Was zufrieden sein mit Frieden zu tun hat


 

 Vielleicht hast du es auch schon bemerkt.

 

Ich finde ein Phänomen sehr interessant, das ich immer öfter beobachte.

Irgendwie ist vielen Menschen, besonders bei uns in Deutschland, die Zufriedenheit abhanden gekommen. An ihre Stelle tritt Frusst, Überforderung, das Gefühl zu kurz zu kommen.

 

Foto pixabay

 

Man sieht es deutlich an den oft sehr verkniffenen, ernsten Gesichtern.

 

Kaum jemand geht lachend durch sein Leben. Man fällt sofort auf, wenn man in der Stadt schallend loslacht. Vor allem morgens und abend in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das sehr anschaulich. Alle haben irgendwie einen leeren Blick, sitzen mit ernsten Gesichtern und in sich zurückgezogen da. Oder schauen wie gebannt runter auf ihr Handy. Dabei bemerkt niemand mehr, was eigentlich um einen herum passiert, wer daneben sitzt oder gegenüber.

 


uns gehts doch gut, oder?


 

In der aktuellen Weltstatistik der OECD liegen wir, als ein wirklich reiches Land, zum Thema Zufriedenheit abgeschlagen weit hinten, noch hinter den wirklich armen Ländern. Das ist schon erstaunlich, deckt sich aber mit Beobachtungen, die man im Urlaub in fernen Ländern machen kann. Viele berichten, dass die Menschen dort, trotz augenscheinlicher Armut, oftmals viel fröhlicher, zugewandter und ausgeglichener erscheinen.

 

Australien ist laut der Studie die zufriedenste Nation der Welt. Das behauptet zumindest die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).*

 

Die Bundesrepublik landet im sogenannten Better-Life-Index nur noch auf Platz 17. Viele europäische und amerikanische Länder liegen vor Deutschland. Platz zwei und drei belegen Schweden und Kanada. Insgesamt veröffentlichte die OECD Ergebnisse für 36 Länder. Relevant für die Statistik sind elf Kriterien. Dazu zählen nicht nur materielle Dinge, wie das Einkommen oder die Wohnungssituation der Bürger.

 

Bei der Frage nach dem eigenen Wohlbefinden antworteten lediglich 64 Prozent der Bundesbürger, dass es ihnen gut ginge. Das bedeutet sogar nur Platz 25. Bei der Lebenszufriedenheit liegen wir nur auf Platz 19. Platz 1 belegen die Schweizer. Ich finde das erschreckend.

 

Was ist los mit uns?

 

*(Quelle http://www.welt.de/wirtschaft/article116598315/In-diesen-Laendern-sind-Menschen-am-gluecklichsten.html)


foto pixabay


Wie zufrieden bist du eigentlich so mit deinem Leben?


 

Fast Jeder will heutzutage immer besser, schneller, weiter, höher kommen.

Es wird immer mehr konsumiert. Es wird immer höher und größer gebaut. Die Autos, Züge und Flugzeuge stehen für immer schneller von A nach B kommen,

also für Geschwindigkeit.

 

 foto pixabay

Ungeduld statt Geduld.

Sofortige Wunscherfüllung (Amazon) statt Vorfreude. Alles muss fix und am besten sofort gehen. Aber macht das wirklich glücklich und zufrieden? Oder erzeugt das nicht zusätzlichen Stress und ein Dauergefühl von Überforderung und Unzufriedenheit?

 

Fragt man Jemanden, wie es ihm geht, kommen ganz selten solche Sätze, wie ich sie noch aus meiner Kindheit kenne, „Ich bin zufrieden oder „wir sind ganz zufrieden“. Eher kommt so etwas wie „Na ja, es geht so“ „Muss ja“ „Könnte besser sein“.

 

Und selbst, wenn man so ein“ Ich bin zufrieden“ hört, dann kommt es auch auf den Tonfall an. „Ich bin zufrieden“ kann auch ganz unfriedlich, resignierend meinen, „naja, mehr ist eben nicht für mich drin, da muss ich mich wohl mit dem begnügen.“ (Ich komme ja immer zu kurz)


Immer mehr, immer schneller


 

Diese Gefühl, aus vollstem Herzen und mit Dankbarkeit zufrieden zu sein, ist längst dem Streben und der Illusion nach möglichst unendlichem Wachstum und der Geschwindigkeit, mit der das Leben in unserer Zeit so tickt, zum Opfer gefallen.

 

Menschen, die in diesem Wettlauf nicht mitmachen weil sie mit sich und der Welt einfach zufrieden sind, werden oft nicht für ernst genommen oder gar misstrauisch beäugt. Da ist jemand einfach zufrieden und will nicht besser werden, schneller sein, mehr haben? Geht das? Bedeutet das nicht Stillstand, keine Weiterentwicklung mehr?

 

Ich finde, das Gegenteil ist der Fall.

 

Würden wir uns alle wieder mehr auf das besinnen, was im Leben wirklich wichtig ist wie Liebe, Partnerschaft, Muße, Zeit für sich und die Familie, eine Arbeit, die sinnerfüllt ist und persönliche Entwicklung bringt, bis hin zur Weisheit und Integrität, würde die Welt ganz anders aussehen. Viele sind beunruhigt, weil die Welt da draußen so unfriedlich geworden scheint.

 

Überall gibt es Auseinandersetzungen, Flüchtlingsströme, Amerika mit seinem neuen Präsidenten ist unberechenbar geworden. Täglich erreichen uns Nachrichten, was so passiert in der Welt an Katastrophen und Auseinandersetzungen. Das kann schon sehr verunsichern.

 

Wichtig ist aber, daran zu denken, dass der Frieden im Außen immer etwas mit dem Frieden im Innen zu tun hat. Wieviel Unfriedliches, wieviel Zorn und Wut schleppt jeder von uns mit sich herum. Das ist als allererstes zu bearbeiten und zu befrieden. Der Frieden im Außen kann sich nach den energetischen Gesetzmäßigkeiten dann einstellen. Es bringt ihn uns niemand, er muss in uns gepflegt werden.

 

Dazu braucht es Integrität, Authentizität, Herzensbildung und einen guten Schuss Weisheit. Auch der Glauben an etwas Größeres ist nützlich. Ich glaube an die Führung meines Herzens und vertraue oft der inneren Stimme. Diese Stimme meiner Führung, meines Herzens. Das ist mein verlässlicherer Kompass in diesen Zeiten. Mehr als alles andere, vor allem mehr als die Medien, die in großem Maße manipulativ sind.

 

Viele Menschen hören aber leider diese innere Stimme, die jeder hat, nicht mehr. Um dabei Unterstützung zu geben, sie wiederzufinden, mache ich das kostenfreie LIVE Webinar "Ich hör nix! Die innere Stimme (wieder) hören können".

 

Vielleicht hast du Lust mal reinzuschauen?

 

Lies auch  "wie du eher fertig bist und dabei mehr schaffst".

 

 


Zeit der Blender -oder

Glaub nicht alles, was man dir erzählt!



Lauter Millionäre?

 

Das ist  dir möglicherweise auch schon aufgefallen.

 

Wenn du viel auf Facebook unterwegs bist oder, so wie ich, verschiedene Newsletter von diversen TrainerInnen, Coaches etc. abonniert hast, bekommst du sicherlich zur Zeit auch vermehrt solche merkwürdigen Beiträge, die dir weismachen wollen, dass sie schon jetzt (Mitte des Jahres) eine Million Umsatz gemacht haben und nun darauf brennen, dir zu zeigen wie du auch dorthin kommst.

 

Ich kann es langsam kaum noch ertragen.

Mit mehr oder weniger Geschick werden die tollsten Stories aufgetischt, was sie alles in ihrem Leben schon geschafft haben, wie schwer das war und wie toll ihr Leben jetzt doch ist.

 

(Standardsatz „und das war nicht immer so“). Man kann jetzt z.B. immer Businessclass fliegen, in jedem teuren Laden einfach kaufen ohne erst auf den Preis zu schielen. Man kann Urlaub in der ganzen Welt machen und natürlich beliebig lange, weil das Business so gut eingestellt ist, dass es quasi von selbst das Geld ranschafft

Zeit gegen Geld wird dabei selbstverständlich nicht mehr getauscht. Das machen nur die Looser wie du und ich.

 

Da will dir eine alleinerziehende Mutter erzählen, dass sie schon mehrere Firmen gegründet hat. Natürlich erfolgreich, was auch immer das bedeutet. Warum macht sie dann soviel Werbung mit ihrem jetzigen Business? Ein Coachpärchen ist vom eigenen Wahnsinnsumsatz völlig baff und sozusagen vom Erfolg über Nacht kalt erwischt worden. Na sowas. Und natürlich geben sie es gerne weiter, wie das passieren konnte. Gegen cash versteht sich.

 

Die Gemeinsamkeit dieser Protagonisten?

 

Sie alle erzählen, wie toll sie sind und dass du das auch werden kannst, wenn du nur willst. Alle haben sie übrigens offensichtlich ihre eigenen Coaches, natürlich in Amerika, was sie auch gerne mal durchblicken lassen. Gurus sind das natürlich immer, bekannte Namen, denen sie selbstredend auch traumhafte Stundensätze zahlen.

 

Sie erzählen in ihren Videos oder Newslettern nie, was genau denn nun wirklich den Turbo reingebracht hat. Da wird immer drumherum geredet, auf Gefühl gemacht („wenn du jetzt nicht loslegst…“) oder mit Allgemeinplätzen gearbeitet. Solche wie „du musst halt dein Mindset auf Erfolg programmieren, endlich deine Selbstzweifel loslassen, ins Herz gehen“ usw.

 

Alles total richtig, aber das sagen andere Coaches auch.

 

Verraten die scheinbar super Erfolgreichen auch, wie man das konkret macht? Never ever. Das erfährst du natürlich nur, wenn du in ihre Gruppe, Community, Jahresprogramm, Erfolgscoaching usw. kommst. Natürlich so hochpreisig, dass einem die Augen tränen. Aber ist ja klar, von nichts kommt nichts.

 

Diese Investition in dich solltest du dir schon wert sein, oder?

 

Ich warte immer noch darauf, dass mir mal jemand vorrechnet, wie er als Einzelperson oder auch zu zweit als Paar, die nur Coaching machen, auf solche Größenordnungen wie siebenstellig kommen kann.

Haben diese Leute vielleicht noch ein Parallelleben, wo sie essen, schlafen, saubermachen, Wäsche waschen, ausruhen, Kinder erziehen, soziale Kontakte pflegen, weil sie bei ihrem Arbeitseinsatz für den Megaumsatz ja wohl rund um die Uhr arbeiten müssten.

 

Oder haben sie sich beim Universum noch mal täglich 24 Stunden dazu gekauft? Das hätte ich dann auch gerne.

 

Ich rede hier nicht von den wirklich erfolgreichen Speakern. Da sind die Größenordnungen ganz andere. Bei ihnen kann ich mir solche Umsätze vorstellen. Auch ohne, dass sie sich dafür totzuarbeiten. Es gibt natürlich auch Coaches, die ich kenne, die wirklich regelmäßig sechsstellig verdienen. Nur, die sieht man sehr selten für ihre Arbeit Werbung machen und wenn, dann werben sie nie mit ihrem Bombenumsatz, sondern mit dem Kundennutzen.

 

 Andere schlagen aus ihrer persönlichen Krise Kapital.

 

Auf FB und auch bei vielen Reportagen im TV kann man sie sehen. Da wird eine langjährige Ehe aufgelöst, weil frau mit einem neuen Mann endlich die Sexualität für sich entdeckt hat. Das kommt im mittleren Alter häufiger vor. Nur erfährt die Welt das meistens nicht. Es bleibt privat.

 

Aber hier wird das ganze Leben umgeschmissen und das vor  Publikum. Neue berufliche Ausrichtung, Wohnung gegen Wohnmobil getauscht, auswandern. Das wird wie ein Tagebuch täglich auf FB gepostet mit allen Höhen und Tiefen, Freuden und Ängsten. Soll ja mal ein Buch draus werden, ein Seminar, vielleicht eine neue Methode etc. Und die Fans auf FB fiebern mit. Finden es toll, weil sich da jemand scheinbar mal traut, aus dem Üblichen auszubrechen. Aber eigentlich sind sie doch nur auf der Flucht vor sich selbst.

 

Woher kommt eigentlich diese Sehnsucht und Bewunderung des Risikos Anderer? Ist unser tägliches, ganz normales Leben so dermaßen langweilig? Trauen wir uns zu wenig, halten fest, weil wir Angst haben vor Veränderung?

 

Aussteigerreportagen erzielen traumhafte Einschaltquoten. Man fiebert mit, was den Leuten so passiert, staunt über ihren Mut oder schüttelt manchmal ungläubig den Kopf über so viel Unbedarftheit. Natürlich alles vom heimischen Sofa aus. Und selbst würde man das nie machen.

 

Angefangen hat diese Welle wohl mit Berichten von prominenten Pilgern auf dem Jacobsweg. Ich denke da an Hape Kerkeling, der darüber sein Buchgeschrieben hat „Ich bin dann mal weg“. Viele hat das danach animiert, als Coachpotato wie Hape, dasselbe auch zu wagen. Schau mal bei Amazon unter „Jakobsweg“, wie viele Bücher mit Reiseberichten es inzwischen dazu gibt. Sehr spannende sind darunter.

 

Und nun gibt es den Boom mit Leben im Wohnmobil, die große Freiheit.

 

Leute, die damit richtig durch die Welt ziehen und auch sogenannte Stadtcamper gibt es. Oft sind das erstaunlicherweise Singlefrauen. Freiwillig Wohnen ohne festen Wohnsitz in der Stadt. Früher hat man Menschen ohne festen Wohnsitz bedauert. Jetzt ist es ein neuer Boom. Ein Gefühl von Freiheit soll das geben. Aber ist das wirklich eine Lösung? Braucht Mensch nicht etwas, das sein Zuhause, seine Höhle, seine Insel ist? Wo Familie, Freunde einen sicher antreffen? Wo man hingehört, die Nachbarn kennt, seinen Gemüseladen, seinen Lieblingsitaliener hat?

 

Ich finde die neuen Lebensentwürfe zumindest ungewöhnlich.

Für mich wäre das nichts.

 

 

Aber zurück zu den angeblichen Traumumsätzen mancher Trainer oder Coaches.

 

Auch das ist eine Welle, von der so Mancher etwas abhaben will und Erfolg macht bekanntlich sexy. Also stelle ich mich doch einfach als sehr erfolgreich dar. Ein klares Konzept, das erstaunlich oft aufgeht. Ich frage mich bloß immer, wenn sie tatsächlich so dicke dastehen, warum sind sie dann weiterhin so am rödeln?

 

Die wirklich Erfolgreichen sind die eher Unauffälligen, die ganz punktuell anbieten, ihr Wissen weiterzugeben und nicht die, die überall, laut und dauernd zu sehen sind.

 

Warum macht mich das eigentlich so sauer?

 

Zu Recht fragst du dich vielleicht, warum mich das so nervt. Das habe ich mich auch gefragt. Ich höre täglich von meinen Klientinnen, wie sehr sie am sich drehen sind und wie viele Selbstzweifel sowieso schon da sind. Und solche Blendwerke machen das nicht besser. Sie suggerieren dir nämlich, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Du bist halt einfach zu blöd, richtige große Umsätze zu machen. Es liegt selbstredend nur daran, weil du ihr Knowhow noch nicht gekauft hast. Die großen Erfolgsformeln verraten sie dir (vielleicht) erst dann.

 

Wenn es dann immer noch nicht läuft wie ein Heimspiel? Tja, dann hast du es eben nicht richtig konsequent angewendet, es halt nicht begriffen oder brauchst einfach noch einen zweiten Jahreskurs…

Richtig gut fände ich es ja, wenn diese Leute ihr Wissen mal wirklich kostenlos rausgeben würden und dann, von mir aus kostenpflichtig, bei der Umsetzung begleiten würden. Aber, es gibt eben keine Zauberformel und auch keine Abkürzung zum Erfolg! Die harte Wahrheit ist, dass es ohne ständig Dranbleiben, viel Engagement, Begeisterung, Mindsetarbeit und entsprechendes fachliches Knowhow einfach nicht läuft.

 

Eine Selbständigkeit bedeutet viel Arbeit!

 

Natürlich muss besonders das Mindset stimmen. Hast du jede Menge hinderlicher Glaubenssätze, Programme und Muster im Unterbewusstsein, die gegen deinen Erfolg wirken, wird es schwer. Es ist der Kern meiner Arbeit, sie zu finden und aufzulösen.

Allerdings habe ich es noch nicht zur Million geschafft. Nicht mal sechstellig ist die Regel.

 

Aber, das ist auch nicht mein Ziel. Natürlich will ich, wie alle, mit meiner Arbeit auch gutes Geld verdienen aber ich verspreche dafür nicht das Blaue vom Himmel runter.

Mein Ziel ist es, mit meinen Mitteln, die etwas anders als üblich sind, wirkungsvoll zu unterstützen. Und das bodenständig und solide und davon möchte ich richtig gut leben können

 

Die jetzige Zeitqualität ist neben der großen Kraft der Veränderung auch eine Zeit der Blender.

 

Das ist wichtig zu wissen. Vielen ist daher jedes Mittel recht, um gut da zu stehen. Immer in der Hoffnung, damit Kunden anzuziehen. Denn, wenn es gut und überzeugend erzählt ist, die „Expertstory“ gut gewählt ist, dann setzt der „will ich auch haben“ Effekt ein. Ich weiß gut, wie das funktioniert, denn ich bin selbst auch schon zweimal darauf reingefallen und habe viel Geld in den Sand gesetzt. Heutzutage kann ich das unter Erfahrung verbuchen.

 

Damals war ich ziemlich frustriert. Hatte ich doch meine Verantwortung an Andere abgegeben in der Hoffnung, die hätten das „Rezept, die Wunderformel“, wie ich endlich „richtig groß“ rauskomme. Ich habe dabei gelernt, dass das nicht funktioniert und, dass es dabeibleibt, dass ich mein Business langsam, solide und ehrlich Stein für Stein und mit viel Engagement weiter aufbauen muss.

 

Die Zeitqualität, von der ich oben sprach, hat noch eine Kehrseite. Sie lockt nicht nur die Blender auf die Bühne und erzeugt Illusionsblasen, sondern sie lässt diese Blasen auch über kurz oder lang platzen. Das sollte man einfach wissen. Das gilt übrigens auch für die Blasen in Wirtschaft und in der Politik.

 

Was ist also die Moral von der Geschicht´?

