für Auswärtsverpflegung entfallen.

 

Das stimmt obwohl du auch zuhause etwas essen musst. Dabei solltest du dich regelmäßig und vor allem gesund ernähren. Du beziehst deine Energie auch über das, was du isst. Deswegen sollte es hochwertig und frisch sein. Manche Homeworkerinnen schieben sich eben schnell mal beim Arbeiten vorm PC ein Käsebrötchen zwischen die Kiemen und eine Tasse Kaffee dazu. Das zeugt nicht von achtsamem und wertschätzendem Umgang mit sich selbst. Zur Selbstliebe, diese Energie ist für dich sehr wichtig, gehört es regelmäßig und gesund zu essen und vor allem ausreichend zu trinken.

 

Stelle dir doch das stille Wasser auf den Schreibtisch! Wenn du es in eine schöne Flasche füllst und aus einem edlen Glas trinkst, hast du auch gleich noch was fürs Auge und wirst umso lieber regelmäßig genug trinken. (lies auch "Energie kann man trinken").

 

achte auf dich!

foto pixabay

 

Für manche ist das Homeoffice der direkte Weg in eine Depression oder in einen Burnout. Es ist nicht für alle geeignet,

Es fehlen echte soziale Kontakte für den beruflichen Austausch aber auch Gelegenheiten mal zum gemeinsam klönen, Buschfunk am Kopierer oder auch vielleicht mal eine Runde jammern. Das Internet als Ersatz ist dafür nur partiell geeignet.

 

Wer sich dort mit Anderen vergleicht und alles glaubt, was auf Facebook geschrieben wird, fühlt sich schnell minderwertig oder, noch schlimmer,  als VersagerIn. Niemand schreibt dort nämlich über seine Misserfolge. Alle haben immer super Kunden, super Aufträge und natürlich Waaaaaahnsinnsumsätze. Sechsstellig, versteht sich.

 

Da kann man schnell unter Druck kommen, vor allem, wenn das eigene Business grad sehr anstrengend ist und du meilenweit davon entfernt bist, sechsstellige Zahlen zu schreiben. Wenn du alles glaubst, was dir von manchen Anbietern vollmundig versprochen wird, wie du auch dorthin kommst, wird es noch schlimmer. Du verlierst nicht nur viel Geld, sondern auch noch deine Selbstachtung, denn es muss ja dann wohl an dir liegen, wenn es immer noch nicht rockt nach diesem super Erfolgsprogramm.

 

 

 

Nicht wenige SolounternehmerInnen rennen schnurstracks in den Burnout weil sie ununterbrochen am Rödeln sind, um alles unter einen Hut zu bringen und weil sie mega Erfolge anstreben.

 

 

foto pixabay

 

Interessanterweise gibt kaum jemand zu, einfach nur ein gutes Leben haben zu wollen. Ein entspanntes, freudiges Leben mit genug Zeit, es auch zu genießen.

 

 Was nützen mir ein Porsche und eine Yacht, wenn ich so viel arbeite oder so ausgebrannt bin, dass ich es nicht genießen kann? Macht das einen Sinn?

 

Selbstausbeutung ist nicht der richtige Weg

Es ist auch energetisch extrem wichtig, grade wenn man selbständig ist, für ein ausgewogenes Leben zu sorgen. Urlaub, freie Zeit, Zeit fürs Nichtstun reservieren. Erschöpfung tritt immer dann auf, wenn die Energie im Minusbereich ist. Niemand, außer dir, ist dafür verantwortlich, deinen Energielevel anzuheben und die Energie immer wieder rechtzeitig aufzufüllen.

 

 

Foto pixabay

Dein Homeoffice kann dich beflügeln oder dich ausbremsen. Das hat etwas damit zu tun, ob die Energie fließen kann. Ist dein Homeoffice sauber, aufgeräumt, befindet sich alles an seinem Platz, ist es freundlich eingerichtet und farblich optimal, dann wird es dich energetisch unterstützen. Du merkst es daran, ob du gerne an deinen Arbeitsplatz gehst.

Herrscht dagegen Chaos, musst du dauernd etwas suchen, ist der Raum zu klein, dunkel und sogar im Keller, wird er dich nicht unterstützen können. Sorge dafür, dass du angemessene Arbeitsbedingungen hast und die Energie wird fließen und dich beflügeln.

 

Kurzübersicht – was du tun kannst

  • Ein Büro außerhalb mieten, wenn du zuhause definitiv nicht in Ruhe arbeiten kannst
  • Ein Schild an die Tür machen „Nicht stören- ich arbeite“ o.ä.
  • Klare Ansagen für die Familie, Freunde, Nachbarn machen
  • Feste Zeiten für die Arbeit einplanen, z.B. 9-13 und 15-18 Uh
  • Feste Zeiten für persönliches Energietanken im Kalender festlegen und einhalten
  • Austausch mit Kollegen suchen, auch offline
  • Das Homeoffice optimal gestalten, aufräumen, regelmäßig ausmisten damit die Energie fließen kann.
  • Meditieren lernen um sich selbst immer wieder auszurichten
  • 1x im Monat raus, mit „echten“ Menschen verabreden
  • Genügend Urlaub planen, mind. 3 Wochen am Stück
  • Keine Arbeit mitnehmen!

 

Wenn du dies alles beachtest, ist das Homeoffice eine sehr gute Möglichkeit, dein Business erfolgreich zu betreiben.

 

PS: Handys kann man auch ausschalten!

 

 

weiterlesen:

 

Energie kann man trinken

Das Büro rockt

 

Muss dein Business zum TÜV?

Was dein Auto und dein Business gemeinsam haben

 

Ist dir das schon mal aufgefallen?

 

Ein Business von Soloselbständigen funktioniert so ähnlich wie ein Auto. Alle Teile müssen miteinander kooperieren, aufeinander abgestimmt sein, sonst geht gar nichts. Es muss gewartet, gepflegt und beachtet werden. Nicht von ungefähr geben viele Frauen ihren Autos manchmal liebevolle Namen und reden sogar mit ihnen. Autos, die so geliebt werden, lassen ihre Besitzerin seltener im Stich, behaupten viele. Manche Autos machen mehr her als sie tatsächlich sind.

 

 Auch dein Business braucht ständig deine Aufmerksamkeit. Es ist nie fertig. Immer wieder müssen Anpassungen vorgenommen werden, Veränderungen werden wieder notwendig.

 

Vernachlässigst du dein Auto, wird das teuer beim nächsten fälligen TÜV. Kümmerst du dich nicht genug um dein Geschäft, wird das auch kostspielig weil nichts reinkommt und gefährdet deine berufliche Existenz.

 

Hast du kaputte Bremsen, wird das  schnell lebensgefährlich. Fährst du ständig mit dem Gaspedal auf dem Bodenblech, auch. Das Auto verschleißt schneller, braucht dauernd neu Benzin und im schlimmsten Fall hast du sogar einen Unfall weil du grundsätzlich zu schnell unterwegs bist.

 

siehst du die ähnlichkeiten?

 

Bist du ständig am Arbeiten, kennst keine Pausen und sorgst nicht für deine Entspannung und ausreichend Erholung, gesunde Ernährung und Freude in deinem Leben, wirst du dir damit über kurz oder lang deine Gesundheit ruinieren. Überlädst du dein Auto, fährt es sich schwerer, braucht mehr Benzin, ganz zu schweigen vom schnelleren Verschleiß aller Bauteile.

 

Wenn die Warnleuchte aufblinkt, weil der Ölstand bedenklich ist, nützt es dir nichts, wenn du die Leuchte auswechselst. Das Licht signalisiert eine ernste Störung, deren Ursache unbedingt behoben werden muss. Dazu musst du das erkennen und wahrscheinlich in die Werkstatt fahren, damit die Profis das Problem finden und beheben. Machst du das nicht, riskierst du einen Totalschaden.

 

bemerkst du die ähnlichkeiten jetzt?

 Auch in deinem Business gibt es solche Warnleuchten, die unbedingt beachtet werden müssen. Nachlassende Aufträge, unzufriedene Kunden, Fehler, Lustlosigkeit usw. Kosmetische Veränderungen bringen dich dabei selten weiter.

 

Hast du dein Auto vollgepackt mit Dingen, die dort nicht hingehören, z.B. auf die Rückbank, hast du keine freie Sicht mehr.

Verzettelst du dich in deinem Business weil du dich von deinen alten, längst überholten Angeboten nicht trennen kannst, versperrt dir das auch buchstäblich die Sicht. Du erkennst dann nicht, was eigentlich als nächstes dran ist und verlierst den Anschluss.

 

Dein Auto muss regelmäßig zur Durchsicht und bekommt dann den TÜV damit du mit einem intakten Auto fahren kannst.

Auch dein Business braucht eigentlich, im übertragenen Sinne, solch einen TÜV. Du brauchst dazu Jemanden, der regelmäßig neutral von außen schaut, ob noch alles im Fluss ist und ob du auf deinem Weg geblieben bist. Wenn es in deinem Business nicht optimal läuft, reichen keine kosmetischen Veränderungen wie das "Auswechseln der Warnleuchte". Du solltest dann nach den Ursachen suchen und dir dabei helfen lassen. Ein regelmäßiges Coaching wirkt wie eine große Durchsicht mit gleichzeitiger Reparatur und hält dich zuverlässig auf Erfolgskurs.

 

Ich habe mehrere Möglichkeiten, dich optimal zu unterstützen. Schau gerne hier rein. Je nach Typ deines Autos, pardon Geschäfts, findest du das Passende für dich.

 

Lies auch Wert und Wertschätzung

 

 

 

Fotos pixabay

Wenn das Übliche nicht greift

boarding! ist magisch!

 

 

Das Programm BOARDING! Deine Reise zum Erfolg" beschreitet ganz neue Wege.

 

Es vereint Selbststudium mit Energetischen Live Coaching der Extraklasse. Diese Mischung ist hochwirksam und entspricht der Neuen Zeit, in die wir jetzt gehen. Die Methoden des vorigen Jahrhunderts werden immer weniger greifen. Sei vorbereitet und nutze diese Möglichkeit. Dazu kannst du mich live im Webinar erleben und befragen oder dich auf meiner Webseite informieren.

 

Ich freue mich auf deine Fragen!

 

https://www.edudip.com/w/239944

 

Das Programm nimmt dich auf eine ungewöhnliche, transformatorische Reise mit, bei der du dich nicht aus dem Haus bewegen, aber große Strecken an tiefgreifender Veränderung zurücklegen wirst. Dein Mindset wird auf die Reise gehen und sich positiv verändern.

Dein Reiseziel ist klar. Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Freude, mehr beruflichen Erfolg. Ich bin deine Reisebegleiterin, die dir dabei hilft, nichts zu verpassen, dabei zu bleiben und in die richtige Richtung zu reisen.

Es besteht aus deinem Selbststudium und kraftvollem energetischem Coaching. Alle Unterlagen, die du dazu brauchst, wie Scripte, Videos, Links, kommen per Email. Du arbeitest das Script selbständig wochenweise durch. Das energetische Coaching löst, passend zur Woche, die Themen, die sich zeigen werden auf.

 

Die Reise beinhaltet regelmässige Stops.

Die Stops sind die besonderen Termine für das Energetische Coaching.

Das Ziel der Reise ist, dass du sehr viele deiner unbewussten und bewussten Blockaden und Muster endlich losgeworden sein wirst, die es dir bisher so schwer gemacht haben, erfolgreich zu sein. Viel mehr Freude wird es dir zusätzlich leichter machen.

Es wird sich zeigen, dass du klarer ausgerichtet bist und deine Kunden mit deiner veränderten Ausstrahlung wie magnetisch anziehst. Du leuchtest von Innen nach Außen und das zieht Gutes in dein Leben.

 


Veränderung geht nur von Innen nach außen!


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Wert und Wertschätzung

Es rechnet sich nicht - na, und?

 

Bestimmt weißt du das wenn du vielleicht sogar selbst teilgenommen hast, dass ich schon einige Jahre, immer zum Jahresende und zu Beginn des Neuen Jahres, zwei Sonder GFC (Gruppenfernmatrix) veranstalte.

 

Das mache ich immer gemeinsam mit meiner Kollegin Yvonne Großkopf. Das Jahresabschluss GFC öffnen wir ausnahmsweise für mehr als die üblichen 10 Personen und erweitern es deshalb auf 1,5 Stunden. Es kostet 10 Euro mehr als üblich, also statt 35€ kostet es 45€. Das, darauf folgende Neujahrs-GFC, zur optimalen energetischen Ausrichtung auf das Neue Jahr, ist für die Teilnehmerinnen des Jahresend- GFC dann kostenlos.

 

Das heißt, wir verschenken das Neujahrs-GFC. Das tun wir von Herzen gerne.

Dieses Jahr hatte ich die Situation, dass eine Teilnehmerin meinte, die 45 € wären ihr zu teuer!

Ich muss zugeben, im ersten Moment war ich platt.

 

Dann überlegte ich, wie sie zu dieser Einstellung kam. Schließlich hatte sie schon oft am GFC teilgenommen und nun waren ihr die 10 € mehr zu viel? Noch dazu, wo sie den zweiten Termin geschenkt bekommen soll?

Ich rätselte eine Weile ergebnislos herum. Und dann hatte ich es! Sie bezieht sich auf die Zeit, bezieht nicht den Wert ein. Das hat mich dazu veranlasst, mal zu beleuchten, was wir da eigentlich zu einem, seit Jahren gleichen Preis, anbieten.

 

Erstaunlich...

 

Der zeitliche Aufwand ist ziemlich erheblich, was mir bisher nicht so bewusst war.