 

Sei wachsam, fühle gut hin, ob dir etwas vorgemacht wird oder ob es Hand und Fuß hat. Wahre Qualität hat keine Marktschreierei nötig. Zum Glück gibt es auch viele ehrliche Coaches, Trainer und BeraterInnen. Sie machen eine gute Arbeit, aber nehmen ihren Kunden nicht die Verantwortung für sich selbst ab, sondern führen sie behutsam durch die Wirren einer Selbständigkeit. Sie arbeiten nicht mit Manipulation und behaupten nicht, dass sie das Ei des Kolumbus erfunden hätten.

 

Und es sind nie die Lautesten.

 

Ihr Anliegen, wie auch meines, ist mit solider Arbeit Anderen weiterzu helfen und dabei gut Geld zu verdienen. Und das ist völlig legitim.

 


Ich bin sooo communitymüde!

muss man da mitmachen?

 

 

Ich beobachte schon länger, dass es bestimmte Moden oder auch Trends zum Marketing im Internet gibt, die periodisch auftreten.

 

Eine Trendsetterin war ich noch nie und werde ich auch nicht, aber ich schaue mir das gerne als Beobachterin an und finde es spannend, manchmal auch seltsam und auf jeden Fall erstaunlich, wie viele immer dabei mitmachen.


videos


Eine Zeitlang drehten plötzlich alle Videos und stellten sie auf Youtube oder Vimeo ein. Es gab eine regelrechte Videoschwemme mit mehr oder weniger inhaltsschweren Beiträgen. Dann wurden es die live Videos auf Facebook. Glückssache, wenn jemand gerade live zuschaut. Der Inhalt ist auch nicht immer schwerwiegend.

 

Aber das Motto dabei ist wohl „ich bin zu sehen, also bin ich"

 

Warum sind Videos so ein beliebtes Marketinginstrument? Angeblich sehen sich Menschen lieber kurze Filmchen an als lange Texte zu lesen. Ich kann das nicht bestätigen. Ich lese lieber. Da kann ich selbst bestimmen, an welcher Stelle ich aufhöre, wann ich später weiterlesen will. Auch mal kurz überfliegen, um zu sehen, ob die Info kommt, die ich brauche.

 

 Im Video, noch dazu in einem, dass sich nicht weiterscrollen lässt, muss ich ausharren und vielleicht ist es gar nicht mehr interessant für mich. Das kostet meine Zeit. Beim Text kann ich mir wichtige Sätze oder Passagen anstreichen und so schnell wiederfinden. Beim Video geht das nicht. Ich lerne aber nicht nur visuell, sondern haptisch.

 

Außerdem sind viele hausgemachte Videos einfach nur amateurhaft und von ziemlich zweifelhafter Qualität. Auch auf diesem Feld gibt es Dinge, die man wissen sollte, damit es gut wird. Fachleute haben dazu eine Ausbildung. Ich teile die Auffassung nicht, dass das Jeder einfach mal so kann und dass man den Mut bewundern sollte, sich zu zeigen.

 

Wenn es für das Business ist, sollte es so gut und professionell wie möglich gemacht sein.

 



podcasts


 

Dann kam ein neuer Trend auf, der zum Podcasten.

 

Einzelne Podcaster gibt es schon lange. Viele versuchen sich nun auch mit einem eigenen Podcast. Nur, weil etwas technisch nicht mehr so kompliziert ist, heißt das aber nicht, dass es auch nützlich für das eigene Business ist. Das muss man gut prüfen. Es ist gerade mit neuen technischen Tools wichtig zu wissen, wie die eigene Zielgruppe tickt. Wenn sie lieber liest als hört oder Videos anschaut, kann der Podcast super sein und trotzdem treffsicher am Ziel vorbei gehen und einfach nicht ankommen, nicht gehört werden.

 

Das Hauptargument für Podcasts ist, dass es angeblich so viele Menschen gibt, die man mit Audios besser als mit Text oder Video erreicht.

 

Mehr Leute wollen hören statt lesen, heißt es. Hörbücher werden beim Autofahren am meisten gehört und Podcasts angeblich auch. Ich finde das total in Ordnung, wenn man trotzdem auch das geschriebene Wort weiterhin lesen kann. Von einem meiner Lieblingsblogs gibt es jetzt fast nur noch was auf die Ohren.

 

Sorry, das ist nicht mein Kanal. Ich fahre meistens nur kurze Strecken mit dem Auto, das lohnt nicht. Außerdem konzentriere ich mich lieber auf den quirligen Berliner Stadtverkehr. Ich will ja heil ankommen. Und schade, tschüss, ich habe die Beiträge immer gerne gelesen.

 



onlineprogramme


Onlineprogramme, die sich angeblich von selbst quasi im Schlaf verkaufen, sind immer noch ein Renner.

Längst haben jedoch viele enttäuscht herausgefunden, dass es doch nicht ganz so easy ist wie angepriesen. Auch hier steckt eine Menge Arbeit drin und der Markt ist voll mit Onlineprodukten. Das heißt, auch die müssen gut beworben und verkauft werden. Und dann ist da noch die technische Betreuung, denn manchmal hakt es genau dort. Trotzdem kann man als Empfehlung immer noch lesen, dass man doch nicht Zeit gegen Geld tauschen sollte und Onlineprodukte würden die Lösung sein.

 

Das funktioniert nur für wenige, die genau wissen, was sie tun und wie das geht, es erfolgreich zu vermarkten.


webinare


Webinare muss man heutzutage auch halten. Egal, ob man das kann oder nicht.

 

Und so sind dann manche Webinare leider auch. Eine Zumutung für Ohren und Augen.

 

Nicht jeder, der offline erfolgreicher Trainer oder Lehrer ist, kann auch vor einer Kamera im Webinarformat ohne Gegenüber seinen Stoff locker und interessant rüberbringen.

Es gibt hier andere Gesetzmäßigkeiten, was Methodik, Didaktik und Präsentation angeht. Dazu gehört Training, Selbstbeobachtung, ein gesunder Menschenverstand und ein absolut sicherer Umgang mit der Technik und Software.

 

Dazu gibt es ein Webinar von mir. Schau gerne mal rein, wenn du planst, selbst Webinare zu halten.

 


communities



Und jetzt haben wir gerade Gründungszeit.

 

Und zwar Gründungszeit der persönlichen Communities, die zur Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen. Ist das wieder aus den Staaten zu uns rübergeschwappt? Du bekommst interessante Infos nur noch, wenn du Mitglied in meiner Community wirst. Warum erinnert mich das so verdammt an Kuppelgeschäfte?

 

Und sorgt nicht gerade die DSGVO dafür, dass selbige nicht mehr sein dürfen? Content gegen Emailadresse?

 

Ein Modeblog, dessen Newsletter ich jahrelang interessiert gelesen habe, hat plötzlich eine Community, bei der man Mitglied werden soll, wenn man Infos möchte! Im Newsletter wird man mit ein paar Krümeln angefüttert, sprich neugierig gemacht und der ganze Text ist nur, genau…für die Communitymitglieder.

 

Natürlich kostet die Mitgliedschaft Geld und das ist mir zu viel. So wichtig ist mir der Inhalt denn doch nicht. Den Newsletter habe ich gekündigt, weil mich das geärgert hat. Auch so kann man sich seine Fans selbst absägen.

 

Eine Astrologin, deren Beiträge ich immer sehr geschätzt habe, hat jetzt auch eine kostenpflichtige Communietymitgliedschaft angeboten. Ihre kostenfreien Videos auf youtube und der Newsletter sind nur noch Schnipsel zum Anlocken. Da ich nicht regelmässig an ihren Infos interessiert bin, hat sich auch das für mich erledigt.

 

Natürlich gibt es Unterschiede und auch richtig positive Beispiele

 

Ich bin Mitglied in einigen wenigen ausgesuchten Communies, die wichtige Infos für mich haben und in denen ich Gleichgesinnte treffen kann. Die Communitiemitgliedschaft bieten die Betreiber zusätzlich zu den kostenlosen interessanten Newslettern an, die sie schon lange und auch weiterhin ohne Bedingungen versenden. Ich denke da an Powerhouse von Andrea und Mike Lekies z.B. Da bezahle ich auch gerne meinen Beitrag.

 

Ich bekomme relativ oft in letzter Zeit Einladung in neu gegründete Communities von KollegInnen und ich frage mich, wie lange dieser Trend wohl anhält und ob ihnen klar ist, wie viel Zeit und Arbeit das kostet, wenn es lebendig werden und bleiben soll.

 

Wissen kann man sich heutzutage überall im Internet kostenlos besorgen. Dazu muss man nicht unbedingt Mitglied einer Community sein und  Geld dafür bezahlen. Wer aber zusammen mit anderen etwas machen möchte, sich gegenseitig unterstützen und dafür in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnnten wirken möchte, kann das auch ohne Community Mitgliedschaft, die Geld kostet, tun. Dafür gibt es z.B. Facebookgruppen.

 

Diese neue Welle als Tool zum Geld verdienen ist mir wirklich unsympathisch, das gebe ich ganz offen zu.

 

Ich gebe gerne viel Wissen kostenlos raus und da reicht mein ganz normaler Newsletter mit einer Liste von InteressentInnen.

 

Schreib mir gerne, wie du das siehst.


 

Lies auch Gruselige Webinare


Richtig Urlaub machen?

 

 

Wie sieht es damit bei dir aus?



 

Wir haben Urlaubszeit und ich stelle mal wieder fest, dass es eine ganze Anzahl von Selbständigen unter meinen KlientInnen gibt, die entweder gar nicht oder nur ganz kurz, maximal eine Woche, in Urlaub wegfahren.

 

Hin und wieder höre ich, dass sie sogar schon mehrere Jahre keinen richtigen Urlaub mehr hatten. Was sind die Gründe?


die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen



 

Das könnte ein lukrativer Auftrag sein, der ausgerechnet in der Zeit reinkommt und dann durchrutscht oder neue Kundenanfragen, die man dringend braucht und worauf man dann leider nicht reagieren kann oder auch vielleicht Beschwerden, auf die sie schnell reagieren müssten.

Sie haben das Gefühl, dass sie ihr Business nicht aus den Augen lassen können.

 

Manchmal sind es allerdings auch handfeste finanzielle Gründe, die einfach nicht erlauben, sich völlig entspannt auszuklinken. Dazu kommt der vor- und nacharbeiten-Effekt. Vorm Urlaub ist der Arbeitsanfall meist richtig krass, weil alles rechtzeitig abgeschlossen und für die Zeit nach dem Urlaub vorbereitet sein muss, damit es möglichst nahtlos weitergehen kann. Das kann ziemlich stressen.

 

In der Urlaubszeit wird normalerweise kein Geld verdient, es gibt in der Regel keine Einnahmen.

 

Urlaubsgeld, wie bei den Angestellten, entfällt. Das gilt besonders für alle Dienstleistungen, die 1:1 arbeiten wie Coaching, Heilen, Beraten, Lehren. Deshalb muss das Fehlende, die Lücke, die entstehen wird, vorher reingearbeitet oder hinterher nachgearbeitet werden.

Das ist aber manchmal nicht so einfach, weil sich die Arbeitsstunden nicht beliebig steigern lassen und auch nicht automatisch mehr Aufträge oder Kundenanfragen kommen, bloß weil wir sie brauchen.

 

Vielleicht arbeiten deshalb inzwischen so viele TrainerInnen und Coaches daran, Onlineprodukte zu erstellen, die sich automatisch, ohne persönliche Präsenz, auch im Urlaub verkaufen können. Manchmal geht diese Rechnung auf, manchmal nicht, weil es ganz ohne Betreuung auch nicht immer geht.

Gut, wenn man jemanden hat, der sich in der Zwischenzeit um vielleicht auftretende technische Probleme kümmert.

 

Wenn zum Beispiel ein Onlineprogramm verkauft wurde und die Auslieferung irgendwie technisch hängt, ist schnelles Reagieren gefragt um den Käufer nicht zu verärgern und deshalb ist das Verkaufen im Schlaf meist auch nur ein schöner Mythos.

 



 

Der Berg der anliegenden Aufgaben, der nach dem Urlaub regelmäßig ansteht, kann ohne richtige kluge Vorbereitung die schöne Erholung ganz schnell wieder crashen.

 

Manchmal stellt man fest, dass es ein ziemlich zäher Angang sein kann, bis alles wieder so richtig rund läuft. Du bist selbst vielleicht innerlich noch nicht wieder so richtig im Arbeitsmodus und auch manche anderen Gründe sorgen dafür, dass es schleppend anläuft.

 

Es kann auch sein, KundInnen melden sich nicht, weil sie gelesen haben, dass du Urlaub hast. Leider haben sie sich nicht gemerkt, wann er vorbei ist oder sie sind eben selbst im Urlaub. Oder, es ist andersherum sodass es dich schier erschlägt, was sich angesammelt hat.

 


das verärgert meine Kunden


 

Manchmal haben Soloselbständige regelrecht Angst davor, mal nicht erreichbar zu sein. Sie befürchten, dass das die Kunden verärgert. Die Befürchtung ist, dass die dann weg sind, vielleicht zur Konkurrenz gehen, nicht wiederkommen. Nicht ganz unberechtigt.

 

Meistens ist das allerdings ein Szenario, das sich nur in unserem Kopf abspielt.

 

Wenn deine Kunden diese Gelegenheit zum Wechseln nutzen, waren sie auch nicht die richtigen Kunden oder du nicht die richtige DienstleisterIn für sie. Sind deine Kunden jedoch von deiner Arbeit überzeugt und begeistert, warten sie auch geduldig bis nach dem Urlaub auf dich. Sie wissen es zu schätzen, dass du dafür sorgst, dass du erholt bist weil sie wissen, dass du dann wieder mit voller Kraft für sie da sein kannst.

 


Im Sommerloch ist es sowieso schwierig



 

Das ist ein kollektiver Glaubenssatz, der sich hartnäckig hält. Er ist für dich wahr, wenn du ihn glaubst.

 

Es gibt durchaus Selbständige, zu denen gehöre ich auch, bei denen die Sommerzeit zu den umsatzstärksten Monaten zählt. Wenn du also meinst, der Sommer ist schlecht für dein Business, wäre es an der Zeit, daran zu arbeiten, diese Überzeugung loszulassen. Natürlich kann es schon sein, dass manches länger dauert oder deine Stammkunden auch im Urlaub sind. Dafür haben andere die Chance, sich zu melden.

 

Außerdem sind die Sommermonate auch für dich eine gute Zeit, dich selbst fortzubilden, Workshops zu besuchen, endlich mal alle Bücher zu lesen, die sich ungelesen stapeln und insgesamt immer mehr zu entschleunigen.

 


Warum dein Urlaub trotzdem wichtig ist


Von nichts kommt nichts.

 

Dieser Glaubenssatz wird oft benutzt um auszudrücken, dass wir uns halt drehen müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen. Ich finde aber, auf Urlaub und Erholung angewendet, stimmt er auch. Wenn wir nicht akribisch darauf achten, uns regelmäßig ausreichend Erholung zu gönnen und auch richtig Urlaub zu machen, sind irgendwann die Batterien leer. Nichts geht mehr. Davon hat niemand etwas.

 

Selbständigkeit ist anspruchsvoll und kostet Kraft. Kreativität braucht Auszeit!

 

Den Kopf frei zu bekommen, damit wieder Neues entstehen kann, ist extrem wichtig. So manche Selbständige. die die Signale ihres erschöpften Körpers nicht hören wollte, hat das später mit Totalausfall und langen Krankheitsphasen bezahlt. Niemand, außer uns selbst, ist zuständig dafür zu sorgen, dass die Batterien rechtzeitig immer wieder aufgefüllt werden.

 


Arbeiten im UrlauB?


Viele nehmen ihre Arbeit mit in den Urlaub.

 

Der Laptop, das Internet, das Handy machen das möglich. Aber ist das dann Erholung? Kann man dabei wirklich abschalten? Die ganz Konsequenten tun das. Kein Handy, kein PC, kein Internet. Nur Natur und Erholung. Allerdings peitscht sie auch nicht die Angst, sie könnten etwas Wichtiges versäumen oder übersehen.

 

Ich bin da ganz pragmatisch.

 

Der Laptop muss mit und alle zwei Tage checke ich abends die Emails darauf, ob es etwas gibt, worum ich mich wirklich zeitnah kümmern müsste. Alles andere wird nur überflogen, aber nicht bearbeitet. Damit komme ich ganz gut klar. Wenn mich die Muse küsst, und das tut sie gelegentlich im Urlaub weil ich da entspannt bin, dann setze ich mich auch schon mal ran und tippe es in den PC. Feinausarbeitung folgt erst zuhause.

 

Wenn du dir eine Assistentin leisten kannst, solltest du deine Urlaubszeit wirklich ohne Arbeit und Kundenkontakt gestalten. Umso größer ist der Erholungseffekt. Die Forschung sagt schon lange, dass der Erholungseffekt sowieso erst nach der ersten Woche beginnt. Ideal ist daher ein Urlaub von mindestens zwei, besser drei oder mehr Wochen.

 

Vielleicht findest du eine Möglichkeit, wie du das einrichten kannst. Es könnte der Booster für dein Business sein.

 



Text und Fotos Barbara Steldinger 2018

 

 

Das Aschenputtel oder die leider oft unterschätzte „Über mich Seite“

 

Ist deine auch ein aschenputtel?

 

 

Wenn du eine Webseite hast, dann hast du sicherlich auch eine „Über mich Seite“.

 

Es gibt leider sehr viele "Über mich" Seiten, die todlangweilig daherkommen. Sie werden eher so als notwendiges Übel betrachtet, weil man das eben so macht. Sie rasseln eine Ausbildungsbiografie runter, meist in tabellarischer Form. Der Leser erfährt bestenfalls ein paar dürre Daten. Wo, wann die Abschlüsse gemacht wurden, manchmal auch bei wem.

 

Mir ist immer schleierhaft geblieben, warum das wichtig sein sollte.


Also jetzt mal ganz ehrlich.


Wenn du einen guten Friseur suchst, interessiert es dich wirklich, wo er gelernt hat, wer sein Lehrer war und wieviel tolle Abschlüsse er hat?

 

Oder findest du es viel wichtiger, dass er einen superschönen Haarschnitt für dich hinbekommt? Lässt du dir vorher seine Zeugnisse zeigen oder gehst du danach, ob er dir symphatisch ist, ob er versteht, was du möchtest oder über dich hinweg seinen Stiefel macht? Wahrscheinlich gehst du sowieso am liebsten zu einem neuen Friseur, den dir deine beste Freundin empfohlen hat, richtig?

 

Genauso ist es mit dem, was wir als Expertinnen auf unserem Gebiete anbieten. Wir müssen Vertrauen aufbauen, wenn wir Kunden haben wollen.

 


Abschlüsse sind unwichtig


 

Die "Über mich" Seite wird statistisch am meisten aufgerufen. Wusstest du das?