 

Ich rufe vorm GFC jede Person einzeln an, beginne also um 19.30. Dann arbeiten wir von 20 bis 21 Uhr energetisch. Danach rufen wir wieder jede einzelne Person für ein Feedback an. Wir sind selten vor 22 Uhr damit fertig. Zeitinvestition 2,5 Stunden. Dazu kommt noch die Zeit für Anmeldebestätigungen schreiben, telefonieren, Rechnungen schreiben und versenden. Sagen wir mal 1 Stunde dafür.

 

Seit einiger Zeit verschickt Yvonne nach dem GFC zusätzlich Emails mit Bildern der gezogenen Energiekarten, für jede teilnehmende Person separat. Zeitaufwand für Fotos machen, bearbeiten, Emails schreiben – ca. 1,5 St.

 

Insgesamt haben also zwei Coaches für ein einzelnes GFC einen Zeitaufwand von etwa 5 Stunden. Wenn man sich jetzt den Stundensatz anschaut, der dabei herauskommt, ist sofort klar - der Preis für das GFC ist eigentlich nur symbolisch. Wenn jedes Mal zehn Personen dabei wären, würde es auch noch gehen. Aber oft sind es weniger und wir machen es trotzdem weil uns unsere Teilnehmerinnen wichtig sind.

 

Uns geht es um den Wert, den unsere Arbeit für unsere Teilnehmerinnen haben kann. Was ist es denn eigentlich wert, wenn Blockaden gelöst werden, etwas endlich wieder ins Fließen kommt, Wohlbefinden einsetzt?

 

Wert und Wertschätzung

 

Natürlich ist ein GFC nicht so zielgerichtet wie eine Einzelsitzung, aber die Ergebnisse sind manchmal ziemlich erstaunlich. Hier wirken die Gruppenenergie und die gleichzeitige konzentrierte Ausrichtung von zwei Coaches.

 

Es ist uns auch weiterhin wichtig, dieses niedrigpreisige Angebot zu haben. Es unterstützt Menschen, die sich gerade nichts anderes leisten können der wollen und es ist für Manche ein guter Einstieg, um erst mal zu testen wie sich das anfühlt und erste Veränderungen anzuschubsen.

 

Wir machen unser GFC auf jeden Fall weiter und ich bin in gewisser Weise der Teilnehmerin sogar dankbar, denn sie hat mich dazu gebracht, mir mal die ökonomische Seite unseres GFC´s genauer anzusehen.

 

Es rechnet sich nicht, aber das macht nichts.

 

Das macht es in unseren Augen noch wertvoller. Für uns zählt der Wert, den es für unsere Teilnehmerinnen hat. Das ist das Wesentliche, denn wir wollen mit unseren Mitteln helfen zu verändern.

 

Wie siehst du das? Schreib mir doch gerne deine Meinung dazu.

Hier findest du mehr Infos zum GFC - GruppenFernMatrixen und alle Termine.

 

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Mangelenergie

Wie ich mich mal wieder an die eigene Nase fassen durfte

Ich bin mir fast sicher, dass du das auch kennst. Falls nicht, solltest du trotzdem weiterlesen.

 

 Ich erzähle in meinen Geldwebinaren meinen Teilnehmerinnen immer, warum es so wichtig ist, aus dem Mangelgefühl rauszugehen, wenn sie das Geld anziehen wollen. Leider schützt mich dieses Wissen nicht davor, denselben Fehler auch  gelegentlich selbst zu machen.

 

So hatte ich gegen Ende des Jahres einige Ausfälle und als Folge davon zu wenig Umsatz. Kein schönes Gefühl. Du kennst das sicher. Zur selben Zeit durfte ich zusammen mit meiner Kollegin und Partnerin für eine Klientin in Italien ihre neue Webseite „stricken“. Das war etwas, das ich mit großer Freude und sehr gerne gemacht habe. Die Finanzierung lief über EU-Förderung. Die Seite war termingerecht fertig und alle waren erleichtert.

 

Meine Partnerin hatte ganz schnell das Geld für ihren Anteil an der Arbeit auf dem Konto. Ich nicht. Nun weiß ich ja, dass EU Fördergelder manchmal länger brauchen, bis sie fließen. Also machte ich mir noch keine Gedanken. Allerdings fand ich es schon merkwürdig.

 

Die erste Erkenntnis

 

Einem Impuls folgend, schaute ich mir einige Tage später meine gestellte Rechnung noch mal genauer an und voilá, da war es! Ich hatte doch tatsächlich vergessen, die Endsumme anzugeben! Das gibt’s doch nicht. Besser kann man sich nicht selbst boykottieren! Kein rechtschaffener Buchhalter würde eine Rechnung ausbezahlen, wo der Endbetrag fehlt!

 

Ich korrigierte also meine Rechnung und freute mich auf den baldigen Geldeingang. Es rührte sich nichts. Stattdessen kam eine ungeplante Rechnung für Heizöl in beträchtlicher Höhe ins Haus geflattert, da unser Heizöl leider gerade zur Neige ging und dringend welches nachgekauft werden musste. Zusätzlich ging es auf das Jahresende zu und meine Aufträge wurden auch immer weniger weil der Jahresendstress einsetzte und meine Klientinnen andere Sorgen hatten.

 

Es wird panisch

Ich war also sehr im Mangel und tat mir selber leid. Es hat eine Weile gebraucht, bis mir klar wurde, dass da ein unbewusstes Mangelprogramm ziemlich kraftvoll dafür sorgte, dass mein Mangelgefühl immer größer wurde.

Es war höchste Zeit, wach zu werden und daran zu arbeiten. Sonst würden mit Sicherheit noch mehr böse Überraschungen auf mich warten.

 

Die Glaubenssätze, die sich dann beim Bearbeiten zeigten, waren ziemlich heftig und offenbar uralt sowie übernommen aus der weiblichen Linie. Das entspricht genau der aktuellen Zeitqualität, die dafür sorgt, dass alle alten tiefsitzenden Muster und Programme hochkommen und angeschaut werden müssen.

 

Es war Einiges an energetischer Arbeit notwendig, dies alles aufzulösen, aber wir haben es wohl geschafft, denn zwei Tage später war das Geld plötzlich auf dem Konto. So kanns gehen. Auch, wenn man um die Zusammenhänge weiß, ist niemand davor gefeit, nicht selbst auch immer mal wieder in die alten Fallen zu laufen. Wichtig ist nur, dass man es auch bemerkt. Und das kann manchmal etwas dauern.

 

Wann sind wir denn mal "durch"?

 

Meine Klientinnen fragen mich oft, warum sie sich immer wieder scheinbar dieselben Themen anschauen müssen, an denen sie doch schon so oft dran waren und wann das nun mal endlich „durch" ist. Leider sieht das meist nur so aus, als ob es immer dieselben Themen sind.  Wir haben alle reichlich Themen, die wir mitgebracht oder in diesem Leben erworben haben. Auch wenn es so aussieht, als ob es immer wieder dasselbe Thema ist, die Verknüpfungen sind jedes Mal neu und einzigartig. So wie jeder Mensch eben einzigartig ist.

 

Und wann man „durch“ ist weiß ich auch nicht. Ich glaube, darum geht es auch nicht. Wir sind hier um zu lernen und Erfahrungen zu machen, uns zu entwickeln, zu heilen. Der Weg ist das Ziel. Für mich ist es das Wichtigste, zu erkennen und weiterzugeben, dass wir nicht das Opfer der Umstände, sondern Schöpfer unseres Lebens sind und einen großen Teil bewusst erschaffen können.

 

Bewusst erschAFFEN!

 

Meist erschaffen wir leider gänzlich unbewusst.

 

Genauso unbewusst habe ich mir wohl auch meine Mangelsituation erschaffen. Ich habe mich gedanklich unbewusst auf meine schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit fokussiert anstatt davon auszugehen, dass das Geld ganz selbst verständlich fließt. Das Glas war für mich halb leer statt halbvoll, bildlich gesprochen. Das habe ich natürlich überhaupt nicht bemerkt. Es hat sich mir im Außen als krasser Mangel gezeigt.

 

Wenn also etwas nicht läuft, aus unerfindlichen Gründen stockt obwohl eigentlich alles laufen müsste, dann ist es immer wichtig, ins Innen zu gehen. Zu schauen, was ist da los.

Für mich war das jedenfalls der Wink mit dem Zaunpfahl, wieder viel achtsamer mit dem umzugehen, was ich so glaube und vor allem denke.Dabei ist es hilfreich, die innere Stimme zuhören. Falls du sie nicht hören kannst, dass kannst du das (wieder) lernen.

 

Wenn du dir die Unterstützung deiner inneren Stimme holen willst, sie aber nicht gut hörst, dann schau doch mal in meinem kostenlosen Webinar rein!

 

„Ich hör nix . Die innere Stimme wieder hören (lernen)“

https://www.edudip.com/w/190822

 

 28.3.17 um 10 Uhr auf edudip - kostenlos und live

 

Vielleicht sehen wir uns?

 

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Es nervt mich!

Ich gebe zu, dass mich das auch nervt!

 

 

Zum Jahresende scheint es mir so, als ob man von allen Seiten regelrecht mit  "Bettelbriefen“ aller Art, wie ich das nenne, bombardiert wird.

 

Ob das Spendenapelle für notleidende Kinder sind, für bedrohte Tiere, für die Umwelt oder für wen oder was auch immer.

 

 

Das ist eine sehr ehrenvolle Absicht, die leider in dieser Menge schnell als Nötigung rüber kommen kann und dann oft nichts bewirkt außer Ablehnung.  Darüber wundere ich mich jedes Jahr wieder neu. Warum meinen denn alle, dass die Vorweihnachtszeit dafür richtig ist?

 

Als ob man ausgerechnet zu Weihnachten spendenfreudiger wird als sonst. Also ich nicht. Ich spende, wem und wann ich das wichtig finde und nicht weil auf die Tränendrüse gedrückt wird. Stichwort mundgemalte Postkarten, die ich nicht bestellt habe…

 foto pixabay

Der Grat zwischen...

 

Als Selbständige laufen wir per se immer auf dem schmalen Grat zwischen informieren, werben und Menschen auf die Nerven gehen. Zum Jahresausklang scheint sich das noch zu steigern. Wer jetzt noch nicht seine Kurse, Programme etc.  für das nächsten Jahr gefüllt hat, so scheint es, rödelt noch mal richtig los.

 

Ich hatte mir vorgenommen, diesmal in dem Jahresendangebotswettrennen nicht mitzuspielen, bin aber tatsächlich kurzzeitig verunsichert gewesen weil die zahlreichen geschätzten Kolleginnen und Kollegen, deren Newsletter ich lese, gerade jetzt noch mal richtig loslegen mit ihren vielen tollen Jahrescoachingangeboten für 2017. .

Da frage ich mich, nicht im Ernst natürlich, wer denn wohl noch meins liest, wenn schon alle „versorgt“ sind. Und haben die Leute vor Weihnachten tatsächlich so viel Zeit, Nerven und Geld dafür übrig?

Ich habe da einen ganz anderen Ansatz.

 

foto pixabay

muß es denn eigentlich unbedingt der Jahresbeginn sein?

 

Nicht verrückt machen lassen!

Ich denke, auch im neuen Jahr ist jederzeit noch genug Gelegenheit, mit Veränderung zu beginnen.

Dass man unbedingt mit dem Jahresbeginn starten muss, ist doch auch nur ein Glaubenssatz. Ich kann mich jederzeit entscheiden, dass ich etwas ändere und vielleicht eine Begleitung über eine bestimmte Zeit buche. Und dann ist den Schnellstartern vom Jahresbeginn schon längst wieder die Luft ausgegangen.

Das ist so ähnlich wie mit guten Vorsätzen.

 

Niemals sollte man sich drängen lassen und mit Sonderangeboten locken lassen. Ich habe das hinter mir und es hat mir und meinem Geschäft nicht annähernd das gebracht, was ich mir erhofft hatte. (lies dazu  „Umwege erhöhen die Ortskenntnis oder Wie ich vom Wege abkam").

Ich hätte damals einfach noch einen Moment länger warten sollen, es sacken lassen und übers Herz statt über meinen Kopf reinfühlen. Dann wäre mir vielleicht aufgegangen, dass das verlockende Angebot für mich unpassend war. Es hätte mir viel Geld und vor allem Enttäuschung erspart. Aber vielleicht war es auch eine Erfahrung, die ich machen sollte, um daraus zu lernen.

 

Deswegen würde ich niemals Jemanden drängen oder mit unseriösen Preisen ködern. Auch keine Versprechungen machen, die Erwartungen wecken, die einfach unhaltbar sind. Schließlich möchte ich doch optimale Ergebnisse für meine Kundinnen und das auf eine angenehme und tiefgreifende Art.

 

Meine Angebote, nicht nur für das neue Jahr, stehen schon länger auf meinen Webseiten und sind jederzeit buchbar, nicht nur zum Jahreswechsel. Wenn du also Veränderung möchtest, die solide, ehrlich und wirkliche Transformation deines Geschäfts und natürlich auch deine Entwicklung beinhaltet, dann schau gerne rein und lass uns darüber reden.

 

Ich berate dich selbstredend ausführlich und sage dir auch ehrlicherweise, was nicht für dich passt.

 

Also, schau gerne rein und lass dich nicht von dem Getöse da draußen verunsichern.

Und nun, schöne Feiertage!

 

 

foto pixabay

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Coachinganfaenger

Kleine Typologie fuer Coachinganfänger

 

 

Du überlegst dir gerade, ein Coaching zu machen, um ein Thema endlich anzugehen oder ein Problem nun zu lösen? - Das ist eine gute Idee, denn so ein Coaching kann dich wirklich weiter bringen!