 

Und das ist auch verständlich. Wenn ich Jemanden suche, bei dem ich mich coachen lassen will oder eine Therapie machen oder etwas kaufen will, dann möchte ich wissen, wer das ist. Ich möchte vertrauen können. Ich möchte wissen, ob der mich verstehen kann und wie er so tickt. Das ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis.

 

Bei jeder neuen Bekanntschaft klopfen wir automatisch sofort das Gegenüber ab, danach, ob sie uns sympathisch ist oder nicht. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die potentielle Kundin interessieren würde, welche tollen Abschlüsse, wann und bei wem gemacht wurden. Das interessiert keinen Menschen.

 


Nur eine Lösung ist gefragt


Als Kundin habe ich ein Problem und ich suche Jemanden, der es für mich lösen kann. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und ich suche Jemanden, der mir genau das bieten kann, egal welche Abschlüsse er hat.

 

Die Anzahl der vorgewiesenen Abschlüsse sagt nämlich nichts darüber aus, ob jemand wirklich sein Handwerk versteht. Die bibliographischen Daten verraten auch nicht, ob mir der Mensch sympathisch ist, was eine Grundvoraussetzung, z.B. für ein Coaching ist. Ich weiß auch nicht, ob er Familie hat, wofür er sich begeistert usw.

 

Wenn ich jemanden über seine Webseite kennenlerne, muss ich „Futter“ haben, um mir ein Bild zu machen. Besonders bei solchen Themen wie Coaching, Beratung oder Therapie.

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Was drauf gehört


 

Nun ist es nicht angesagt, einen ausführlichen Lebenslauf auf diese Seite zu stellen. Das ist langweilig.

 

Die Über-mich Seite bietet dir eine wunderbare Chance, dass du dich „greifbarer“ machen kannst. Du kannst hier beschreiben, warum du das machst, was du machst. Was dich antreibt. Vielleicht hast du eine Vision, die du bekannt machen möchtest. Du kannst hier auch kurz erwähnen, ob du Kinder hast, eine Katze oder einen Hund. Vielleicht bist du begeisterte Reiterin oder magst Kitesurfen.

Vielleicht hast du ein ganz besonderes Hobby, liebst Flamenco tanzen, singen, fotografieren, gärtnern, reisen. Das macht dich für viele Menschen sympathisch.

 


Los geht’s!


 All das kann auf diese Seite. Und natürlich ein schönes, aktuelles Foto von dir.

 Warum aktuell und kein Jugendbildnis? Deine persönliche Entwicklung verändert auch die Energie, die der Betrachter des Fotos unbewusst wahrnimmt. Und du willst doch als die gewachsene Persönlichkeit rüberkommen, oder?

 

Nichts ist merkwürdiger, als wenn man sich dann im realen Leben trifft und nicht erkannt wird weil man inzwischen ganz anders aussieht.

 

Damit wird die "Über mich" Seite aus ihrem Aschenputtel Dasein geholt und kann für dich leuchten. Schau dich dazu einfach mal ganz bewusst auf guten Webseiten um. Ich nutze meine "Über mich" Seiten auch ganz gezielt. Natürlich stehen auch hier Stationen meiner Ausbildung, aber zuerst erzähle ich über mich.

 

Alles, was dich für deine Zielgruppe greifbar macht, ist für dein Business zielführend. Also, ran an die Über mich Seite. Das ist weniger aufwändig als du vielleicht denkst und kann dir so viel mehr bringen.

Und wenn sie schon so ist, umso besser!


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Raus aus dem Sommerloch! Hast du eins?

Raus aus dem Sommerloch! Hast du eins?


 

 

Wie du das Beste für dich aus der Sommerflaute herausholst

 

 

 

Es kann ganz schön frustrieren, wenn sich das Sommerloch zur Dauerflaute auswächst und die Kunden einfach wegbleiben.

 

Obwohl nicht ungewöhnlich, schließlich ist Urlaubszeit, ist es jedes Jahr wieder neu nervig. Schließlich kommt dabei manchmal nichts oder viel zu wenig in die Kasse.

 

Wenn man nicht vorher einen besonders guten Umsatz hatte und sich deshalb entspannt zurücklehnen kann, wird es langsam stressig. Die meisten SoloSelbständigen haben solch ein dickes Polster nicht. Was kann frau also tun, um die Zeit zu nutzen und sich von Stieren auf das Telefon zu befreien?

 


don´t panic!

 

Das Allerwichtigste ist, nicht in die Panik zu fallen und etwa blinden Aktionismus zu entfalten. Jeden zweiten Tag einen Newsletter mit Angeboten zu schicken oder hektische Rundumtelefonate zu führen, ist definitiv keine gute Idee. Meine Vorschläge zielen eher darauf ab, die Situation anzunehmen wie sie ist und das Beste daraus zu machen. Zum Beispiel so:

 

Jedes Jahr dasselbe

 

Sich daran zu erinnern, dass es in anderen Jahren auch ein Sommerloch gab und das auch wieder vorbeigeht, kann schon entspannend wirken. In der Regel ist im September wieder richtig viel los.

Sich mit anderen Selbständigen zu unterhalten und zu hören, dass es anderen auch so geht kann aufbauend wirken. Glaub nicht alles, was bei Facebook steht. Andere haben auch in dieser Zeit meist weniger zu tun. Das hilft dir zwar nicht den Umsatz anzukurbeln, ist aber Balsam für die Seele. Es befreit davon, die Schuld bei sich zu suchen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Es ist halt Urlaubszeit und alles geht langsamer. Sich das bewusst zu machen, hilft wieder runterzukommen


Gelassenheit ist das Zauberwort


foto pixabay

 

Sich in Gelassenheit zu üben, bringt uns weiter. Es hat keinen Sinn, gegen die Situation ankämpfen zu wollen. Es ist wie es ist. Das Sommerloch geht vorbei, ganz von selbst. Spätestens im September. Vielleicht kannst du ja auch Urlaub machen?

 

Fest daran glauben, dass der September wieder gut anläuft, macht uns diese Zeit leichter. Richte dein Augenmerk auf den September und sei gut vorbereitet. Bearbeite deine Glaubenssätze, die dir weißmachen wollen, dass du nichts dagegen tun kannst und dass es halt so ist. Ist es nicht! Es gibt Selbständige, die genau in dieser Zeit den meisten Umsatz fahren.

 

Und selbst in dieser Zeit Urlaub zu machen, ist auch entspannend.

 

Wenn aber bei dir gerade Flaute herrscht, dann nutze das für dich selbst. Sich endlich Zeit nehmen für Erholung ist eine sehr wichtige Option. Nicht nur die anderen brauchen Erholung. Wenn nichts los ist, kann man ohne schlechtes Gewissen auch langsamer treten, durchatmen und wieder Kraft schöpfen. Pausen einzuplanen hat für Selbständige oberste Priorität. Lesen, schlafen, lange Spaziergänge machen, Kultur tanken, süßes Nichtstun eingeschlossen.

 

Vorratswirtschaft betreiben kann sehr sinnvoll sein.

 

Die Bloggerinnen unter uns könnten schon mal neue Themen für ihren Blog kreieren und Texte auf Vorrat produzieren. So hat man später mehr Zeit und kommt nicht so schnell ins Schleudern. Es erspart durchgearbeitete Nächte und den Druck, unbedingt ad hoc etwas liefern zu müssen.

 

Neue Seminarideen können jetzt zu Papier gebracht werden und in aller Ruhe reifen.

 

Diese ruhige Zeit für die Planung nutzen. Wann hat man schon mal Zeit ungestört und ausgiebig zu planen? Das Sommerloch ist eine gute Gelegenheit, zu schauen, wo stehe ich und wo will ich hin. Gegebenenfalls kann man jetzt endlich in Ruhe notwendige Kurskorrekturen vornehmen. Schließlich geht es dem Jahresende zu.

 

So hat das Sommerloch auch etwas Gutes und wir sind ausgeruht und gerüstet für den neuen Ansturm im September.

 


Eine gute Zeit für Kreativ sein und den Bestand checken



 

Jetzt ist die Zeit, kreativ zu sein. Angebote, die nicht gut laufen, können dabei auf Herz und Nieren überprüft werden und entweder überarbeitet oder entsorgt werden. Damit tut man sich erfahrungsgemäß in ruhigen Zeiten und entspannt viel leichter. Dabei kann sich gerne die eine oder andere Blitzidee zeigen.

 

Die Webseite auf Aktualität zu überprüfen kann ganz erhellend sein. Vielleicht tut es der Webseite gut, wenn sie mal ganz in Ruhe mit den Augen des Kunden angeschaut wird. Begib dich dazu einmal auf die Kundenseite. Vielleicht entdeckst du dabei längst verfallene Termine oder Angebote, die nicht mehr aktuell sind. Raus damit!

 

Das Sommerloch ist die perfekte Zeit für die eigene Weiterbildung. Egal, ob du endlich den Stapel ungelesene Fachbücher in Angriff nimmst oder einen Workshop, ein Retreat o.ä. besuchst. Jetzt lernst du ohne Druck und hast auch noch Spaß dabei. Möglicherweise ergeben sich sogar ganz zwanglos neue Synergien und Kontakte auf so einer Weiterbildung.

 

Mach dir entspannt Gedanken, wie du neuen Wind reinbringen kannst. Das steigert die Vorfreude auf das zweite Halbjahr, das vor uns liegt.

 

Das Büro aufräumen ist auch immer eine gute Idee. Vieles sammelt sich im laufenden Betrieb an. Selten kommt man gleich dazu, alles zeitnah aufzuräumen und ordentlich abzulegen. Die Stapel werden oft immer höher, die Schubladen voller. Sortiere in Ruhe aus und trenne dich von allem, das nicht wirklich wichtig ist. Alte Unterlagen genussvoll zu schreddern, gibt nicht nur mehr Platz sondern auch frische Energie.

 

Wenn du schon dabei bist, ist es auch ein guter Impuls, deinen PC zu checken und Unnötiges zu löschen oder aber auch mal die Ordnerstruktur gründlich zu überarbeiten um mehr Übersichtlichkeit reinzubringen. Erfahrungsgemäß verträgt jeder PC so einen Großputz


Richtig Urlaub machen – einfach so?


„Ich mache eigentlich nie richtig Urlaub“

 sagte meine Klientin und ich denke „wie geht das?“. Wo holt sie ihre Kraft her? Wann spannt sie mal aus?

 

Wir waren zum Thema Selbstliebe am Arbeiten. Meine Klientin ist eine soloselbständige Frau, die nicht das große Geld macht aber ihr Auskommen hat. Sie ist auf ihrem Gebiet sehr gut, hat jedoch Mühe, das selbst auch so zu sehen. Gutes Feedback ist für sie normal, Kritik nagt lange an ihr.

 Für ihre Kunden ist sie immer da und hat da viel Verständnis. Mit sich selbst geht sie eher ziemlich hart um. Sie verzeiht sich Fehler und Pannen nur sehr schwer.

 Außerdem plagt sie ununterbrochen die unterschwellige Angst, dass ihr Business den Bach runter geht und sie gleich mit. Deshalb ist sie nie entspannt und immer irgendwie am Rödeln.

 

Auch im Urlaub natürlich.


Der Hintergrund


 

Beim Coaching fällt mir auf, wie angespannt sie nicht nur auf der Körperebene ist, sondern dass sie auch energetisch so rüberkommt. Sie berichtet, dass sie sich überhaupt nicht erinnern kann, jemals nicht so angespannt gewesen zu sein. Sie kennt einen entspannten Zustand gar nicht. Auch alle bisherigen Versuche, dies mit diversen Entspannungsmethoden oder Massagen zu ändern, fruchteten nichts.

 

Ich suche also auf der energetischen Ebene nach den Gründen für ihre Daueranspannung. Es zeigen sich, wie erwartet, Glaubenssätze aus ihrer frühesten Kindheit.

 

„Du wirst das niemals schaffen“, „Dafür bist du viel zu klein und zu dumm“.

 

 Das hat sie oft zu hören bekommen als sie noch ganz klein war. Viele Kinder hören solche Botschaften und es macht nichts weiter mit ihnen. Bei ihr fielen diese Sätze jedoch leider auf sehr fruchtbaren Boden und ins tiefste Unterbewusstsein. Unbewusst hat sie im Laufe ihres Lebens immer versucht, dagegen zu halten und sich deshalb ständig enorm angestrengt.

 

Solche Glaubenssätze sind sehr machtvoll und meistens vollkommen unbewusst. Sie wirken wie die perfekte Selbstsabotage. Sie sind unbarmherzige Antreiber und lassen Entspannung einfach nicht zu, denn sie malen im Kopfkino die schlimmsten Folgen aus.

 


Es geht los


Wieder einmal bin ich sehr dankbar, dass ich mit meiner Arbeit so etwas schnell finden und auflösen darf. Ich arbeite an den Sätzen, sie verändern sich.

 

Sie bemerkt körperlich wie sich etwas zu lösen beginnt und muss sehr weinen. Das ist ein gutes Zeichen. Ich frage wieder nach dem Urlaub. Sie nimmt sich normalerweise keine Auszeiten, sondern verändert eigentlich nur den Arbeitsort. Schließlich gibt es Handy und Laptop.

Das soll sich ändern. Noch kann sie sich das schwer vorstellen. Wir arbeiten weiter.

 

Bei unserem nächsten Termin teilt sie mir mit, dass sie spontan ein verlängertes Wochenende gebucht hat – ohne Laptop. Das hat sie selbst überrascht. Ein Anfang ist gemacht, ich bin gespannt. Ich bin mir sicher, dass wir noch so Einiges finden werden, das dafür sorgte, dass sie so schwer loslassen kann.

 


Herzensführung und Ego


 

 

 

 

 

 

„Leben ist das, was passiert, während du Pläne machst.“ John Lennon

 

 

 

Das Urvertrauen war ihr schon lange abhandengekommen. Sie hört auch die innere Stimme ihres Herzens nicht .

Das, was sie hört, ist das Ego, das sie immer weiter antreibt und sie nie mit sich zufrieden sein lässt. Wenn sie ihre Selbstliebe stärkt, kann sie auch wieder die Verbindung zu ihrem Herzen fühlen und unterscheiden, wer da spricht. Herz oder Ego.

 

Dabei will ich ihr helfen.

 

Um loszulassen, muss sie zuerst wieder lernen, zu vertrauen. In das Leben, in ihre innere Führung und Weisheit und in andere Menschen. Sie hat sich immer sehr angestrengt, alles im Griff zu haben um die Kontrolle über ihr Leben zu behalten.

 

Im Laufe unseres Coachings kann ich ihr nahe bringen, dass das eine Illusion ist. Es gibt keine wirkliche Kontrolle über das Leben. Das kann Angst machen, aber auch sehr befreiend wirken.


Vertrauen ist gut


 

Was war der eigentliche Grund, dass sie niemals richtig Urlaub machte?

 

Sie hatte einfach Angst, ihr Business unbewacht zu lassen. Dass die Kunden sie vergessen oder sauer sind, wenn sie sagt, dass sie Urlaub hat. Dass irgendetwas Wichtiges durchrutscht, das ihr Schwierigkeiten machen würde. Dass es zu mühsam wieder anläuft nach dem Urlaub und sie dann nicht genug verdient usw.

 

„Als Selbständige kann ich mir keinen Urlaub leisten, meine Kunden nehmen das übel.“

 

Wenn sie das wirklich so glaubt und davon überzeugt ist, dann wird das für sie auch so sein. So sind die Regeln. Glaubenssätze tun das, was Glaubenssätze eben tun. Sie bestätigen sich scheinbar. Und dann kommt ein „hab ich´s doch gewusst“.

Diesen Teufelskreis muss man durchbrechen. Erst die Glaubenssätze auflösen (lassen) und dann neue, bessere Erfahrungen machen.

 


Das fühlt sich besser an


In meinem Beispiel haben wir daran intensiv gearbeitet. So Einiges an hinderlichen Mustern und Programmen kam da hoch. Das Meiste davon war ihr nicht bewusst.

 

Nach zwei weiteren Sitzungen war sie so weit. „Ich habe zwei Wochen Toscana gebucht und ich werde meinen Kunden diesmal mitteilen, dass ich im Urlaub bin.“ Wow!

 

Nimmt sie ihren Laptop mit?

Natürlich. Und das ist auch nicht schlimm, wenn sie noch diese Nabelschnur braucht. Und vielleicht hat sie ja im entspannten Zustand gute Inspirationen, die sie aufschreiben möchte. Dagegen ist nichts einzuwenden.

 

Weil wir alle viele, vor allem unbewusste, Glaubenssätze haben, die uns behindern können, biete ich dafür gerne Programm BOARDING! an.

 

Das ist eine sehr intensive Einzelarbeit über 5 Wochen, die ganz praktische Begleitung mit hochwirksamer energetischer Transformationsarbeit verbindet und damit schnell grundlegende Veränderung bewirken kann.

 

Meine Klientin hat das Programm gebucht und wird nach ihrem Urlaub, frisch erholt und ganz entspannt hoffentlich, damit beginnen. Darauf freuen wir uns beide.

 Und, wie sieht es bei dir aus? Schreib mir gerne, wie du das machst. Richtig angekündigter Urlaub, mindestens zwei Wochen? Ohne Kundenkontakt? Oder nimmst du dir Arbeit mit?

 

Ich bin gespannt.

 

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10 dont´s für dein Webinar


Die 10 Dont´s für dein webinar


 

Ich liebe es wirklich, selbst viele Webinare zu halten und schaue mir auch gerne welche an. Dabei ist mir aufgefallen, dass es manche TrainerInnen gibt, die ihren tollen Content leider richtig mies verpacken. Damit nehmen sie selbst sich viel an Wirkung. Das ist schade.

 

Woran liegt das?

 

Ich denke, es fehlt oftmals einfach an den Grundregeln einer Präsentation mit Folien, also oft mit Powerpoint. Am PC liest man eben anders als auf Papier. Hier gelten andere Regeln, die sinnvoll sind, zu beachten. Auch der Umgang mit der Technik lässt bei manchen oft zu wünschen übrig, aber das ist ein anderes Thema.

 

Mir geht es in diesem Artikel darum, Hilfestellung und Inspiration zu gebe, damit Inhalt und Form wirklich optimal werden. Aus meiner früheren, mehr als 12 jährigen, Praxis als IT-Trainerin besonders für Frauen, weiß ich ganz genau wo die Knackpunkte sind und verbreite dieses Wissen gerne weiter.

 

Los gehts!


Die 10 Dont´s für Präsentationen im Webinar.