Aber: Wir sind alle verschieden. Jeder hat andere Erwartungen an ein Coaching. Das ist ganz normal. Ich habe ein paar Erwartungen aufgeführt, vielleicht findest du dich in dem einen oder anderen "Typ" wieder:

 

Der „Mach mal weg“-Typ

 

Es gibt Menschen, denen ist es lästig, lang und breit über ein Problem zu reden. Die gehen in ein Coaching mit der Erwartung, dass der Coach das Problem "wegmacht". Immerhin wird er dafür doch bezahlt, oder?

Nein, so läuft das nicht! In einem Coaching arbeitest du immer aktiv mit. Der Coach hat sein Know-how, seinen Erfahrungsschatz, wirksame Methoden. Und er führt dich zur Klarheit, zu Aha-Effekten und ins Tun. Aber er wedelt nicht mit dem Zauberstab und dann hast du deine Ziele erreicht, das geht ja gar nicht.

Auch wenn das beim energetischen Coaching manchmal so aussieht...

 

Der“ Ich weiß nicht, was ich will“-Typ

 

Manche wissen einfach nicht, woran es liegt, dass sie nicht mehr weiter kommen oder sie knabbern daran, dass dasselbe Problem immer wieder auftaucht. Sie haben auch keine Idee, wie sie sich selbst helfen könnten. Deshalb ist es nicht leicht für sie, dem Coach klarzumachen, worum es eigentlich geht. Meistens wissen sie nur, was sie nicht mehr wollen.

 

Keine Angst! Ein guter Coach nimmt dich an die Hand und findet behutsam heraus, wo dich eigentlich der Schuh drückt. Du wirst dich wundern, wie schnell du dann weißt, was du willst.

 

Der“ Ich kenne schon alle Methoden“-Typ

 

Dann gibt es die "Profis", die sich entweder schon viel mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement befasst haben oder die selbst als Coach andere zu Lösungen führen. Denen fällt es oft nicht leicht zuzugeben, dass sie sich diesmal nicht selbst aus dem Schlamassel helfen können. Sie haben oft ein großes Fachwissen, doch das bringt sie nicht unbedingt weiter, wenn es um sie selbst geht

 

Es ist super, wenn du dir Unterstützung suchst. Den eigenen blinden Fleck sehen wir bekanntlich selbst nicht. Es zeugt von Größe, zuzugeben, dass man jetzt auch mal selbst Hilfe braucht. Sich selbst wieder auf die Sprünge helfen zu lassen, nützt dir selbst und auch deinen eigenen Klienten.

Der“ es nützt sowieso nichts, aber mach mal“-Typ

Vielleicht glaubst du, dass du ein hoffnungsloser Fall bist. Du hast schon so viel probiert. Oder du zweifelst daran, dass dir ausgerechnet ein Coaching was bringt. Noch dazu, wenn es ein energetisches Coaching sein soll.Trotzdem zeigt dein Interesse ja, dass du dir Unterstützung wünscht. Zu recht!

Gib dir doch die Chance und probiere es aus. Du wirst angenehm überrascht sein, wie leicht sich sogar feste Knoten plötzlich lösen und sich Wege ganz klar aufzeigen, auf die du selbst nicht gekommen wärst.

 

Der“ Sie sind meine letzte Rettung“-Typ

 

Manchmal kommen Menschen zum Coaching, die schon vieles, für sie scheinbar ergebnislos, ausprobiert haben. Manchmal springen sie von einem Coach zum nächsten, oft vorschnell und ohne wirklich aktiv selbst etwas zu tun. Sie sind immer auf der Suche nach der ultimativen Methode oder dem Supercoach, der ihnen endlich helfen kann. Das ist meistens ergebnislos und verursacht Frust.

 

Jeder Coach ist nur so gut, wie du es erlaubst. Wenn du wirklich richtig mitmachst und deinen Coach ernst nimmst, wird das Coaching dir auch nützen.

 

Der „Ich soll ein Coaching machen“-Typ

 

Nicht jeder hat das Bedürfnis nach einem Coaching.

Manche bekommen es leider unfreiwillig aufs Auge gedrückt. Da meinen der Chef oder die PartnerIn, dass sich was ändern sollte und legen dir ein Coaching nahe.

 

Das geht fast immer schief! Wer zum Coaching verdonnert wird, hat kein eigenes Interesse daran und wird deshalb auch nicht oder nur sehr halbherzig mitmachen. Das ist vergeudete Zeit und Geld. Ein Coaching hat für dich nur Sinn, wenn du es selbst willst.

 

Na, wie hat dir die kleine Typologie gefallen? Ist dir der eine oder der andere "Typ" schon begegnet oder erkennst du dich gar selbst wieder? :-))

 

 

 

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Es ist wirklich so! Es gibt keine Weihnachtsgruessepflicht!

 

Jedes Jahr dasselbe. Vielleicht kennst du das auch.

 

Ich öffne den Briefkasten und bekomme lauter Post, um die ich nicht gebeten habe. Zu Weihnachten erinnern sich plötzlich Menschen an mich, die sich sonst eher weniger für mich interessieren oder mit denen ich gar keinen Kontakt habe.

 

Da schickt mir das Steuerbüro, bei dem ich schon seit Jahren nicht mehr Kundin bin, eine Weihnachtskarte und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. Merkwürdig.

 

Irgendein Einkaufscenter freut sich, mich als Kundin zu haben und schickt mir Weihnachtsgrüße. Verbunden mit einem, natürlich sensationellen, einmaligem Kaufangebot. Der Optiker, bei dem ich vor Jahren mal eine Brille gekauft hat, denkt plötzlich auch wieder an mich. Mit einem Weihnachtsangebot, wow!

 

Nichts gegen Weihnachtspost.

 

Aber sie sollte nicht zur Farce werden. Nur Weihnachtsgrüße zu schicken weil man denkt, man muss, ist ganz schlecht.  Und dann noch mit tausenden Adressaten aus dem Verteiler und mit einem Kaufangebot, natürlich. Im besten Fall wird diese Post einfach stirnrunzelnd in den nächsten Papierkorb entsorgt. Im ungünstigsten Fall ist die Empfängerin verärgert und das ist dann nach hinten losgegangen.

 

 

 

Viel besser ist es doch , sich ehrlich zu fragen, ob ich denn wirklich gerne Weihnachtspost versenden möchte.

 

Ob ich Spaß daran habe, ob ich wirklich den Empfänger persönlich meine und ob ich denke, er wird sich freuen.

 

 

 

Grade als EinzelunternehmerIn haben wir hier eine gute Möglichkeit, unseren ehrlichen Dank auszudrücken. Das gilt für private übrigens genauso wie für geschäftliche Weihnachtspost.

 

Gegen vorgedruckte Karten ist nichts einzuwenden, wenn sie zum eigenen Business passen. Es verbieten sich von selbst die Postkarten, die wir zugeschickt bekamen vom Tierschutzverein, mundgemalt usw. Und zumindest handschriftlich unterschrieben sollte sie schon sein, die geschäftliche Weihnachtspost.

 

Richtig exklusiv ist natürlich nur persönliche, handgeschriebene Weihnachtspost, die im Zeitalter der E-cards das Haptische bedient, schönes Papier zum Anfassen hat, ein ansprechendes Motiv zeigt und persönlich gemeinten Text trägt.

Ich bin mir ganz sicher, dass diese Karten, die dann vielleicht zahlenmäßig viel weniger versendet werden, wirklich das tun, für das sie eigentlich gedacht sind. Freude zu bringen, das Gefühl von Dankbarkeit zu vermitteln und dass man den Kontakt ehrlich wertschätzt.

 

 

 

 

Die Do´s und die Dont´s

 Was du NICHT tun solltest, ist

 

 

 

 

Einfallslose oder alberne Standardkarten versenden,

Unterschrift lieblos hin krakeln,

ohne persönlichen Gruß versenden,

 

Massensendungen losschicken,

Weihnachtspost versenden, weil man das tun muß

 

schnell noch auf Weihnachtsgrüße antworten, nur weil man welche erhalten hat

E-Cards versenden, weil diese oft im Spam landen

die Weihnachtsgrüße mit einem Kaufangebot verbinden

 

Das kommt nicht gut, weil man sich als Empfänger dann nicht gegrüßt sondern genervt fühlt.

"Man merkt die Absicht und ist verstimmt".*

 

Das solltest du unbedingt tun

 

  • sorgfältig auswählen, wen du mit Post beglücken möchtest
  • persönliche Anrede, persönliche Grüße, dann fühlt sich der Kunde gewertschätzt
  • wenn es nicht sehr viele Kunden sind, unbedingt handschriftlich
  • wirklich schöne Postkarten verschicken, die nicht gleich in Ablage P (Papierkorb) landen
  • Und dann rechtzeitig losschicken, damit sich alle noch ein wenig vor Weihnachten freuen können. Hast du jemanden vergessen, tut es auch ein Neujahrsgruß.

 

 


*„Man merkt die Absicht, und ist verstimmt“ ist die leicht abgewandelte Form einer Äußerung Tassos in Goethes Drama Torquato Tasso, mit der er sein Missfallen an dem Verhalten der Leonore Sanvitale ausdrückt:

… und wenn sie auch
Die Absicht hat, den Freunden wohl zu tun,
So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.

Man verwendet das Zitat, wenn man schlecht verborgene persönliche Interessen deutlich erkennt.

Quelle Wikipedia https://de.wikipedia.org


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November - Zeit zum sich sammeln

Anlauf nehmen

 

 

Der November bringt es mit sich, dass das Jahresende schon deutlich in Sicht ist. Das ist eine gute Gelegenheit, zu resümieren, was bisher gut lief und was in Zukunft realisiert werden soll. Zeit, sich genauer anzuschauen, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden oder ob sie sich vielleicht inzwischen sogar verändert haben.

Die heutige Zeit ist derart schnelllebig, dass Ziele in der Tat des öfteren einer Korrektur bedürfen um mit den rasanten Veränderungen Schritt halten zu können.

Bis zum Jahresende sind es noch einige Wochen und der November ist meist noch nicht so hektisch wie der Dezember. Eine gute Zeit für uns um zu reflektieren, sortieren, neu orientieren.

 

Energetisch aufregend

 

Energetisch fühlt sich der November eher ruhig an, wie eine Pause vor dem Sturm. Aber das täuscht, denn die Energien, die wir zur Zeit haben, sind alles andere als ruhig. Sie wirbeln das Unterste nach oben und so ist es kein Wunder, wenn die Selbstreflexion dieses Jahr intensiver als sonst ausfällt. Jetzt gilt es, wirklich ganz genau hinzuschauen. Der November ist der richtige Zeitpunkt für Überlegungen, wie das neue Jahr starten soll.

 

Vielleicht möchtest du ein neues Programm ins Sortiment nehmen, eine neue Dienstleistung anbieten oder deine Preispolitik überdenken. Es ist klug, dafür den Schwung des Jahresbeginns zu nutzen. Jetzt ist die Zeit der Vorbereitung um am Jahresbeginn gleich ohne Hektik gut durchstarten können. Gute Vorbereitung ist eine Garantie für Erfolg ohne Stress.

 

Auräumen

 

Überprüfe jetzt ganz ehrlich deine bisherigen Ziele auf Erfüllung und Gültigkeit.

Vielleicht bietet sich dazu eine Kundenbefragung (surveymonkey.de) an, verbunden mit einem Extra für deine Kunden.

 

Checke, ob deine Organisation top ist. Also Rechnungswesen, Büroablage, Vertrieb, Marketing. Gegebenenfalls solltest du ausmisten, loslassen damit Energie wieder fließen lassen. Manches machen oder behalten wir viel zu lange. Das kostet Energie in jeder Form; Lebensenergie, Zeit und Geld.

 

Dazu gehört auch eine ehrliche Bestandsaufnahme, ob deine Computerkenntnisse auf dem neuesten Stand sind, ob du dir damit die Arbeit leichter machst oder ob du mit dem PC auf Kriegsfuß stehst. Vielleicht hast du schon lange geplant, endlich deinen eigenen Newsletter zu schreiben, bekommst dich aber nicht ran? Dann schau einfach bei meinen kostenlosen Live Webinaren "Endlich (m)ein eigener Newsletter rein oder gleich bei meinem Selbstlernprogramm . Das wird dir sehr weiterhelfen können.

 

Schau dir auch an, ob du ungeliebte, zeitraubende „Nebentätigkeiten“ delegieren kannst und wie das gehen kann. Alle Tätigkeiten, deren Stundensatz niedriger ist als deiner, sind eine Überlegung wert, delegiert zu werden. Ich schätze z.B. die Arbeit meiner Putzhilfe sehr, denn in der Zeit, in der sie putzt, kann ich Geld verdienen.

 

Wichtig ist es auch, regelmässig den Verteiler zu pflegen. Schau nach, ob deine Kundenkartei/Kundendatei aktuell ist oder ob sich darin etliche Karteileichen finden, die endlich raus gehören. Auch sie fressen unnötig deine Energie.

 

Ganz wichtig für das Marketing ist es, immer mal wieder hinzuschauen, ob die Werbematerialien mit deine Entwicklung Schritt gehalten haben. Falls nicht, weg damit!

Deine Flyer, Visitenkarten und sonstige Printmaterialien sollen schließlich das an Information und Emotion an den Kunden bringen, was dich wirklich aktuell an Qualität ausmacht

 

Webseitencheck

Wo wir schon dabei sind. Natürlich ist auch die Webseite ganz wichtig. Bringt sie dir genug Kunden? Läuft sie richtig gut? Entspricht sie dir noch?