Eine komplett beschriebene Folie, möglichst noch 1zeilig


 

Das ist schon auf dem Papier anstrengend zu lesen, in einem Webinar ist es schlicht eine Zumutung. Verteile deinen Text so, dass Spannung erzeugt wird. Manchmal reicht sogar schon ein einzelner Satz oder ein Wort auf einer Folie. Auch Absätze oder Unterteilungen mit Aufzählungszeichen bringen mehr Lockerheit rein. Du sprichst ja dazu. Also muss nicht alles auf den Folien stehen.Der Text ist nur Unterstützung da.

Ganz schlechter Stil ist es, nur den Text deiner Folien vorzulesen, ohne weitere Ergänzungen. Dein Publikum kann nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach schon lesen und fühlt sich, zu recht,  veräppelt.

 


Zu viele verschiedene Schriftarten


 

Das zeigt anschaulich, was dein Schreibprogramm alles hat und kann, aber leider nicht, was du inhaltlich transportieren möchtest. Empfohlen werden für beruflichen Kontext zwei bis höchstens drei Schriftarten auf einer Folie. Gut sind serifenlose Schriften weil sie ein sehr klares Bild ergeben. Serifenlos ist z.B. auch dieser Text. Sehr viele unterschiedliche Schriften sieht aus wie der Flyer deines neuen Italieners und das möchtest du bestimmt nicht. Beim Italiener passt es, bei dir nicht. Ausser, du wirbst für ihn.

 

Sehr oft sieht man auch dazu noch Schriftgrößenwirrwarr.

 

Auch hier gilt, maximal drei verschiedene Größen! Besser nur zwei. Alles andere strengt unnötig an beim Lesen und deine Zuhörer sind schnell weg. Die Klicktoleranz ist nun mal sehr niedrig . Bleibst du bei zwei Größen, ergibt das ein einheitliches Bild. Gut fürs Auge. Benutze lieber Schriftauszeichnungen wie fett und kursiv und, in Maßen, Farben.

 


Riesenschrift


Der Inhalt wird davon nicht besser, wenn er einem im BILD - Zeitungs - Format entgegenschreit. Gehe sensibel um mit den Größen! Überschriften kann man leicht größer machen, indem man sie farblich hervorhebt oder fett formatiert. Sehr große Schrift wirkt immer plakativ und Worte, die nur aus GROSSBUCHSTABEN bestehen, werden im Internet wie Anschreien erlebt. Das solltest du bedenken und nur sehr pointiert einsetzen.


Minischrift


Das Gegenteil davon ist die Minischrift, die man nur mit einem Fernglas oder einer Lupe entziffern kann. Auch hier gilt, ausprobieren. Zuschauer sind fix weg. Denke daran, dass du deinen Text kennst, die Zuschauer aber noch nicht. Sie wollen lesen können, was du schreibst. Zu kleine Schrift verlockt dich ausserdem dazu, zu viel auf eine Folie zu schreiben. Weder das eine Extrem, noch das Andere eignet sich für eine Präsentation. Finde einen, für deine Zuschauer, goldenen, Mittelweg.


Keine Bilder – nur Text


 

 Ohne Bilder, richtig schöne aussagekräftige Fotos, wirkt eine Präsentation blutleer. Nicht umsonst gilt der Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Das stimmt immernoch. Dabei bitte auch wieder das rechte Maß im Auge behalten und nicht Bilder um der Bilder willen einfügen, sondern nur dort, wo es passt und deine Aussage kraftvoll unterstreicht. Kostenlose Bilder findest du, falls du keine eigenen hast, bei pixabay oder Canva.

 


Grafiken ohne eigene Aussage


Beliebt sind auch immer Statistiken oder Pyramiden, Säulendiagramme. Abgesehen davon, dass sie oft unleserlich sind, sind sie äußerst sparsam einzusetzen. Mit nichts langweilt man seine Zuschauer besser als mit vielen Statistikgrafiken.

Sie erschließen sich auf die Schnelle oft nicht und wenn sie noch dazu fast unleserlich sind, sind sie nur ärgerlich. In diesem Beispiel (Originalgröße, wie im Webinar gesehen) ist die Schrift leider so klein, dass man eigentlich eine Lupe braucht. Also, unbedingt auf Lesbarkeit achten!

Kannst du was erkennen? Ein echtes negatives Beispiel aus einem Webinar. (Originalgröße)


Schriller Hintergrund, viele verschieden Farben


 

Powerpoint bietet eine reiche Anzahl an Vorlagen. Nicht alle sind geeignet um wirklich professionell zu wirken. Manche Farben für den Hintergrund sind zu schrill und überdecken damit den eigentlichen Inhalt der Folie. Wenn einen die Farbe „anschreit“, ist man schnell raus, als Zuschauer. Auch Schrift ist nicht in vielen Farben zu empfehlen. Das wirkt leicht unprofessionell oder wie die Werbung für eine Dönerbude. (nichts gegen Döner! ). Mache sind sehr verspielt, sodass man schauen muss, was wirklich passt.

 


Folienflut


 

Die Kunst liegt, wie so oft,  in der Beschränkung. Beschränke dich auf das Wesentliche. Da du zu deinen Folien auch sprichst, musst du nicht den ganzen Inhalt auf die Folien verteilen. Das wirkt ohnehin viel entspannter. Du stehst doch im Stoff. Du kannst deinen Teilnehmern gerne nachträglich ein Handout aus deinen Folien machen. Dann lenkst du ihre Aufmerksamkeit auf den Inhalt und beschäftigst sie nicht mit Lesen. Sie hören dir dann viel aufmerksamer zu.

 


Zu guter Letzt.


 

Wenn du noch nicht so sicher bist und eine Person deines Vertrauens um einen Liebesdienst bittet kannst, dann lass deine Präsentation von Jemandem checken, der deinen Text nicht kennt. Ideal, wenn du ihm oder ihr die ganze Präsentation vorführen kannst. Du bekommst dadurch wertvolle Hinweise, wo etwas zu aufdringlich, zu blutarm, zu unklar oder zu viel ist. Dabei kannst du gleich noch die Zeit testen, was sehr wichtig ist.


aus der KOnserve?


Hier scheiden sich die Geister, ich weiß. Neuerdings gibt es von manchen Trainern die Option, dass man ihr Webinar zu verschiedenen Terminen anschauen kann. Das sieht bequem aus. Was nicht dazu gesagt wird ist, dass es sich dabei ausschließlich um Aufzeichnungen handelt und nicht live ist. Manche gehen sogar so weit den Chat dazu zu "türken", damit es echt wirkt, was ich besonders daneben finde. Meiner Meinung und Erfahrung nach, lebt ein Webinar vom LIVE Erlebnis.

 

Wenn der Kontakt zu spüren ist, hat so ein Live Webinar eine ganz andere, kraftvollere Energie. Aufzeichnungen zu verkaufen als live lebt nicht, ist eigentlich Betrug weil es dann ein Vortrag aber kein Webinar ist. Das ist meine Meinung. Ich weiß, dass andere mit der black box so arbeiten und viel Geld dafür bezahlen. Das kann jeder machen wie er will. Ich halte davon nichts und  bin für das LIVE event. Du solltest dir gut überlegen, was du deinem Publikum anbieten willst.


Beherrsche die Technik in deinem Webinar!


Deinen eigenen Bildschirm im Webinar zu zeigen (screensharing) hat seine Tücken. Vor allem, wenn du mit Powerpoint und deinem Präsentationsprogramm nicht ganz sicher umgehen kannst. Hier unten ist ein Beispiel aus dem Leben. Es war ein Webinar, das ich besucht habe und zeigt, wie es nicht aussehen soll. Abgesehen von den Riesenbuchstaben und dass sich alles verschoben hatte - die Präsentation wurde nicht auf Vollbildmodus gestellt. So war alles viel zu klein (Originalgröße dargestellt) und die Minis waren sichtbar (Vorschaumodus). Das wirkt extrem unprofessionell.

 

 

 

Da fallen mir alle Fehler gleichzeitig auf. Viel zu klein, Text verschoben, Riesenbuchstaben, die Powerpointvorschau ist im Bearbeitungsmodus zu sehen.

 

 

 

Dieses Webinar war keine Freude. So sollte es nicht sein, denn der Inhalt entschuldigt nicht die schlampige Form. Im Gegenteil, kann eine tolle Gestaltung oft noch was rausreißen.

 


hier kannst du es lernen


So etwas passiert dir nicht mehr wenn du meine Tips annehmen kannst. Und dann, los! Wenn du richtig einsteigen möchtest, dann habe ich eine super Unterstützung für dich. Ich habe einen Selbstlernkurs entwickelt, den du dir HIER ansehen kannst.

 

Dann geht nichts mehr schief und deine Webinare werden ein Hit!

 

Viel Erfolg!



Das wusstest du garantiert noch nicht über mich!


Faszinierend!


 

Mich faszinieren schon immer Worte und Sprache.

Mehr als normal, denn ich las schon mit neun Jahren solche Klassiker wie Schillers Dramen und Freiligraths Werke. Zwar aus der Notlage heraus weil meine Oma nichts kindgerechtes in ihrem Bücherschrank hatte, es verregnete Ferien waren und ich schon damals eine Leseratte war. Das hat mich wohl geprägt, denn ich las wenig Kinderbücher, die meinem Alter entsprachen, dafür aber immer viel. Überhaupt muss ich in rasender Geschwindigkeit lesen gelernt haben, denn meine Mutter versank in ihre Bücherwelt und ich wollte das unbedingt auch.

 

Die Liebe zum Lesen, und insgesamt eine Faszination zu Sprache, ist mir über die Jahre geblieben.

 

Und dabei ist es nicht nur meine Muttersprache, die dabei eine Rolle spielt, sondern durchaus auch fremde Sprachen. Mich fasziniert die Bedeutung, die Wörter haben, wenn man sie genauer betrachtet. Sie, so-zu-sagen, wörtlich nimmt. Dann erschließen sich manchmal erstaunliche Erkenntnisse. In unserer schnelllebigen Zeit machen sich die meisten Menschen keine Gedanken über das, was sie alles so reden. Vor allem nicht darüber, wie sie reden.

 



Achte darauf, was du sagst – du kreierst gerade deine realität!


 

Das hat Folgen.

In meiner energetischen Arbeit stoße ich immer wieder sehr deutlich auf den Zusammenhang von Gedanken, Sprache und Realitätsgestaltung. Alles hängt sehr eng miteinander zusammen. Gedanken sind eine Energieform und streben immer danach, sich zu manifestieren, Realität zu werden. Deshalb ist es von viel größerer Bedeutung als gemeinhin angenommen wird, welche Worte wir benutzen.

 

Besonders deutlich wird das, wenn man den Wortstamm von seinen Vor- und Nachsilben trennt und sich betrachtet, wie das Wort jetzt wirkt und was es von sich preisgibt. Zum Beispiel das Wort „Gegebenheit“ . Ge-geben-heit. Da steckt „geben“ drin, was man so normalerweise nicht auf den ersten Blick wahrnimmt.

 

Mich hat dazu die Arbeit von Joachim Schaffer Suchomel, den ich persönlich kennen lernen durfte, sehr beeindruckt. Er trennte viele Jahre lang Wörter in Silben auf. Das wurde für ihn zu einer regelrechten Manie und manche hielten ihn schon für etwas sonderbar. Seine, daraus gewonnenen, Erkenntnisse finde ich für mich und meine Arbeit sehr wichtig. Ich komme später darauf zurück.

 


Genau hinsehen!


 

In der Schule war Deutsch mein Lieblingsfach.

Literatur sowieso aber auch Rechtschreibung. Später verstand ich die Bedeutung der Sprache für die zwischenmenschliche Kommunikation und es taten sich neue Fragen auf.

 

Wie funktioniert eigentlich Kommunikation? Was steckt drin in den Wörtern? Warum gibt es so viele Missverständnisse? Besonders doppeldeutige Wörter oder solche, deren Stamm, mit verschiedenen Präfixen versehen, völlig unterschiedliche Bedeutung bekommt, haben es mir schon immer angetan.

Nimm z.B. das Substantiv „Sicht“ Vor-sicht, Rück-sicht, Um-sicht, Nach-sicht, Durch-sicht, Über-sicht usw. Ist das nicht faszinierend?

 

Und dann kommt noch dazu, dass dasselbe Wort durchaus verschiedene Bedeutung haben kann.

„Nachsicht“ beispielsweise. Ich kann die Nachsicht (bzw. das Nachsehen) haben. Dann bin ich leer ausgegangen. Oder ich habe Nachsicht mit jemandem. Dann bin ich großzügig mit seinen Fehlern. Für Menschen, die Deutsch lernen, muss das sehr verwirrend sein.

 

Unsere Sprache, unsere Worte bestimmen unsere Realität. Wenn ich z.B. einen „todsicheren“ Tipp für eine Geldanlage bekomme, sollte ich lieber damit rechnen, dass das nicht gut ausgeht. Eine Leben-vers-sicher-ung ist eigentlich eine Lüge. Je mehr man bewusst hinschaut, desto mehr findet man solche Wörter, die ohne Nachdenken benutzt werde.  

 

Mich hat Sprache so sehr fasziniert, dass ich Sprachen studiert habe, genauer gesagt Slawistik. Die Grammatik slawischer Sprachen ist sehr viel regelmäßiger und logischer als die, der deutschen Sprache. Deshalb ist das mit dem Erlernen einer slawischen Sprache umgekehrt wie im Englischen. Das beginnt relativ leicht und wird immer schwieriger, je tiefer man eintaucht.

 

In den slawischen Sprachen ist der Einstieg mühsam. Hat man jedoch erst einmal einen Grundstock an Vokabeln und das grammatikalische System verstanden, wird es immer leichter mit dem Verstehen und auch mit dem spielerischen Kreieren von Wörtern, die man noch nicht gelernt hatte, weil es so logisch ist. Und auch bei ihnen steckt viel Bedeutung in den Wörtern drin.

 


kennst du die energie in deinem Namen?



 

Meine slawischen Sprachkenntnisse bringen mich manchmal in die Situation, dass ich Menschen mit interessanten, eindeutig slawischen Nach-namen kennenlerne, die keine Ahnung davon haben, wie ihr Name eigentlich richtig ausgesprochen werden müsste und vor allem, was er bedeutet.

 

Herr Maly weiß nicht, dass er Klein heißt, Frau Malecki spricht sich Malekki aus und hat keine Ahnung, dass ihr Name polnischen Ursprungs ist und Maletzki gesprochen werden muss. Der knurrige Herr Vesely ahnt nicht, dass er eigentlich Fröhlich heißt während Frau Kratky nicht bewusst ist, dass sie Kurz heißt. Interessant nicht wahr?

 

Genauso interessant ist es, wenn jemand als deutschen Nachnamen einen bedeutungstragenden Nachnamen hat. Wenn jemand Prinz heißt, bedeutet das etwas. König oder Kaiser ebenfalls, Schwarz und Weiß oder Engel sind auch interessant. Ebenfalls Berufsbezeichnungen wie Bäcker, Schuster, Sänger, Maler, Müller, Meier, Schulze, Schmidt usw. Überall steckt eine bestimmte Energie drin.

Frau Merkel heißt nicht zufällig so. Sie muss man sich merken.

 


Wie viele Vokale hat dein Vorname?


 

Bei den Vornamen hilft mir mein Wissen um die Energie der Vokale bei meiner Arbeit.

 

Sie sagen in ihrer Häufigkeit im Namen viel darüber aus, womit ein Mensch in diesem Leben entweder schon gekommen ist oder wohin er eigentlich kommen soll. Welche Potentiale entwickelt und gelebt werden müssen.

 

Wie viele und welche Vokale hat dein Name?

 

Jeder Vokal trägt eine bestimmte Energie in sich, die den Chakren (Energiezentren) eines Menschen zugeordnet werden können. Hieraus leiten sich interessante Erkenntnisse ab. Bei mir, in Barbara, ist es dreimal das a. A steht für Herzchakra. Meine Aufgabe in diesem Leben hat schon immer viel mit meinem Herz öffnen und Andere damit berühren zu tun.

 

Auch die Konsonanten des Anfangsbuchstabens tragen eine wichtige Bedeutung und Energie.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass relativ viele Menschen ihre Vornamen nicht leiden können und lieber anders heißen würden. Sie leben dann mit Spitznamen oder mit einer abgekürzten, kastrierten Form ihres Namens und ahnen keineswegs, dass sie sich damit selbst um einen Teil ihrer energetischen Kraft bringen weil sie sich davon abschneiden.

 

Alexandra nennt sich Alex, Brigitte ist Gitti, Manuela ist Ela oder Manu, Josefine ist Josi, Jennifer ist Jenni, Barbara ist Babsi, Katharina ist Kati, Johannes ist Jo oder Hannes, Andreas ist Andy, Michael ist Micha, Sebastian ist Basti.

 

Es fehlen also ganze Silben des Namens und damit wichtige Vokale. Ich empfehle immer in meinen Coachings, den ganzen Namen zu akzeptieren um auch die ganze Kraft des Namens zu leben. Niemand bekommt seinen Namen rein zufällig.

Genauso ist es mit den zweiten und dritten Namen, die unsere Eltern manchen von uns gegeben haben. Ich selbst habe noch zwei Namen, die ich alle beide lange nicht mochte. Mit einem von beiden kann ich inzwischen ganz gut leben, am anderen arbeite ich noch.

 

Sprache ist ein weites Feld und wird mich auch weiter begleiten. Dieses Wissen fließt auf die eine oder andere Weise immer in meine Arbeit ein.

 


weiterlesen


Umwege erhöhen die Ortskenntnis - die Zweite

Fokus, Fokus, Fokus!

 

Fokus zu halten ist für Selbständige, die oft viele Fähigkeiten und umfangreiches Wissen auf sehr verschiedenen Gebieten haben, nicht eben einfach.

Ich lese oft auf Webseiten bei Kolleginnen wie viele Qualifikationen sie haben. Aus irgendeinem Grund meinen sie, sie alle aufführen zu müssen. Da ist Frau Diplompsychologin, HP psych., Diplomsozialpädagogin, EFT Therapeutin, Bachblütencoach, Aromatherapeutin, usw.

 

Das Beispiel ist völlig fiktiv, aber ich bin mir ganz sicher, es gibt da draußen Selbständige, auf die genau die Beschreibung passt. Wer viel kann, hat oft Schwierigkeiten damit, sich auf ein spezielles Kernthema, sein Kerngeschäft, zu konzentrieren. Die Folge davon ist manchmal, dass die Positionierung nicht klar und eindeutig für die potentiellen Kunden zu erkennen ist.

 

Ein Kunde sucht ja nicht nach Jemandem mit vielseitigem Wissen, sondern nach einer Lösung seines aktuellen Problems. Das wird oft vergessen.


Ist es denn für potentielle Kunden von Vorteil einen Coach, eine Therapeutin zu wählen, die auf ganz vielen Gebieten zuhause ist oder ist das eher verwirrend?