 

Überprüfe, ob die Webseite wirklich lebt oder besser aktualisiert werden sollte. Hier besonders auf Fotos achten! Fotos, auf denen du 20 Jahre jünger bist, wirken nicht zu deinem Vorteil. Das Foto transportiert nämlich energetisch dann deine Qualität aus der Vergangenheit und nicht deine, inzwischen gewachsene, Persönlichkeit des Jetzt.

Dabei solltest du auch gleich an energetische Blockaden denken, die manche Webseite hat. Man bemerkt es daran, dass sie zwar schön aussieht, aber nichts bringt. Hier kann ich dich gut unterstützen, falls du das möchtest.

 

 dazu auch lesen

Was dein aktuelles Foto mit deinem Erfolg zu tun hat

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Backup?

Wann war denn dein letztes Backup?

 

 Mein was? Deine wichtigen Daten, die du auf dem PC hast sichern, nennt man Backup.

 

Alle, die am PC arbeiten, wissen eigentlich, dass da immer mal etwas passieren kann, das die ganze Arbeit von Stunden oder gar Monaten mit einem Wusch zunichte machen kann. Das Programm spinnt, irgendein Fehler, die Festplatte gibt ihren Geist auf und das ist dann meist die größte anzunehmende Katastrophe. Schon längst hätte man die Daten sichern sollen, nun ist es zu spät.

 

Jeder, der das schon mal als seinen persönlichen Supergau erlebt hat, wird in Zukunft seine Daten regelmäßig sichern.

Mit einem kompletten Backup oder wenigstens mit einem Backup der wichtigsten Daten. Diese kann man auf eine externe Festplatte oder einen USB Stick speichern und ist auf der sicheren Seite. Spätestens, wenn du deine gesamte Buchhaltung auf dem PC verlierst oder deine wichtigen Daten für die Steuererklärung oder dein eben fertig geschriebenes Buch, wirst du nie wieder vergessen zu sichern.

 

Es könnte auch einfach der Strom mal ausfallen. Wenn du Einzelselbständige bist, ist das wahrscheinlich auch für dich ein Horrorszenario. Ich bin z.B. komplett von Telefon, Internet und PC abhängig. Fällt der Strom aus, funktioniert leider davon nichts mehr. Ok, mein Laptop arbeitet noch eine Weile bis der Akku dann leer ist. Dann ist aber Schluss mit lustig.

 

Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass trotzdem alles läuft. Das macht auch eine wesentlich entspanntere Stimmung als wenn man immer unterschwellig Sorge hat, dass mal was nicht geht.

 

Ich habe ein zusätzliches Netbook, das internetfähig ist. Dazu habe ich mir einen Surfstick angeschafft, der mir auch auf Reisen gute Dienste leistet und mich unabhängiger macht. Und natürlich steht in meinem Kalender immer rot am Monatsende „Backup“ auf eine externe Festplatte an.

foto pixabay

Fürs Telefonieren gibt es außer dem Festnetz auch die Handys, die allerdings auch voll sein müssen, damit sie funktionieren. Wenn der Strom wirklich einmal länger ausfällt, wird es schwierig.

 

Ach, und wo wir schon beim Thema Sicherheit sind.

 

Wo bewahrst du denn eigentlich deine Zugangsdaten zu diversen Foren, Dienstleistungen wie Telekom etc. auf?

 

Es ist sehr sinnvoll, auch diese an einem Ort gesammelt und übersichtlich schnell greifbar zu haben. Wer mal seinen Internetzugang neu einrichten musste, weiß wovon ich rede. Auch diverse Passwörter und Logins oder Einstellungen, die man treffen muss, wenn Programme installiert werden, gehören hierher. Das bewährt sich in jedem Fall, nicht nur bei Stromausfall.

 

Ich bin übrigens nicht dafür, wichtige persönliche Daten in einer sogenannten „Cloud“ zu sichern. Das ist ein virtueller Speicher im Internet. Damit hast du zwar von überall her Zugriff auf deine Daten. Also auch im Urlaub im Ausland etc. Aber, es ist nicht sicher, dass nicht auch der Betreiber der Cloud Zugriff hat und damit auch andere, die ihn nicht haben sollten. Das gilt es im Zeitalter von NSA etc. im Hinterkopf zu haben.

 

Bequemlichkeit hat eben ihren Preis.

 

Wann war noch mal dein letztes Backup?

 

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Unglaublich!

wie man auf einer messe am besten verhindert, neue Kunden zu bekommen

 

Messen sind ein beliebter Treffpunkt. Die einen bieten ihre Produkte oder Dienstleistungen an, die anderen informieren sich, machen Kontakte und im Idealfall erfahren sie Interessantes und Neues. Das kann für alle bereichernd und sehr spannend sein.

 

Bei meinem letzten Messebesuch konnte ich allerdings leider sehr schön beobachten, was dabei so alles schiefgehen kann. Nun gut, es war nicht die Cebit, sondern regional. Aber trotzdem war es eine Messe.

 

Es ist ein Jammer, wie sich manche  Selbstständige ihren Messeerfolg zielstrebig selbst verhageln. Ich führe einmal die wesentlichsten Fauxpas auf.

 

Den Besucher ignorieren.

 

Viele AusstellerInnen sitzen gelangweilt hinter ihrem Tisch. Wenn der potenzielle Kunde kommt, bleiben sie trotzdem weiter dort sitzen, weichen dem Blick aus oder unterhalten sich mit Kollegen oder dem Standnachbarn. Als Kunde fühlt man sich ziemlich unbehaglich, hat das unangenehme Gefühl zu stören und schaut stehend auf sie herunter, was auch nicht schön ist. Derart ignoriert bleibt man dort nicht lange. Warum auch.

 

„Irgendwas“ auf dem Tisch auslegen

 

Das habe ich bei zwei netten Heilpraktikerinnen beobachtet. Da lag alles Mögliche auf ihrem Tisch. Instrumentarium aus ihren Praxen, die dort eigentlich nur Deko sein können. Das eigentliche wirkliche Highlight, ein besonderes Seminarangebot für Frauen in den Wechseljahren, das nicht jeder anbietet, entdeckte ich ganz am Rande eines Sammelsuriums an Flyern und Infoblättern.

Leider war keine der beiden Damen daran interessiert, mir das genauer zu erläutern. Steht ja alles drauf, war die Antwort. Wie schade. Das hätte ich gerne weiterempfohlen. Aber bei so wenig Begeisterung für das eigene Angebot? Dann wohl eher nicht.

 

Den Besucher am langen Arm verhungern lassen

 

Vielen Ausstellern musste ich jede Info förmlich aus der Nase ziehen. Das nervt und man fühlt sich als Besucher lästig! – Absurd! Schließlich steht man doch auf der Messe um neue Kunden zu gewinnen und Interesse zu wecken. Oder verwechsle ich da etwas? Ich habe es schon oft andersherum erlebt, dass man förmlich zugeschwallt wird. Das ist auch nicht angenehm, aber solche maulfaulen Messeausstellerinnen waren mir bislang auch noch nicht begegnet.