 

Traut man Jemandem, der viele Qualifikationen hat, mehr zu? Es wird ja immer zu einer möglich spitzen Positionierung geraten. Vielseitige haben damit ein echtes Problem.

 

Neuerdings gibt es für sehr solche Menschen übrigens einen Begriff. Sie werden als „ Scanner“ bezeichnet. Ein Begriff, den ich persönlich nicht so sehr glücklich finde weil er für mich Oberflächlichkeit impliziert.

 


irrtum und versuch


 

Für mich selbst habe ich auch immer wieder ausprobiert, möglichst viele Aspekte meines Wissens in meiner Arbeit unterzubringen. Letztlich wurde es anstrengend weil ich meinen Fokus zeitweilig aus den Augen verlor. Ich wollte doch meinen Kundinnen auf jede erdenkliche Weise weiterhelfen…

Aber, eins nach dem anderen.

 

Ich bin auf meinem Lebensweg natürlich auch zu vielen unterschiedlichen Ausbildungen gekommen. Unter anderem bin ich ausgebildete IT-Trainerin und auf diesem Gebiet viele Jahre erfolgreich selbständig unterwegs gewesen. Viele meiner Coaching Klientinnen haben ein Problem damit, Webseiten zu bauen, Newsletter einzurichten oder sogar Webinare zu halten. Es überfordert sie schlicht weil sie nicht sehr technikaffin sind.

 

Was lag also näher, als genau das zusätzlich für meine Klientinnen anzubieten?

Ich war von meiner Idee begeistert und entwickelte das Programm „Easygoing marketing für Frauen, die keine PC Profis sind (visionandspirit.de).

 

Ich wollte damit die zwei wichtigsten Elemente des online Marketings, Newsletter und Webinare, ganz einfach nachvollziehbar, mit einer Schritt für Schritt Video-Begleitung und vierwöchigem Email-Support, anbieten. Am Ende steht der erste Newsletter oder das erste Webinar. So war die Idee.

 


Die erste Idee


 

Gesagt getan. Webseite aufgesetzt, Videos gedreht, Online Kurse entwickelt, Marketing dafür gemacht. Und ich dachte mir, dass mir die Frauen dafür die Bude einrennen würden. Ich weiß ja, dass viele sich nicht so recht ran trauen an solche Newsletterprogramme oder Webinarplattformen, die sie dafür brauchen weil sie alles viel zu kompliziert finden. Mit meinen Kursen hätten sie garantiert selbst ganz einfach ihre Newsletter und Webinare selbst erstellen lernen können.

 

Aber, leider floppte das Ganze grandios.

 

Ich habe in 5 Monaten vielleicht 6 Kurse verkauft. Was lief nur falsch? Ich war mit Herzblut mit bei der Idee mit Feuer und Flamme dabei. Es hat mir doch so viel Freude gemacht, das alles aufzusetzen. Die viele Arbeit, und ich habe wirklich richtig viel Arbeit und Zeit investiert dafür, war mir gar nicht bewusst. Ich wollte in erster Linie unterstützen und es hat mir so viel Spaß gemacht, das alles vorzubereiten.

Im Geiste sah ich schon die glücklichen KundInnen, die endlich besser sichtbar werden konnten und das sogar selbst hinbekommen hätten. Geld verdienen wollte ich natürlich auch, Kennwort skalierbare Produkte, aber meine Preise für die Kurse waren viel zu weit davon entfernt, als dass ich davon reich hätte werden können.

 

Also, eigentlich war alles richtig, oder?

 


erste erkenntnisse


 

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, warum das so schlecht bzw. überhaupt nicht lief. Letztlich musste der Grund dafür doch in mir liegen, in meinem Mindset. Und da war er auch. Mein Fokus war verschoben worden. Ich hatte ein Nebengleis eröffnet. Es hat mir zwar Spaß gebracht, aber die Erwartungshaltung war viel zu hoch und meine Enttäuschung dann leider auch.

 

Das Angebot kam bei meinen Kundinnen einfach nicht überzeugend und stimmig genug an. Mein eigenes Mindset sorgte zuverlässig dafür, dass meine Glaubenssätze sich scheinbar bewahrheiteten. „Dafür gibt es schon zu viele Experten auf dem Markt“ ist z.B. so ein Glaubenssatz. Und ich hatte offenbar unbewusst auch Angst, dass mich das überfordern würde, neben meinem "normalen" Geschäft.

Meine Kundinnen sahen mich wohl auch nicht als die Computerexpertin ihres Vertrauens. Total verständlich. Schließlich ist mein Fokus eigentlich anders.

Ich coache, wenn es nicht läuft wie es soll mit dem Business.  Persönlichkeitsentwicklung und energetische Arbeit im Business sind die Schwerpunkte, die von mir aktiv nach außen kommuniziert werden.

 


neue ideen



 

Dann hatte ich die Idee, auch etwas für Frauen in der Lebensmitte (ww.herzfrau-in-lebensmitte.com) zu machen. Viele meiner Kundinnen gehören dazu. Ich dachte mir, Energetisches Coaching verbunden mit wichtigen Lebensthemen, das wird bestimmt gerne angenommen. Coole Idee – Extra Webseite gebaut, Texte eingepflegt, Marketing gemacht - leider fast kein Echo. Und mir wurde klar, dass ich auch keine freien Kapazitäten habe, das Projekt ausreichend mit meiner Aufmerksamkeit und frischen Inhalten zu versorgen.

 

Meine Webinare zu den Farbenergien waren gut besucht, brachten viel Lob und nun?

 

Was mache ich nun damit? Neue Kundinnen hat es mir keine Einzige gebracht. Aber,  es  hat viel Spaß gemacht, sie zu erarbeiten, vorzubereiten und zu halten. Das ist doch auch was. Bestimmt kommt mir noch eine Idee, wofür ich die Aufzeichnungen verwenden kann, wenn der Zeitpunkt passt.

 


erkenntnis


 

Was mir dabei sehr klar wurde...

 

Auch ich habe ganz viele Facetten meines Wissens, die sich auf den ersten Blick in meinem Business nicht zeigen. Aber das Wissen aus ganz verschiedenen Gebieten fließt in meine Coachings ganz von selbst immer mit ein. So kenne ich mich mit den Ängsten vorm PC und der Technik bestens aus, kann Frauen in der Lebensmitte super unterstützen weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wo die Probleme liegen und verstehe aus eigener Erfahrung, worum es geht und wie sie sich fühlen. Mein Wissen über Farben, Chakren, Heilsteine etc. kann manchmal auch sehr unterstützend für meine Kundinnen sein. Oft gebe ich damit ganz konkrete Hinweise zur Selbsthilfe mit. Aber es sind keine Schwerpunkte meines Angebotes und brauchen daher keinen zusätzlichen Fokus.

 

Diese Erkenntnis hat etwas Zeit gebraucht aber Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis.

 

Der Fokus liegt nun wieder auf dem 1:1 Coaching zum Thema Persönlichkeit, Realitätsgestaltung, Geld, Herz und Business für Soloselbständige sowie Energetischer Arbeit die ich mit Freude und Herzblut mache. Meine kostenlosen LiveWebinare sind für mich eine Möglichkeit, auch manchmal Randgebiete meines Wissens (z.B. Farbenergien) anzubieten. Ich habe lernen dürfen, dass Vielseitigkeit und Fokus sich nicht ausschließen. Das Eine bereichert das Andere und das ist gut so.

 

Wie sieht es bei dir aus? Hältst du immer deinen Fokus oder schweifst du auch immer mal wieder ab und wie wirkt sich das bei dir auf dein Business aus? Schreib doch gerne mal in die Kommentare, wie das bei dir so aussieht

 


nachtrag


 

Ich bekam zu diesem Artikel ein Feedback, das es  manchen Klientinnen Angst machen könnte zu lesen, dass auch Coaches wohl nicht unfehlbar sind, sich immer mal wieder verlaufen und auch so ihre Themen haben, mit denen sie sich herum schlagen müssen.  Schließlich erwartet man doch von ihnen, dass sie wissen, wo es langgeht. Noch dazu, wenn man wie ich, energetisch arbeitet und einen guten Draht ins Universum hat. :-)

 

"Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich gedacht, "müsste Barbara mit so einem engen Draht zum Universum und dem Wissen wie das mit dem Wünschen geht etc. nicht viel gradliniger unterwegs sein? Müsste es bei ihr nicht fluppen mit dem Business? Irgendwie hatte ich wohl erwartet, wenn man das Ohr am Puls des Universums hat und energetisch arbeiten kann, dass einem dann solche Umwege erspart bleiben könnten.
Mich würde interessieren, wie du deine Umwege aus energetischer Sicht siehst. Also quasi, " wenn du schon mit dem Universum kommunizieren kannst, warum gibt es dann immer noch Umwege? warum bist du noch nicht steinreich?" (wenn du das überhaupt wollen würdest...)"

 

Hier kommt meine Antwort dazu weil ich finde, dass das ein durchaus ernstzunehmender Aspekt ist. Zu oft werden Therapeuten und Coaches von ihren KundInnen auf einen Sockel gestellt.

 

Liebe Elisabeth
interessant, was der Artikel bei dir auslöst. Daran hatte ich so noch gar nicht gedacht.

 

Eigentlich soll er nur zeigen, dass es ganz normal und zum Leben dazugehört, dass man sich auch mal verlaufen darf. Letztlich und aus spiritueller, energetischer Sicht, gibt es keine falschen Wege oder Fehler. Das alles sind Erfahrungen, die wir machen um uns zu entwickeln. Der Weg ist das Ziel. Ich habe auch lange gebraucht um die tiefe Weisheit dieses Satzes zu begreifen.

 

Es gibt keinen gradlinigen, fehlerfreien Superdurchstart auf das Endziel hin- ja, wohin eigentlich? Wenn wir ein Ziel erreicht haben, eine Entwicklungsstufe weiter sind, oft eben durch unsere scheinbaren Irrtümer oder "Fehler", dann wartet schon die nächste Herausforderung auf uns. Wichtig ist nur, das auch zu wissen und es so zu verstehen wie es vom Universum auch gedacht ist - als Möglichkeit weiter zu wachsen und zu heilen.
Und, ich möchte für meine Klienten auf gar keinen Fall die Überfliegerin geben. Ich habe genauso meine Höhen und Tiefen wie wir alle. Der Unterschied  ist nur, dass ich das inzwischen als Herausforderung erkennen kann und auch meistens weiß, wie ich weiterkomme, was mir das jetzt sagen soll und was ich dadurch lernen kann. Gerade Menschen, die anderen Menschen helfen wollen, müssen viel Erfahrung, auch grade mit schwierigen Zeiten,  haben. Wie sollen sie sonst die Querelen und Nöte ihrer Kunden verstehen?

 

Also, liebe Elisabeth, alles gut. Ich bin noch nicht steinreich. Das ist auch nicht mein oberstes Ziel, aber ich kann ganz gut leben von dem, was ich sehr gerne tue.

 

Und, ich kann andere sehr gut darin unterstützen, ihren Weg zu finden und zu gehen. :-)

 

In diesem Sinne, dir einen schönen Tag

alles Liebe

Barbara

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Lies auch

 

Umwege erhöhen die Ortskenntnis oder warum ich vom Wege abkam und das trotzdem gut war - die Erste

 

Boarding! Deine energetische Reise zum Erfolg

Boarding!

Die Reise zu herzgeführter, energetisch kraftvoller und erfolgreicher Selbständigkeit

 

Mein brandneues Programm für soloselbständige Frauen und interessierte Männer startet wieder zu einem neuen Durchgang am 01.05.18. Es hat Platz für 10 Reisende.

 

BOARDING!  ist ein neues, sehr innovatives Programm, das intensives Selbstudium, frisch und knackig aufbereitet, mit individueller energetischer Unterstützung (energetisches LiveCoaching mit mir per Telefon) verbindet und das wie eine Reise gestaltet ist. 

Spaß machen soll es ja auch :-). Für die Dauer von 5 Wochen gehst du auf eine wirklich tiefgreifende Transformationsreise ohne dich dabei aus dem Haus bewegen zu müssen.

 

BOARDING! ist besonders für dich gedacht, wenn du entweder gerade feststeckst oder einfach mehr erreichen möchtest und das auf eine neue, zeitgemäßere  Art. Mit Herz, Verstand und unter Beachtung und cleverer Nutzung energetischer Gesetzmäßigkeiten.

 

BOARDING! ist nicht für Einsteigerinnen konzipiert, sondern für Soloselbständige, die schon ein Business betreiben, das besser laufen sollte oder die sich umorientieren wollen.

 

BOARDING! nimmt dich auf eine ungewöhnliche, transformatorische Reise mit, bei der du dich nicht aus dem Haus bewegen, aber große Strecken an tiefgreifender Veränderung zurücklegen wirst. Dein Mindset wird auf die Reise gehen und sich dabei sehr positiv verändern. Dein Reiseziel ist klar. Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Freude, mehr beruflicher Erfolg.

Ich bin danbei deine "Reisebegleiterin", die dir dabei hilft, nichts Wichtiges zu verpassen, dran zu bleiben und in die richtige Richtung zu reisen. Viele Sehenswürdigkeiten und Reisestops erwarten uns auf dieser ganz eigenen Reise.

 

BOARDING! läuft über 5 intensive, wirklich tief transformatorische, Wochen. Der reguläre Preis beträgt 699€.

 

Ich gebe Earlybird Tickets bis zum 1.4.2018, 0 Uhr für 599€ aus.

Du sparst ganze 100€!

 

Schau dir gerne dazu das Video hier unten an und lies auf der Seite weiter. Bei Fragen kontaktiere mich hier. Gemeinsam finden wir raus, ob diese spezille Reise für dich richtig ist. Mir liegt es sehr am Herzen, dass du dieses Programm nur dann buchst, wenn es wirklich das Richtige für dich ist.

 

Wenn es wirklich das Richtige für dich ist und du mit an Bord kommst, freue ich mich schon.

 



Selbststudium plus

Alles, was du wirklich brauchst.

Live energetisches coaching auf die ferne

Energetische Ausrichtung auf Erfolg



Alle Infos hier.


Die 10 besten Tarnkappen für deine Webseite

 

Obwohl es Unmengen von Literatur dazu gibt, quasi das ganze Internet voll davon ist, sehe ich hin und wieder Webseiten von Soloselbständigen, die immernoch dieselben alten Fehler machen. Genau diese Fehler sorgen leider dafür, dass potentielle Kunden statt magnetisch angezogen zu werden, ganz schnell wegklicken und in der Regel auch nicht wiederkommen.

 

Chance verpasst!



was ist das ziel deiner webseite?


 

Die Webseite soll interessant sein und die LeserInnen neugierig machen auf mehr?

Wenn du selbständig bist, ist deine Webseite wie dein Aushängeschild. Sie soll dir Kunden bringen, also im weitesten Sinne verkaufen. Dafür sind ein paar Dinge zu beachten. Die meisten Menschen informieren sich heutzutage im Internet, wenn sie etwas oder Jemanden für sich suchen.

 

Wenn sie schon auf deine Seite kommen, sollten sie unbedingt dort eine Weile bleiben und nicht gleich wieder wegklicken. Allerdings ist die Klicktoleranz sehr niedrig. Ist es nicht sofort interessant, klickt man eben weiter. Umso wichtiger ist es, über ein paar Dinge Bescheid zu wissen, die ich dir jetzt ans Herz legen möchte.

 


Tarnkappe 1     überflüssige spielereien


 

Spielereien sind alle möglichen Gimmicks.

Leider sind viele davon sehr beliebt. Zum Beispiel der Under construction Button auf einer leeren Webseite. Deine Webseite ist wie deine Wohnung. Sie sollte lebendig sein, einladend und fertig. Niemand möchte in einer kahlen Wohnung rumstehen.

Mit dem o.g. Button wird man sofort als Amateur eingestuft. Es ist ein Irrglaube, dass die Interessenten in ein paar Wochen wieder vorbeischauen, ob du schon aus den Puschen gekommen bist. Das tun sie nicht, dafür ist das Internet zu schnellebig.
Wenn etwas noch nicht fertig ist, gehört es nicht in die Öffentlichkeit.

 



tarnkappe 2  -  Besucherzähler


Der Besucherzähler sieht zwar nett aus, ist aber ein echter Kundenkiller. Besucher deiner  Webseite haben in der Regel überhaupt kein Interesse daran zu erfahren, wie viele Menschen schon vor ihnen da waren.

Es kann leider auch einen unbeabsichtigten negativen psychologischen Effekt haben, den du bestimmmt nicht wünschst. Ist die Zahl nämlich zu niedrig, sagt sich der Leser, hier ist nichts Tolles los. Ist sie zu hoch, kann er vermuten, dass du das getürkt hast um gut auszusehen.

Beides ist nicht zielführend.

 


Tarnkappe 3  alles zuviel macht müde


Darunter verstehe ich unmässigen Einsatz von technischen Spielereien wie ein aufwändiges, zu langes Intro, blinkende Elemente, nervige Musik und Rolltexte.

Wordpressseiten bieten viel Bewegung auf der Seit an. Umfragen zeigen jedoch, dass sich die meisten Menschen nach Schlichtheit und einfacher, intuitiver Navigation auf Webseiten sehnen. Wir wollen uns schnell zurechtfinden und möglichst auf einen Blick sehen, ob wir hier finden, was wir suchen.

Für Unterhaltung kann man ins Variete gehen.

 


tarnkappe 4 - Augenpfeffer


 

Zahlreiche verschiedene Schriftarten und Farben, ein bunter ständig wechselnder Hintergrund, weisse, gelbe oder rote Schrift auf schwarzem Hintergrund, zu kleine Schrift. Das ist wie die Mode der siebziger - schräg und eine Zumutung. Es ist irgendwie alles zuviel, zu kreischig und enorm anstrengend für die Augen. So etwas geht nur für Hobbyseiten, nicht für dein Business. Es ist einfach ganz schlechter Service und eine Zumutung für die Augen Ihrer Kunden. Augenpfeffer. Sanfte oder weisse Hintergründe mit dunkler Schrift mag das Auge viel mehr. Studien bestätigen diesen Trend.

 

Weniger ist auch hier mehr. Nimm niemals mehr als maximal drei verschiedene Schriftarten und Farben. Arbeite mit Textaufteilung, mache Absätze, Einrückungen, Aufzählungen, denn Blocktext ist wie Bleiwüste. Einfach nur ermüdend zu lesen. Das mag keiner.

 


tarnkappe 5  - uralte Copyrights und termine


 

Alte Copyrights und unaktuelle Terminangaben. Wenn du unter deine Artikel ein Copyright gesetzt hast, das von 1999 ist, zeugt das nicht gerade von "up to date" sein und das interessiert niemanden. Die Leser wollen aktuelle Infos, um up to date zu sein. Wenn deine alt sind, holen sie sich aktuelle eben woanders und sind weg.