 

Den Besucher vollschwallen

 

Das Gegenteil davon sind Aussteller, die einen quasi am liebsten am Ärmel festhalten und sofort beim ersten Blickkontakt einen ganzen Vortrag vom Stapel lassen. Ein Besucher, der sich nur mal informieren möchte, flüchtet, sobald es geht. Meistens hilft es nämlich auch nicht, zu sagen, dass man nur mal schauen möchte.

 

Besserwisserei und Belehrung

 

Kunden von oben herab zu belehren und auf deren Einwände besserwisserisch zu reagieren, kommt gar nicht gut an. Außerdem kann man nie wissen, ob man nicht eine Fachfrau oder einen Experten vor sich hat. Das ist dann nicht nur peinlich. Damit vergibt man sich auch alle Chancen für ein gutes Gespräch und mögliche Kooperationspartner oder Multiplikatoren. So erging es mir an einem Stand, wo ich eine fachliche Frage hatte und wo definitiv ich die Fachfrau war. Was die Ausstellerin natürlich nicht wusste. Merke: du weißt nie, wen du vor dir hast!

 

Am Stand essen

 

Manche Aussteller sitzen mit ihrem Mittagessen an ihrem Stand und essen mal eben einfach weiter, auch wenn Besucher kommen. Als Besucher fühlt man sich störend. Bei allem Verständnis, dass so ein Messetag lang ist, findet sich bestimmt auch eine andere Lösung. Ich habe auch schon auf Messen gestanden und niemals hat einer von uns Ausstellern den Besuchern etwas vorgekaut. Das kann man eleganter regeln.

 

Ich habe auf dieser Messe so gut wie fast gar nichts erlebt, wie es sein sollte, damit alle etwas davon haben.

 

Eine einzige Ausstellerin war der Lichtblick.

 

• Sie hat mich erst mal in Ruhe schauen lassen, mir aber freundlich zugenickt und mir damit signalisiert, dass sie mich wahrnimmt und bei Bedarf für mich da ist.

 

• Dann hatte ich eine Frage. Sie erzählte mir etwas über ihr Angebot, ging dabei auf meine Frage ein. Dabei war sie locker, sehr freundlich aber kein bisschen anbiedernd oder besserwisserisch.

 

• Die Ausstellerin hatte sich auch nicht hinter ihrem Stand verbarrikadiert, sondern bewegte sich immer wieder vor und daneben hin und her. Dadurch ergaben sich zwanglose spontane Dialoge mit Besuchern. Es herrschte bei ihr eine freundliche, einladende aber nicht aufdringliche oder gar gelangweilte Atmosphäre. Ich bin mir sicher, dass diese Ausstellerin viele neue KundInnen gewonnen hat.

 

Kunden (für sich) gewinnen

 

Das Wichtigste bei einer Messe sind die Menschen. Darum reicht es nicht aus, sich Gedanken um einen hübschen Messestand, Informationsmaterial und neue Visitenkarten zu machen. Ihre wahre Trumpfkarte bist duselbst – oder deine Mitarbeiter.

 

Natürlich – nicht jedem liegt die Messesituation. Wenn du dich schwer damit tust, offen auf Fremde zuzugehen oder wenn es dir zu mühsam ist, wieder und wieder Routinefragen zu beantworten, dann ist eine Messe vielleicht nicht das richtige Forum für dich.

 

Das ist gar nicht schlimm!

 

Es gibt so viele Akquise-Wege. Pick dir sich das raus, was dir am besten liegt!

 

 

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Ich wette, du kennst sie nicht!

ich wette, du kennst sie nicht!

 

Du kennst sie wirklich nicht.

 

Für dich sehen sie ganz anders aus als sie wirklich sind. Andere bemerken das manchmal noch eher als du selbst. Wovon rede ich eigentlich? Ich rede von deiner echten Motivation, von deinen wirklichen Absichten. Das gilt für dein Business genauso wie für dein Privatleben.

Du denkst dir z.B. schöne Ziele aus und meinst, du hast sie ganz klar. Du hast allerdings in der Regel keine Ahnung von deinen wirklichen Absichten.

Die Absichten, die unerkannt dahinter stehen.

 

Ich nenne sie das Dahinterdrehbuch, denn sie führen Regie.

 

Das Dahinterdrehbuch ist es, das dich und dein Tun steuert.

 

Fast hinter jedem Ziel ist noch eines, das uns nicht bewusst ist aber unser Verhalten steuert und beeinflusst.

 

Das erklärt auch, warum die berühmten guten Vorsätze meist nicht lange halten. Das "Dahinterdrehbuch" ist nicht beachtet worden.

 

zum beispiel abnehmen

 

Wenn ich z.B abnehmen möchte, dann ist das Dahinterdrehbuch sehr wichtig.

Vordergründig möchte ich vielleicht wieder in meine kleineren Klamotten passen. Das Dahinterdrehbuch kann aber auch sein, dass ich meinem Partner wieder gefallen möchte weil ich spüre, dass er mich zu dick findet. Ich möchte, dass ich mich von ihm geliebt fühlen kann. Und ich denke, er liebt mich so dick nicht. Das wird anstrengend werden.

Viel mehr Erfolgt verspricht es, wenn ich mir meiner wahren Motivation bewusst bin.

 

 

Ein Dahinter ist bei sehr vielen Menschen der Wunsch nach Liebe und Anerkennung.

Das ist eine starke treibende Kraft. Dafür tun wir eine Menge. Wir schuften bis zum Umfallen. Nicht nur, weil wir vordergründig vielleicht zu mehr Geld kommen.  Das sieht nur so aus. In Wirklichkeit schuften wir für Anerkennung und in letzter Konsequenz für Liebe, auch für Selbstliebe übrigens.

 

das dahinterdrehbuch

 

Wenn ich mich anstrenge und mehr arbeite als ich müsste, ist es mein Ziel, die Arbeit gut zu schaffen und Geld zu verdienen. Das ist das vordergründige Ziel.

Was ist das Dahinter? Das Dahinter könnte sein, dass ich damit gut dastehe. Dass alle sagen, wie fleißig ich bin. Dass mich mein Chef, wenn ich einen habe, lobt. Dass mein Vater stolz auf mich ist. Letztlich also immer der Wunsch nach Liebe und Anerkennung.

 

Ein anderes Beispiel ist das des selbstlosen Helfers.

Es gibt Menschen, die immer für Andere da sind. Sie sind besonders hilfsbereit und packen ohne groß reden mit an. Das sieht selbstlos aus. Das Dahinter ist aber wieder der Wunsch nach Anerkennung und Liebe. Die Dankbarkeit ihrer Mitmenschen ist ein großes Stück Anerkennung und daraus speist sich ihr Selbstwert.

Da sie sich diese Liebe und Anerkennung noch nicht selbst geben können, brauchen sie sie von außen wie die Luft zum Atmen.