 

Du solltest also immer mal wieder deine Artikel daraufhin überprüfen. Dasselbe gilt für Termine aller Art. Wenn deine alten Seminare von 2010 noch drin stehen, solltest du das ganz schnell löschen.


tarnkappe 6 - Schlangensätze


Lange Schlangensätze mit vielen Kommas sind eine Zumutung, aber leider öfter anzutreffen. Wenn deine Kunden zu lange Sätze lesen, müssen sie den ersten Teil des Satzes bis zum Ende des Satzes im Kopf behalten um den Sinn zu verstehen. Das ist anstrengend.

Deine Leser wollen aber keine Gedankengymnastik sondern schnellen Überblick. Hilf ihnen, indem du die Sätze kurz und knackig hältst. Kurze Sätze bringen Botschaften besser rüber.

 

Wenn deine Texte länger sind, arbeite mit Struktur. Das leitet das Auge leichter über den Text. Also mache genügend Absätze, Einrückungen oder Aufzählungen.

 



tarnkappe 7 - Nutzen fehlt


Der Nutzen wird einfach vergessen. Das bedeutet in Schönheit zu sterben.

 

Deine Kunden interessieren sich wirklich nicht dafür, bei wem du gelernt hast oder wie viele Ausbildungen du hast. Auch nicht, wieviel Mühe du dir mit deiner schönen Seite gemacht hast.

 

Deine potentiellen Kunden wollen lediglich Lösungen für ihr Problem und das Vertrauen in dich bekommen, dass du das auch hinbekommst. Der interessierte Leser, und vielleicht zukünftige Kunde, möchte wissen, ob er bei dir richtig ist. Deswegen ist es so wichtig, den Nutzen  glasklar herauszustellen.

Bekomme ich hier die Lösung für mein Problem? Kann die das? Was wird es mich kosten?

Was muss ich wissen? Und das Wichtigste

 

WAS HABE ICH DAVON?


tarnkappe 8 - Aufforderung zum tun fehlt


 

Es wird oft vergessen, die potentiellen Kunden aktiv aufzufordern, etwas zu tun.

 

Das wird auch call to action genannt. Informiere deine LeserInnen, was sie als nächstes tun sollen.

 

Also, "Rufen Sie mich an", "Bestellen Sie noch heute", "Tragen Sie sich jetzt gleich hier in die Mailingliste ein" etc. Sonst haben die Leser gelesen und finden das ganz nett, haben neue Infos und das wars auch schon. Je spannender dein Angebot ist, desto schneller sind sie bereit, etwas zu tun.

 

Aber, du musst ihnen sagen, was jetzt der nächste Schritt ist!

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass das doch logisch ist!


tarnkappe 9 - Fotos aus der jugendzeit


Das Foto auf deiner Webseite  von dir ist längst nicht mehr aktuell, um nicht zu sagen, uralt?

 

Der potentielle Kunde macht sich aber gerne von dir im wahrsten Sinne des Wortes "ein Bild".

Es wäre unterstützend, wenn er ein halbwegs aktuelles Bild von dir sehen könnte, auf dem du in deiner jetzigen Ausprägung auch zu erkennen bist. Manche stellen leider Bilder ein, die schon ziemlich alt sind. Sie tun das aus Eitelkeit ( weniger Falten, keine grauen Haare) oder einfach ohne weiter darüber nachzudenken.

Das alte Foto zeigt dich in deiner Qualität zur damaligen Zeit. Du bist aber längst weiter gewachsen, hast dich entwickelt, bist viel reifer geworden und hast damit eine ganz andere energetische Ausstrahlung. Verspiele diesen Trumpf nicht aus Eitelkeit!

 


tarnkappe 10 - die über mich Seite


Es ist so schade, dass es so viele Soloselbständige gibt, die das Potential der "Über mich Seite" nicht erkennen. Oftmals lümmeln sich da nur lieblos aufgeführte biografische Daten herum.

 

Dabei hast du hier die Chance, es richtig "menscheln" zu lassen! Die "Über mich Seite" gehört, statistisch gesehen, zu den am meisten aufgerufenen Seiten. Wenn du hier mehr von dir persönlich sehen lässt, kommt das in der Regel gut an. Du willst schließlich Vertrauen aufbauen, oder?

 

Hier kannst du dir meine Über mich Seite anschauen.


Und jetzt wäre es eine gute Idee, wenn du deine Webseite daufhin abchecken würdest, denn das ist der Sinn und Zweck meines Blogartikels :-)



Gibt es eine Weihnachtsgrüssepflicht?

 

Jedes Jahr um diese Zeit dasselbe. Spätestens jetzt fängt es wieder an. Vielleicht kennst du das auch.

 Ich öffne den Briefkasten, auch den virtuellen Emailpostkasten übrigens,  und bekomme lauter Post, um die ich nicht gebeten habe. Ungebetene Werbung bekomme ich sowieso. Newsletter, die ich schon längst hätte abbestellen sollen, sind normal.

Aber in der Adventszeit bekommt das alles noch mal eine Steigerung. Zu Weihnachten erinnern sich plötzlich Menschen an mich, die sich sonst eher weniger für mich interessieren oder mit denen ich gar keinen persönlichen Kontakt habe.

 

Da schickt mir das Steuerbüro, bei dem ich schon seit ewigen Jahren nicht mehr Mandantin bin, eine Weihnachtskarte und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. Merkwürdig. Ist mir da etwas entgangen?

 

Irgendein unbekanntes Einkaufscenter freut sich, mich als Kundin zu haben und schickt mir Weihnachtsgrüße. Verbunden mit einem, natürlich sensationellen, einmaligem Kaufangebot. Der Optiker, bei dem ich vor Jahren mal eine Brille gekauft hat, denkt plötzlich auch wieder an mich. Mit einem besonderen Weihnachtsangebot natürlich, wow

 

Nichts gegen Weihnachtspost

Ich mag Weihnachtspost. Wirklich. Ich schreibe selbst auch gerne zu Weihnachten an Menschen, die ich besonders mag. Weihnachtspost kann das Herz sehr erfreuen und Kontakte auf eine freundliche Art am Laufen halten.

Aber, sie darf nicht zur Farce werden. Nur Weihnachtsgrüße zu schicken weil man denkt, man muss, ist ganz schlecht.  Und dann noch am besten anonym mit tausenden anderen Adressaten aus dem Verteiler und mit einem nervigen Kaufangebot.

 

Man merkt die Absicht und ist verstimmt*... Im besten Fall wird diese Post einfach stirnrunzelnd in den nächsten Papierkorb entsorgt bzw. die Taste Entf benutzt. Im ungünstigsten Fall ist die EmpfängerIn richtig verärgert und das ist dann definitiv nach hinten losgegangen.

Ganz sicher ist man damit eine potentielle InteressentIn los.


 

 


Viel besser ist es doch, sich ehrlich zu fragen, ob ich denn wirklich gerne Weihnachtspost versenden möchte. Ob ich Spaß daran habe, ob ich wirklich den Empfänger persönlich meine und ob ich denke, dass er wird sich darüber freuen wird.

Grade als EinzelunternehmerIn haben wir hier eine gute Möglichkeit, unseren ehrlichen Dank für eine tolle Zusammenarbeit auszudrücken. Das gilt für private übrigens genauso wie für geschäftliche Weihnachtspost.  Seinen Dank kann man nicht oft genug ausdrücken.

 

Gegen vorgedruckte Karten ist nichts einzuwenden, wenn sie zum eigenen Business passen. Es verbieten sich von selbst, die Postkarten, die wir ungefragt zugeschickt bekamen, z.B. vom Tierschutzverein, mundgemalt usw. zu verwenden. Zumindest handschriftlich unterschrieben sollte sie schon sein, die geschäftliche Weihnachtspost. Sonst entsteht schnell der Eindruck von Massenpost.

Richtig exklusiv ist natürlich nur persönliche, handgeschriebene Weihnachtspost, die im Zeitalter der E-cards das Haptische bedient, schönes Papier zum Anfassen hat, ein ansprechendes Motiv zeigt und persönlich gemeinten Text trägt. Damit fällt man in jedem Fall positiv auf.

Ich bin mir ganz sicher, dass diese Karten, die dann vielleicht zahlenmäßig viel weniger versendet werden, wirklich das tun, für das sie eigentlich gedacht sind. Freude zu bringen, das Gefühl von Dankbarkeit zu vermitteln und dass man den Kontakt ehrlich wertschätzt.

 


Was du unbedingt vermeiden solltest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Einfallslose oder alberne Standardkarten versenden,
  • Unterschrift lieblos hinkrakeln,
  • ohne persönlichen Gruß versenden,
  •  Massensendungen losschicken,
  • Weihnachtspost versenden, weil man das tun muß
  •  schnell noch auf Weihnachtsgrüße antworten, nur weil man welche erhalten hat
  • E-Cards versenden, weil diese oft im Spam landen
  • E-Cards mit Animationen und Musik senden
  • die Weihnachtsgrüße mit einem Kaufangebot verbinden

Das kommt nicht gut, weil man sich als Empfänger dann nicht gegrüßt, sondern genervt fühlt.

 


Das solltest du unbedingt tun

  • sorgfältig auswählen, wen du mit Post beglücken möchtest
  • persönliche Anrede, persönliche Grüße, nur dann fühlt sich der Empfänger gewertschätzt
  • wenn es nicht sehr viele Kunden sind, unbedingt handschriftlich
  • wirklich schöne Postkarten verschicken, die nicht gleich in Ablage P (Papierkorb) landen
  • Und dann rechtzeitig losschicken, damit sich alle noch ein wenig vor Weihnachten darüber freuen können. Hast du jemanden vergessen, tut es auch ein Neujahrsgruß.

*„Man merkt die Absicht, und ist verstimmt“ ist die leicht abgewandelte Form einer Äußerung Tassos in Goethes Drama Torquato Tasso, mit der er sein Missfallen an dem Verhalten der Leonore Sanvitale ausdrückt:

… und wenn sie auch
Die Absicht hat, den Freunden wohl zu tun,
So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.

Man verwendet das Zitat, wenn man schlecht verborgene persönliche Interessen deutlich erkennt.

Quelle Wikipedia https://de.wikipedia.org


Der Trick, wie Sie eher fertig sind und mehr dabei schaffen

 

Das geht nicht, sagen Sie?

Sie machen doch schon so viel wie es nur irgend geht in der Zeit, die nun mal nicht mehr wird? Sie achten auf Planung und Zeitfresser, schließlich haben Sie sich mit Zeitmanagement beschäftigt.

 

Das kann gut sein und ist trotzdem nur Ihre subjektive Wahrnehmung. Jemand anderes würde vielleicht meinen, Sie sind einfach zu langsam oder könnten bei mehr Konzentration locker mehr schaffen. Alles hängt von der eigenen Sicht auf die Dinge ab. Manches lähmt uns schon, bevor wir es überhaupt angefangen haben. Zu groß scheint manchmal der Berg zu sein, den man vor sich hat. Oder zu unattraktiv, zu anstrengend.

 

Für mich ist das zum Beispiel die jährliche Steuererklärung. Völlig unsexy. Da ich inzwischen eine perfekte Buchhaltung habe, ist es gar nicht mehr viel, was ich der Steuerberaterin noch bringen muss. Versicherungsunterlagen, Krankenkassenbescheinigung, Betriebskostenaufstellung, lauter Belege eben. Aber das nervt mich unendlich weil meine Widerstände sofort hochfahren und dafür sorgen, dass ich es immer wieder ewig vor mir herschiebe obwohl es mich meistens höchstens eine Stunde kostet, alles zusammenzustellen.

 

Ich finde das ganze Steuersystem krank und es fühlt sich für mich nach verschwendeter Lebenszeit an, akribisch alle Belege zusammenzusuchen, nur um nicht zuviel Steuern zahlen zu müssen. Dabei weiß ich ganz genau, dass auch das nur meine ganz persönliche, subjektive Wahrnehmung ist. Andere freuen sich vielleicht darauf, Geld vom Finanzamt zurück zu bekommen. Denen fällt es sicherlich viel leichter, sich dran zusetzen. Das fühlt sich für sie nach Belohnung an. Dieses Gefühl fehlt bei mir. Ich muss meistens nachzahlen und das weiß ich auch schon vorher. Kein schönes Belohnungsgefühl, auf das ich mich freuen könnte.

 

 

Manchmal hilft eine mentale List dabei, sich mehr zu motivieren. Ich las dazu die folgende Geschichte. Folgen Sie mir einfach.

 

 

Es ist in Amerika des letzten Jahrhunderts, auf einer Baumwollplantage. Die Arbeiter ernten die Baumwolle per Hand. Die Sonne brennt unbarmherzig vom Himmel. Die Arbeit ist schwer, die Körperhaltung dabei anstrengend. Jeden Morgen haben die Arbeiter 500 Meter Baumwollreihen vor sich. Soweit das Auge reicht nur Baumwollsträucher, endlos, sonst nichts. Am Ende des Tages nur noch Erschöpfung. Viel Tag ist nicht mehr übrig.

 

Der Farmer hatte eine Idee. Er steckte einen Stab mit einer gut sichtbaren roten Fahne 50 Meter weiter hinter dem Ende der täglichen 500 Meter in das Feld. Dazu gab es die Ansage, dass jeder seiner Arbeiter, der die rote Fahne erreicht hat, Feierabend machen darf, egal wie früh es noch am Tag ist.

 

Was war das Ergebnis? Erstaunlich viele Arbeiter landeten vor dem eigentlichen Feierabend an der roten Fahne und gingen guter Dinge nach Hause.

 

Wie kann das sein? Es hatte sich nichts an den Umständen geändert, im Gegenteil. Sie hatten sogar noch 50 Meter mehr abgearbeitet und waren trotzdem früher fertig.

 

Das Geheimnis war die deutlich wahrzunehmende rote Fahne als Ziel. Das Auge hatte nun ein erstrebenswertes Ziel fest im Blick. Das Tagespensum erschien nicht mehr verschwommen, unerreichbar am Horizont, nur Baumwolle überall, sondern das Auge hat sich auf ein Ziel, rote Fahne – früher Feierabend, ausgerichtet. Ein erstrebenswertes noch dazu. Mehr Freizeit und Erholung war für die Arbeiter sonst nicht drin und bedeutete eine echte Belohnung.

 

Der Farmer hatte gleich dreifachen Gewinn. Mehr abgeerntete Fläche, motivierte Arbeiter und am nächsten Tag erholtere Arbeiter, die sich wiederum ordentlich ins Zeug legten, um die rote Fahne recht schnell zu erreichen und Feierabend zu haben.

 

 

 

Lässt sich das auf Ihren Arbeitsalltag übertragen? Zweifellos. Denken Sie doch nur mal an die letzten Tage vor Ihrem Urlaub. Ist es nicht erstaunlich, was Sie da alles wegschaffen? Gleicher Effekt – das Ziel ist diesmal der Urlaub als Belohnung, in den Sie auch nur fahren können, wenn Sie vorher noch Ihre Arbeit fertig bekommen.

 

Also ist es eine gute Idee, dafür zu sorgen, dass wir uns immer wieder eine „rote Fahne“ ins Feld stellen, ein Ziel, das uns genügend motiviert. Das müssen keine Jahrhundertziele sein, auch ganz kleine für jeden Tag bringen es schon.

 

Probieren Sie es einfach aus! Ich freue mich auf Ihre Erkenntnisse.

 

 

Und, was machen Sie so?

 

Menschen treffen sich bei Seminaren, auf Tagungen, auf Kongressen, auf Parties, lernen sich neu kennen. Man findet sich symphatisch und ist schnell beim smalltalk. Und dann kommt sie, die eine Frage:

 

Und, was machen Sie so?

 

Damit beginnt schon das Dilemma. Alle, deren Berufsbezeichnung nicht gerade Bäcker, Mauer, Friseurin oder Kinderärztin ist, haben oft ein Problem damit, anderen Menschen einfach und anschaulich verständlich zu machen, womit sie ihre Brötchen verdienen. Neue Berufsbezeichnungen sind oftmals etwas kryptisch. Oder kannst du auf Anhieb sagen, was ein Changemanager wohl tut? So in einem Satz? Ohne einen Vortrag zu halten?

 

Findige Menschen haben dafür den sogenannten Elevator pitch erfunden.  Der Elevator pitch ist eine Zusammenfassung, die in einem Satz erklären soll, was man beruflich macht und den Zuhörer neugierig auf mehr machen soll. Der mag bei Bankgesprächen ganz nützlich sein. Leider klappt das eher nicht bei normaler zwischenmenschlicher Kommunikation. Zumal er irgendwie falsch verstanden wurde und alle es nun nachplappern oder sogar weitergeben wie es angeblich zu sein hat. Mit dem Ergebnis, dass geschraubte Endlossätze entstehen, die man auswendig lernt, im Ernstfall runterrasselt oder sowieso wieder vergessen hat. Aber, wie gehts denn nun?

 

Dazu das folgende Beispiel aus meinem Leben.

 

Bis vor kurzem war ich noch  der Meinung, ich hätte es ganz klar, was ich beruflich mache. Dann war da dieses zwanglose Treffen und die nette Architektin erzählte von sich und ihrer Arbeit. Bunte Bilder von Häusern entstanden dazu in meinem Kopf. Und dann fragte sie mich.

 

" ...und, was machen Sie so beruflich?"

 

Ich merkte wie mir heiss wurde und sich in meinem Kopf Sätze, Elevator pitches,  zu formieren begannen, die alle gleich wieder verworfen wurden, weil ich die Reaktion darauf schon kenne.

Sätze wie:

 

"Ich arbeite energetisch."

Ach interessant, Sie arbeiten in einem technischen Beruf? Nö.

 

"Ich mache Energetische Unternehmensberatung."

Achso, sie beraten Unternehmen zum Stromverbrauch. Auch nicht.

 

Oje, also noch ein Versuch.

 

"Ich berate und unterstütze soloselbständige Frauen, deren Business nicht so recht läuft oder das besser laufen sollte."

Aha, Schweigen. Also, Sie machen Bilanzen und stellen Businesspläne auf und so?

 

Wieder daneben.

 

"Ich arbeite mit den UnternehmerInnen auf der energetischen Ebene und löse dort Blockaden und Widerstände auf, die ihnen den Erfolg so schwer machen"

Aha, das ist was E s o t e r i s c h e s, nicht wahr?

 

Stöööhn, nein.

 

 

Den fragenden Blick meiner Gesprächspartnerin vor Augen, zog sich mein Schweigen ein wenig hin und wurde schon irgendwie peinlich. Ich hätte auch sagen können:

 

"Ich berate selbständige Frauen, die vorwärts kommen möchten und arbeite dabei mit energetischem innovativem Werkzeug. Das geht sehr schnell und ist hocheffektiv."

 

Ich sah schon den mir bekannten glasigen Blick meiner Gesprächspartnerin vor meinem geistigen Auge. Ausserdem ist es ja auch nur die Hälfte der Wahrheit. Die andere Hälfte ist meine Arbeit in allen Lebensbereichen um Verwicklungen und Blockaden aufzulösen. Berufliches lässt sich nicht von Persönlichkeit trennen. Klar, ich könnte auch einfach sagen, dass ich Coach bin. Aber das ist heutzutage so dermaßen überstrapaziert und wirklich etwas vorstellen kann sich auch niemand etwas darunter. Das alles geht mir sekundenschnell durch den Kopf. Also haue ich den Elevator pitch und alle seine Varianten spontan in die Tonne.

 

Ich hole ich tief Luft und fange ganz anders an.

 

"Sie kennen doch bestimmt auch Jemanden der selbstständig ist, ganz klug, engagiert und mit Herzblut dabei ist . Jemand, der sehr fleissig ist und trotzdem einfach nicht auf einen grünen Zweig kommt?"

 

Mein Gegenüber nickt und sieht neugierig aus.

 

"Also, sage ich. Ich bin sozusagen eine Impulsgeberin, eine Knotenauflöserin dafür, damit es besser läuft. Ich bin damit eine Unternehmensberaterin der innovativen Art.

Ich finde die Antworten auf die Frage  "Warum läuft es nicht?

 

Ach, sagt sie. Und, wie machen Sie das?

 

Ich suche und finde die Ursachen dafür auf der unbewussten  Ebene. Dort sind nämlich meist die Boykotteure, die man nicht sehen kann, die aber sehr wirkungsvoll dafür sorgen, dass es klemmt. Betriebswirtschaftliche Zahlen sind für mich uninteressant"

 

Mein Gegenüber ist nun wirklich interessiert und will mehr wissen. Ich erkläre an einem konkreten Beispiel wie das aussehen kann und schon sind wir mitten im Gespräch - ganz einfach. Ich staune.

 

Aber das Berufliche ist nur die Hälfte, die andere Hälfte ist das Arbeiten an privaten Themen. Dazu erkläre ich ihr, dass ich auch alle anderen Verwicklungen und Störungen so bearbeiten kann. Beziehungsprobleme, Geldsorgen, gesundheitliche und Selbstwertthemen.

 

Sie schaut ein wenig skeptisch, aber das kenne ich ja schon...

Aber, ich habe ihr ganz einfach ohne "pitch" erklärt, was ich mache und damit konnte sie etwas anfangen. Und nur darauf kommt es an.

 


Wenn dich das Thema interessiert- komm gerne in mein kostenfreies Live webinar !


am 22.8.17 um 19 Uhr

https://www.edudip.com/w/195488


Wie gehts deinem besten Außendienstler?

Wie, du hast keinen? Na, ich hoffe doch, dass du schon einen hast. Ich rede von deinem Newsletter oder was hast du gedacht?

 

Wenn du wirklich noch keinen hast, wird es dafür Zeit!

Hier möchte ich dir ein paar Argumente liefern, warum er dein bester Außendienstmitarbeiter ist und warum du unbedingt einen haben solltest.

 

Photo Pixabay

 

 

Die Menschen, die deinen Newsletter freiwillig abonniert haben, zeigen Interesse an dir und deinen Angeboten. Das ist ein Geschenk! Sie erlauben dir damit zum Beispiel

 

Aktuelle Termine zu kommunizieren

 

Alles, was so läuft bei dir, kannst du ihnen damit zeitnah kommunizieren. Glaube nicht, dass sich deine Abonnenten regelmäßig von selbst auf deine Webseite bewegen um die neuesten Termine zu erfahren. Das tun sie in der Regel nicht. Aber dein Außendienstmitarbeiter informiert sie regelmäßig. Er darf ihnen auch deine Angebote unterbreiten.

Und er tut dies hoffentlich unaufdringlich und charmant. Hin und wieder hat er ein Bonbon dabei in Form von Sonderrabatten oder Vorzugsaktionen für Abonnenten.

Photo Pixabay

Du darfst Wissen vermitteln.

 

Du möchtest , dass deine LeserInnen vorwärts kommen, du willst ihnen Anregungen liefern, Impulse setzen. Auf diesem Wege kannst du mit ihnen dein Wissen teilen und deinen Kunden damit massiven Mehrwert liefern. Dafür werden sie dir dankbar sein. Je mehr du von deinem Wissen teilst, desto mehr wirst du auch zurück bekommen. Damit machst du deine Leser zu Fans.

 

Deine Expertise verstärken ist wichtig.

 

Wenn du viel von dem zeigst, was du kannst und tust, legst du gute Samen dafür, dass man dich als Expertin auf deinem Gebier erkennt. Damit kannst du immer mehr Menschen anziehen, die deine Angebote brauchen und schätzen.  Deine Inhalte sind wertvoll, wenn sie deinen Abonnentinnen Infos liefern, die sie brauchen, Unterhaltung bieten, Mehrwert bringen.

 

Das Ziel ist es, im Kopf deiner Kunden vorne drin sein.

 

Im Idealfall fällst du deinen Kunden sofort ein, wenn sie ein Problem haben, das du als Expertin lösen könntest. Dein Außendienstmitarbeiter erinnert sie immer wieder mal unaufdringlich daran, dass es dich und den Fachgebiet gibt.

 

Kunden gewinnen

 

Das ist auch eine gute Möglichkeit neue Kunden zu gewinnen, denn deine Newsletter werden gerne auch mal weitergeleitet, wenn sie gut gemacht sind.

 

 

 

Kundenbindung ist megawichtig.

 

Am allerbesten gelingt dir das, wenn deine Newsletter so wertvoll sind, dass deine Kunden schon immer regelrecht darauf lauern. Zu mindestens sollten sie sich freuen, wenn Post von dir kommt und nicht genervt auf ENtf drücken.

 

Was brauchst du für deinen Newsletter?

 

Spaß am Schreiben!

 

Meinte doch letztens eine Teilnehmerin meines Webinars, dass das doch wohl ganz selbstverständlich sei. Ist es nicht, leider.

Ganz klar. Wenn du dich mit jedem Satz rumquälen musst, dann wird es mühsam. Das spüren deine Leser. Dann finde einen anderen Weg, sie zu informieren. Manche Newsletter kommen fast nur mit ganz vielen Bildern daher. Auch das kann funktionieren. Vielleicht liegt dir auch das Video als Medium mehr?

 

 Zuverlässigkeit - Regelmäßige Versendung

 

Damit du, wenn dein ein guter Außendienstmitarbeiter ordentlich gearbeitet hat, im Gedächtnis deiner Kunden bleibst, solltest du dich dir verpflichten, wirklich regelmäßig zu schreiben. Ob du wöchentlich, monatlich, vierteljährlich schreibst, hängt davon ab wie du das entscheidest. Nur sporadisch deinen Außendienstmitarbeiter loszuschicken, bringt dir keine Punkte

 

Sicherer Umgang mit dem Emailprogramm

 

Du musst ein gutes Emailprogramm haben und es sicher benutzen können. Du brauchst es weil du für dich die Statistik überprüfen können solltet. Das gibt dir wichtige Infos um deine Angebote noch zielgerichteter machen zu können. Du kannst genau sehen, was gut ankommt und was weniger gut. Es sollte alle Funktionen haben, die du brauchst und nicht alles, was man noch so haben könnte. Wenn du nicht so sattelfest in englisch bist, ist ein deutsches Programm für dich leichter zu handhaben.

 

Newsletter erstellen – Schritt für Schritt – ganz easy- mein Angebot

 

Der Markt ist voll mit Anbietern. Wenn du anfangen möchtest und unsicher bist, was du nehmen sollst und wie das geht, empfehle ich dir meinen Videokurs „Kurs 1 – Newsletter mit cleverreach“.

 

Er nimmt dich an die Hand und erklärt dir Schritt für Schritt von Anfang bis Ende wie alles funktioniert. Informiere dich gerne hier.

 

Und so siehts aus.

 


Photo Steldinger


Warum legst du nicht einfach mal los?

foto pixabay

 

Zu den beliebtesten Begründungen, warum wir nicht endlich in die Puschen kommen oder eine Veränderung wirklich konkret angehen, gehört die Zauberformel „Wenn … dann“. Kennst du die auch? Klingt so gut, absolut logisch und man kann kaum etwas dagegen sagen. Vielleicht kennst du einige meiner Beispiele auch. Natürlich nur von Anderen, ist ja klar.

 

Wenn erst die Kinder groß sind, dann …

 

...gehe ich wieder arbeiten, mache ich endlich meinen Heilpraktikerschein, lerne ich Spanisch, suche ich mir einen Job, fange ich endlich mit Yoga an, kündige ich diesen miesen Job und mache mich mit meinem Herzensthema selbständig.

 

 

 

Wenn endlich das Haus abbezahlt ist, mein Mann seine Ausbildung beendet hat, die Schwiegermutter wieder gesund ist, es nicht mehr so heiß ist. Dann, aber dann ganz bestimmt, lege ich los.

 

auf meinem Gebiet, die selbständigen Frauen zu unterstützen, treffe ich oft auf diese Variante.

Wenn ich erst diese Ausbildung, dieses eine Seminar, noch diesen Schein, dieses Zertifikat, diese wichtige Zulassung habe, dann aber. Ja, was dann. Dann legst du los? Wie ein Turbo?

 

Oder bist du etwa "noch nicht so weit"?

Auch ein schönes, oft ganz ernst gemeintes  Argument.

 

"Wenn ich so weit bin, dann mache ich richtig Werbung, zeige mich, halte Vorträge, schreibe einen Blog, schicke meine Newsletter. Aber erst, wenn ich so weit bin."

Wann ist das denn und woran merkst du das?

 

Warum denn nicht jetzt?

Ja, ich höre schon die Argumente. Das geht nicht weil, erst du  ERST noch die EINE Qualifikation haben musst, die Kinder aus dem Gröbsten raus sein müssen, das Haus bezahlt sein muss, du noch nicht genug weißt und kannst und überhaupt. Und weißt du was?

 

Das alles sind nur Ausreden!

 

Sie halten dich wirkungsvoll davon ab, endlich loszulegen. Sie müssen als Entschuldigung herhalten, als Begründung, warum du nicht einfach machst. Niemand hat am Anfang alles perfekt und fertig. Da wächst man rein. Aber, wenn du deinen Start immer wieder verschiebst, weil… siehe oben, dann kann es auch  nicht losgehen. Und, irgendwann ist es zu spät. Dann ist der Elan weg und du wirst immer das Gefühl haben, dass du etwas Wichtiges in deinem Leben verpasst hast.

 

Was kannst du also tun?

 

Frage dich selbst ganz ehrlich bei jedem deiner „Gründe“, warum etwas nicht geht“

 

  „Ist das wirklich wahr?“.

 

Fühle rein, was da hochkommt. Und dann fühle hin, was eigentlich hinter jedem einzelnen Satz deiner Begründungen steht. Meistens stecken Ängste dahinter, die tief im System aktiviert werden sobald du loslegen möchtest. Sie dienten früher einmal zu deinem Schutz. Nun wird es Zeit, sie loszulassen.

 

„Ich kann mich nicht selbständig machen weil mir noch diese eine Ausbildung fehlt.“ Dahinter steckt meistens „ich traue mich nicht raus damit, ich weiß nicht, ob ich das richtig kann. Was ist, wenn ich erfolglos werde, mir das Geld ausgeht, wo soll ich Kunden herkriegen, ich weiß nicht wie ich anfangen soll" usw.

 

Die nächste Ausbildung bringt es auch nicht, denn Wissen hast du längst genug. Nur diese Angstmacher in deinem Kopf, die dich daran hindern, aus deiner Komfortzone rauszutreten und loszulegen, die sind immer noch da. Du kannst ihnen meistens nicht über den Verstand beikommen.

 

Aber man kann sie sehr gut mit verschiedenen Methoden auflösen, die mit dem Unterbewusstsein arbeiten, z.B. mit meinem energetischen Herzcoaching, das ich dir gerne empfehle. Es geht viel schneller und vor allem erfolgreicher als das Ankämpfen über den Kopf, denn es bearbeitet deine Ängste auf derselben  Ebene, wo sie entstanden sind. Und, du musst dazu keinen langwierigen Seelenstriptease hinlegen.

 

Du wirst dich wundern, was plötzlich alles geht. Es kann dann zu den berühmten Synchronizitäten, die die meisten Menschen als Zufälle kennen, kommen. Alles passt plötzlich wie von Zauberhand und greift ineinander, Türen öffnen sich, die richtigen Menschen treten in dein Leben, du bist zur rechten Zeit am richtigen Ort. Und du wirst dich wundern, warum du damit so lange gewartet hast.

 

was Menschen am Ende ihres Lebens am meisten bedauern

Niemand bedauert es, nicht noch länger brav im Büro gesessen zu haben. Erstaunlich? Aber sehr viele bedauern, dass sie Chancen ungenutzt haben verstreichen lassen, vor lauter Angst und fehlendem Vertrauen ins Leben.

 

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies Bronnie Ware "Was Sterbende am meisten bedauern". Sie war lange Jahre Altenpflegerin und hat Menschen beim Sterben begleitet. Interessante Lektüre, die uns gut dabei helfen kann, unsere ganzen Ängste einmal kritisch zu hinterfragen.


Was dein Homeoffice mit deiner Energie zu tun hat

Hurra, ich arbeite von zuhause!

 Viele Soloselbständige sind eigentlich OnlineunternehmerInnen. Sie haben ein Homeoffice, also ein Büro zuhause, und arbeiten hauptsächlich über PC und Telefon.

 

Zuhause zu arbeiten ist eine völlig andere Arbeitsweise als in einer Festanstellung im Büro zu arbeiten. Das Homeoffice hat viele Vorteile, aber auch etliche Nachteile, die zu oft übersehen werden.

die vorteile

 

Gerade für Menschen, die Vollzeit von zuhause arbeiten, ist ein kluges und achtsames Energiemanagement wichtig. Sie neigen besonders dazu, ihre Energie an nicht zielführende Tätigkeiten zu verlieren. Für das Wichtige fehlt es dann an Zeit und Energie.

Schauen wir uns zunächst einmal die Vorteile näher an.

  • Es entfallen Wege mit dem Auto oder mit den Öffentlichen. Das spart deutlich Zeit, Geld und Nerven.
  • Es ist nicht zwingend notwendig, sich täglich sorgfältig zu kleiden, die Haare zu machen und sich zu schminken.
  • Es wird weniger Kleidung angeschafft.
  • Man kann zu jeder Tages-und Nachtzeit arbeiten.
  • Die Kinderbetreuung wird einfacher.
  • Die Kosten für Auswärtsverpflegung entfallen.
  • Niemand kontrolliert, ob wir wirklich am Arbeitsplatz sind. Es zählt nur das Resultat.
  • Selbständige sind in Eigenverantwortung, was die Motivation und Planung angeht. Niemand gibt uns vor, wann und was getan werden muss.
  • Es fallen keine Ausfallzeiten für den berühmten Schwatz am Kopierer mit den Kollegen an.

 

 Das klingt erst einmal alles ganz vorteilhaft, oder? Bei genauerem Hinschauen sieht man jedoch, dass sich leider einige dieser Vorteile auf Dauer in Nachteile verwandeln können. Schauen wir uns das der Reihe nach mal näher an.

 

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haken und ösen

 

Dass Wege entfallen, ist und bleibt ein echter Vorteil. Wohnt man aber dazu etwas weit vom Schuss, kann das auf Dauer zu einer Art Eremitentum führen weil man nicht mehr regelmäßig unter Menschen kommt. Es gibt nicht nur digitale Nomaden. Es gibt inzwischen auch digitale Eremiten. Es ist daher wichtig, dafür zu sorgen, dass man auch in der Offlinewelt seine Kontakte pflegt und das ganz bewusst.

 

Hin und wieder fehlt gerade den lieben Nächsten das Verständnis dafür, dass man nicht Hausfrau, sondern Homeworkerin ist. Störungen sind daher oft an der Tagesordnung. Das kann der Postbote sein, der sich freut, dass du immer zuhause bist und die Post für die ganze Nachbarschaft annehmen kannst. Der Ehemann, der dir solche Aufträge wie Autowäsche und tanken fahren, seinen Anzug in die Reinigung bringen, irgendwas abholen, einkaufen usw. gerne überlässt. Die Kinder, die zum Chor, zum Sport oder zur Freundin gefahren werden möchten.

 

Und das alles zu deiner Hauptarbeitszeit. Mama ist ja zuhause. Klare Ansagen und Regeln, die von Allen einzuhalten sind, können hier weiterhelfen. Manche Homeworkerin fühlt sich auch nicht recht wertgeschätzt von ihrer Umgebung. Es sieht nach außen für Familie, Freunde und  Nachbarn oft nicht nach Arbeit  aus. Sie sehen ja nicht, dass du oft zu Zeiten arbeitest, wo sie schon lange Feierabend haben. Klare Worte helfen weiter. Die Anderen wissen oft nicht, was du eigentlich tust.

 

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selbstwert

 

Das Homeoffice kann manchmal mit der Zeit auch zum "Verschlampen" verführen. Während sich Jede, die ins Büro fährt um sich mit Kollegen und Kunden zu treffen, selbstredend ordentlich kleidet, schminkt und damit für einen guten Eindruck sorgt, kann das ausschließliche Arbeiten zuhause diese positive Wirkung auf den Selbstwert schleichend untergraben.

 

Wenn es mir egal wird, wie ich vorm dem PC aussehe, "sieht ja keiner", ist höchste Alarmbereitschaft angesagt. Im Homedress zu arbeiten, mit fettigem Haar und ungeschminkt, hat nämlich eine ganz schwere Energie, die sich sehr wohl negativ auf die Motivation und Lebensfreude auswirken wird. Glaube nicht, dass deine Kunden am Telefon die Energie unterbewusst nicht rüber bekommen. Es hat etwas mit Wertschätzung deiner selbst und deiner Kunden zu tun, ob du auch in dieser Hinsicht für dich sorgst.

 

Wir sind nun mal, auch energetisch, anders drauf, wenn wir ordentlich angezogen sind. Du möchtest doch ernstgenommen werden, oder? Auch für das Homeoffice solltest du immer so zurecht gemacht sein, dass du unangemeldete Kunden an deiner Tür empfangen könntest ohne dabei rot zu werden. Natürlich muss niemand zuhause in High heels rumrennen, aber sauber und gerne ein bisschen schick und gepflegt darf es schon sein. Das solltest du dir unbedingt wert sein.

 

ablenkung lauert überall

 

Das Homeoffice kann auch in anderer Hinsicht eine Herausforderung, nicht nur für superordentliche „Hausfrauen“, sein.

Da liegen die ein paar Staubflusen auf dem Boden. Also, schnell noch durchgesaugt.

 

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Die Wäsche noch eben anschmeißen, die kann nebenbei waschen. Allerdings musst du sie dann noch aufhängen weil grade jetzt draußen die Sonne scheint. Da trocknet sie sicher schnell.

 

Die Betten kann man dabei auch gleich noch mit abziehen und waschen. Der Blick zu deinen Blumen zeigt dir, dass sie am Verdursten sind. Also, schnell Wasser geholt. Unterwegs stolperst du über deine Katze, die heute auch noch nichts zu fressen hatte usw.

 

Bis du wieder an deinem PC sitzt, vergeht schnell eine Stunde. Du hast inzwischen den Faden und die Motivation verloren, aber wenigsten ist schon mal aufgeräumt. Leider bekommst du dafür kein Geld. Kennst du solche Szenarien auch? Geht man dagegen als Angestellte früh aus dem Haus, entfällt das alles und erwartet uns erst am Abend, nach getaner Arbeit. Sich als Selbständige selbst zu disziplinieren und es auszuhalten, dass der Haushalt manchmal etwas chaotisch aussieht, ist eine echte Herausforderung. Nimm es doch als deine persönliche Challenge an und beschäftige auch die liebe Familie.

 

noch mehr fallen

 

 Zu jeder Tages-und Nachtzeit arbeiten zu können, klingt erst einmal gut.

 

Das hat aber den Haken, dass es dann eben keinen wirklichen Feierabend gibt.

 

 

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Das Gefühl, nie fertig zu sein, zieht vielen Selbständigen die Energie ab und macht gehetzt, unfroh und angestrengt.

Natürlich ist es ok, ab und zu spontan zu beschließen, heute frei zu machen oder etwas Dringendes zu erledigen, das privat ist. Dann aber bitte mit voller Absicht und nicht mit dem Ansinnen, das unbedingt gleich wieder reinarbeiten zu wollen. Am besten bis in die Nachtstunden. Du brauchst ausreichend Schlaf, wenn du leistungsfähig sein willst!

 

Die Kinderbetreuung wird einfacher.

Ja, wenn du dir das gut organisierst, aber auch nur dann. Wenn du dein Kind zuhause betreust, während du arbeiten willst, wird das ein Drahtseilakt. Vielleicht kannst du es stundenweise betreuen lassen. Geht es in den Kinderladen, haben beide, Mutter und Kind, mehr Entspannung und Regelmäßigkeit. Großen Kindern muss man beibringen, dass Mama arbeitet und zu bestimmten Zeiten nicht gestört werden darf. Das erfordert klare Ansagen und starke Nerven. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.

 

 

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Die Kosten für Auswärtsverpflegung entfallen.

 

Das stimmt obwohl du auch zuhause etwas essen musst. Dabei solltest du dich regelmäßig und vor allem gesund ernähren. Du beziehst deine Energie auch über das, was du isst. Deswegen sollte es hochwertig und frisch sein. Manche Homeworkerinnen schieben sich eben schnell mal beim Arbeiten vorm PC ein Käsebrötchen zwischen die Kiemen und eine Tasse Kaffee dazu. Das zeugt nicht von achtsamem und wertschätzendem Umgang mit sich selbst. Zur Selbstliebe, diese Energie ist für dich sehr wichtig, gehört es regelmäßig und gesund zu essen und vor allem ausreichend zu trinken.

 

Stelle dir doch das stille Wasser auf den Schreibtisch! Wenn du es in eine schöne Flasche füllst und aus einem edlen Glas trinkst, hast du auch gleich noch was fürs Auge und wirst umso lieber regelmäßig genug trinken. (lies auch "Energie kann man trinken").

 

achte auf dich!

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Für manche ist das Homeoffice der direkte Weg in eine Depression oder in einen Burnout. Es ist nicht für alle geeignet,

Es fehlen echte soziale Kontakte für den beruflichen Austausch aber auch Gelegenheiten mal zum gemeinsam klönen, Buschfunk am Kopierer oder auch vielleicht mal eine Runde jammern. Das Internet als Ersatz ist dafür nur partiell geeignet.

 

Wer sich dort mit Anderen vergleicht und alles glaubt, was auf Facebook geschrieben wird, fühlt sich schnell minderwertig oder, noch schlimmer,  als VersagerIn. Niemand schreibt dort nämlich über seine Misserfolge. Alle haben immer super Kunden, super Aufträge und natürlich Waaaaaahnsinnsumsätze. Sechsstellig, versteht sich.

 

Da kann man schnell unter Druck kommen, vor allem, wenn das eigene Business grad sehr anstrengend ist und du meilenweit davon entfernt bist, sechsstellige Zahlen zu schreiben. Wenn du alles glaubst, was dir von manchen Anbietern vollmundig versprochen wird, wie du auch dorthin kommst, wird es noch schlimmer. Du verlierst nicht nur viel Geld, sondern auch noch deine Selbstachtung, denn es muss ja dann wohl an dir liegen, wenn es immer noch nicht rockt nach diesem super Erfolgsprogramm.

 

 

 

Nicht wenige SolounternehmerInnen rennen schnurstracks in den Burnout weil sie ununterbrochen am Rödeln sind, um alles unter einen Hut zu bringen und weil sie mega Erfolge anstreben.

 

 

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Interessanterweise gibt kaum jemand zu, einfach nur ein gutes Leben haben zu wollen. Ein entspanntes, freudiges Leben mit genug Zeit, es auch zu genießen.

 

 Was nützen mir ein Porsche und eine Yacht, wenn ich so viel arbeite oder so ausgebrannt bin, dass ich es nicht genießen kann? Macht das einen Sinn?

 

Selbstausbeutung ist nicht der richtige Weg

Es ist auch energetisch extrem wichtig, grade wenn man selbständig ist, für ein ausgewogenes Leben zu sorgen. Urlaub, freie Zeit, Zeit fürs Nichtstun reservieren. Erschöpfung tritt immer dann auf, wenn die Energie im Minusbereich ist. Niemand, außer dir, ist dafür verantwortlich, deinen Energielevel anzuheben und die Energie immer wieder rechtzeitig aufzufüllen.

 

 

Foto pixabay

Dein Homeoffice kann dich beflügeln oder dich ausbremsen. Das hat etwas damit zu tun, ob die Energie fließen kann. Ist dein Homeoffice sauber, aufgeräumt, befindet sich alles an seinem Platz, ist es freundlich eingerichtet und farblich optimal, dann wird es dich energetisch unterstützen. Du merkst es daran, ob du gerne an deinen Arbeitsplatz gehst.

Herrscht dagegen Chaos, musst du dauernd etwas suchen, ist der Raum zu klein, dunkel und sogar im Keller, wird er dich nicht unterstützen können. Sorge dafür, dass du angemessene Arbeitsbedingungen hast und die Energie wird fließen und dich beflügeln.

 

Kurzübersicht – was du tun kannst

  • Ein Büro außerhalb mieten, wenn du zuhause definitiv nicht in Ruhe arbeiten kannst
  • Ein Schild an die Tür machen „Nicht stören- ich arbeite“ o.ä.
  • Klare Ansagen für die Familie, Freunde, Nachbarn machen
  • Feste Zeiten für die Arbeit einplanen, z.B. 9-13 und 15-18 Uh
  • Feste Zeiten für persönliches Energietanken im Kalender festlegen und einhalten
  • Austausch mit Kollegen suchen, auch offline
  • Das Homeoffice optimal gestalten, aufräumen, regelmäßig ausmisten damit die Energie fließen kann.
  • Meditieren lernen um sich selbst immer wieder auszurichten
  • 1x im Monat raus, mit „echten“ Menschen verabreden
  • Genügend Urlaub planen, mind. 3 Wochen am Stück
  • Keine Arbeit mitnehmen!

 

Wenn du dies alles beachtest, ist das Homeoffice eine sehr gute Möglichkeit, dein Business erfolgreich zu betreiben.

 

PS: Handys kann man auch ausschalten!

 

 

weiterlesen:

 

Energie kann man trinken

Das Büro rockt

 

Muss dein Business zum TÜV?

Was dein Auto und dein Business gemeinsam haben

 

Ist dir das schon mal aufgefallen?

 

Ein Business von Soloselbständigen funktioniert so ähnlich wie ein Auto. Alle Teile müssen miteinander kooperieren, aufeinander abgestimmt sein, sonst geht gar nichts. Es muss gewartet, gepflegt und beachtet werden. Nicht von ungefähr geben viele Frauen ihren Autos manchmal liebevolle Namen und reden sogar mit ihnen. Autos, die so geliebt werden, lassen ihre Besitzerin seltener im Stich, behaupten viele. Manche Autos machen mehr her als sie tatsächlich sind.

 

 Auch dein Business braucht ständig deine Aufmerksamkeit. Es ist nie fertig. Immer wieder müssen Anpassungen vorgenommen werden, Veränderungen werden wieder notwendig.

 

Vernachlässigst du dein Auto, wird das teuer beim nächsten fälligen TÜV. Kümmerst du dich nicht genug um dein Geschäft, wird das auch kostspielig weil nichts reinkommt und gefährdet deine berufliche Existenz.

 

Hast du kaputte Bremsen, wird das  schnell lebensgefährlich. Fährst du ständig mit dem Gaspedal auf dem Bodenblech, auch. Das Auto verschleißt schneller, braucht dauernd neu Benzin und im schlimmsten Fall hast du sogar einen Unfall weil du grundsätzlich zu schnell unterwegs bist.

 

siehst du die ähnlichkeiten?

 

Bist du ständig am Arbeiten, kennst keine Pausen und sorgst nicht für deine Entspannung und ausreichend Erholung, gesunde Ernährung und Freude in deinem Leben, wirst du dir damit über kurz oder lang deine Gesundheit ruinieren. Überlädst du dein Auto, fährt es sich schwerer, braucht mehr Benzin, ganz zu schweigen vom schnelleren Verschleiß aller Bauteile.

 

Wenn die Warnleuchte aufblinkt, weil der Ölstand bedenklich ist, nützt es dir nichts, wenn du die Leuchte auswechselst. Das Licht signalisiert eine ernste Störung, deren Ursache unbedingt behoben werden muss. Dazu musst du das erkennen und wahrscheinlich in die Werkstatt fahren, damit die Profis das Problem finden und beheben. Machst du das nicht, riskierst du einen Totalschaden.

 

bemerkst du die ähnlichkeiten jetzt?

 Auch in deinem Business gibt es solche Warnleuchten, die unbedingt beachtet werden müssen. Nachlassende Aufträge, unzufriedene Kunden, Fehler, Lustlosigkeit usw. Kosmetische Veränderungen bringen dich dabei selten weiter.

 

Hast du dein Auto vollgepackt mit Dingen, die dort nicht hingehören, z.B. auf die Rückbank, hast du keine freie Sicht mehr.

Verzettelst du dich in deinem Business weil du dich von deinen alten, längst überholten Angeboten nicht trennen kannst, versperrt dir das auch buchstäblich die Sicht. Du erkennst dann nicht, was eigentlich als nächstes dran ist und verlierst den Anschluss.

 

Dein Auto muss regelmäßig zur Durchsicht und bekommt dann den TÜV damit du mit einem intakten Auto fahren kannst.

Auch dein Business braucht eigentlich, im übertragenen Sinne, solch einen TÜV. Du brauchst dazu Jemanden, der regelmäßig neutral von außen schaut, ob noch alles im Fluss ist und ob du auf deinem Weg geblieben bist. Wenn es in deinem Business nicht optimal läuft, reichen keine kosmetischen Veränderungen wie das "Auswechseln der Warnleuchte". Du solltest dann nach den Ursachen suchen und dir dabei helfen lassen. Ein regelmäßiges Coaching wirkt wie eine große Durchsicht mit gleichzeitiger Reparatur und hält dich zuverlässig auf Erfolgskurs.

 

Ich habe mehrere Möglichkeiten, dich optimal zu unterstützen. Schau gerne hier rein. Je nach Typ deines Autos, pardon Geschäfts, findest du das Passende für dich.

 

Lies auch Wert und Wertschätzung

 

 

 

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Wenn das Übliche nicht greift

boarding! ist magisch!

 

 

Das Programm BOARDING! Deine Reise zum Erfolg" beschreitet ganz neue Wege.

 

Es vereint Selbststudium mit Energetischen Live Coaching der Extraklasse. Diese Mischung ist hochwirksam und entspricht der Neuen Zeit, in die wir jetzt gehen. Die Methoden des vorigen Jahrhunderts werden immer weniger greifen. Sei vorbereitet und nutze diese Möglichkeit. Dazu kannst du mich live im Webinar erleben und befragen oder dich auf meiner Webseite informieren.

 

Ich freue mich auf deine Fragen!

 

https://www.edudip.com/w/239944

 

Das Programm nimmt dich auf eine ungewöhnliche, transformatorische Reise mit, bei der du dich nicht aus dem Haus bewegen, aber große Strecken an tiefgreifender Veränderung zurücklegen wirst. Dein Mindset wird auf die Reise gehen und sich positiv verändern.

Dein Reiseziel ist klar. Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Freude, mehr beruflichen Erfolg. Ich bin deine Reisebegleiterin, die dir dabei hilft, nichts zu verpassen, dabei zu bleiben und in die richtige Richtung zu reisen.

Es besteht aus deinem Selbststudium und kraftvollem energetischem Coaching. Alle Unterlagen, die du dazu brauchst, wie Scripte, Videos, Links, kommen per Email. Du arbeitest das Script selbständig wochenweise durch. Das energetische Coaching löst, passend zur Woche, die Themen, die sich zeigen werden auf.

 

Die Reise beinhaltet regelmässige Stops.

Die Stops sind die besonderen Termine für das Energetische Coaching.

Das Ziel der Reise ist, dass du sehr viele deiner unbewussten und bewussten Blockaden und Muster endlich losgeworden sein wirst, die es dir bisher so schwer gemacht haben, erfolgreich zu sein. Viel mehr Freude wird es dir zusätzlich leichter machen.

Es wird sich zeigen, dass du klarer ausgerichtet bist und deine Kunden mit deiner veränderten Ausstrahlung wie magnetisch anziehst. Du leuchtest von Innen nach Außen und das zieht Gutes in dein Leben.

 


Veränderung geht nur von Innen nach außen!


Wert und Wertschätzung

Es rechnet sich nicht - na, und?

 

Bestimmt weißt du das wenn du vielleicht sogar selbst teilgenommen hast, dass ich schon einige Jahre, immer zum Jahresende und zu Beginn des Neuen Jahres, zwei Sonder GFC (Gruppenfernmatrix) veranstalte.

 

Das mache ich immer gemeinsam mit meiner Kollegin Yvonne Großkopf. Das Jahresabschluss GFC öffnen wir ausnahmsweise für mehr als die üblichen 10 Personen und erweitern es deshalb auf 1,5 Stunden. Es kostet 10 Euro mehr als üblich, also statt 35€ kostet es 45€. Das, darauf folgende Neujahrs-GFC, zur optimalen energetischen Ausrichtung auf das Neue Jahr, ist für die Teilnehmerinnen des Jahresend- GFC dann kostenlos.

 

Das heißt, wir verschenken das Neujahrs-GFC. Das tun wir von Herzen gerne.

Dieses Jahr hatte ich die Situation, dass eine Teilnehmerin meinte, die 45 € wären ihr zu teuer!

Ich muss zugeben, im ersten Moment war ich platt.

 

Dann überlegte ich, wie sie zu dieser Einstellung kam. Schließlich hatte sie schon oft am GFC teilgenommen und nun waren ihr die 10 € mehr zu viel? Noch dazu, wo sie den zweiten Termin geschenkt bekommen soll?

Ich rätselte eine Weile ergebnislos herum. Und dann hatte ich es! Sie bezieht sich auf die Zeit, bezieht nicht den Wert ein. Das hat mich dazu veranlasst, mal zu beleuchten, was wir da eigentlich zu einem, seit Jahren gleichen Preis, anbieten.

 

Erstaunlich...

 

Der zeitliche Aufwand ist ziemlich erheblich, was mir bisher nicht so bewusst war.

 

Ich rufe vorm GFC jede Person einzeln an, beginne also um 19.30. Dann arbeiten wir von 20 bis 21 Uhr energetisch. Danach rufen wir wieder jede einzelne Person für ein Feedback an. Wir sind selten vor 22 Uhr damit fertig. Zeitinvestition 2,5 Stunden. Dazu kommt noch die Zeit für Anmeldebestätigungen schreiben, telefonieren, Rechnungen schreiben und versenden. Sagen wir mal 1 Stunde dafür.

 

Seit einiger Zeit verschickt Yvonne nach dem GFC zusätzlich Emails mit Bildern der gezogenen Energiekarten, für jede teilnehmende Person separat. Zeitaufwand für Fotos machen, bearbeiten, Emails schreiben – ca. 1,5 St.

 

Insgesamt haben also zwei Coaches für ein einzelnes GFC einen Zeitaufwand von etwa 5 Stunden. Wenn man sich jetzt den Stundensatz anschaut, der dabei herauskommt, ist sofort klar - der Preis für das GFC ist eigentlich nur symbolisch. Wenn jedes Mal zehn Personen dabei wären, würde es auch noch gehen. Aber oft sind es weniger und wir machen es trotzdem weil uns unsere Teilnehmerinnen wichtig sind.

 

Uns geht es um den Wert, den unsere Arbeit für unsere Teilnehmerinnen haben kann. Was ist es denn eigentlich wert, wenn Blockaden gelöst werden, etwas endlich wieder ins Fließen kommt, Wohlbefinden einsetzt?

 

Wert und Wertschätzung

 

Natürlich ist ein GFC nicht so zielgerichtet wie eine Einzelsitzung, aber die Ergebnisse sind manchmal ziemlich erstaunlich. Hier wirken die Gruppenenergie und die gleichzeitige konzentrierte Ausrichtung von zwei Coaches.

 

Es ist uns auch weiterhin wichtig, dieses niedrigpreisige Angebot zu haben. Es unterstützt Menschen, die sich gerade nichts anderes leisten können der wollen und es ist für Manche ein guter Einstieg, um erst mal zu testen wie sich das anfühlt und erste Veränderungen anzuschubsen.

 

Wir machen unser GFC auf jeden Fall weiter und ich bin in gewisser Weise der Teilnehmerin sogar dankbar, denn sie hat mich dazu gebracht, mir mal die ökonomische Seite unseres GFC´s genauer anzusehen.

 

Es rechnet sich nicht, aber das macht nichts.

 

Das macht es in unseren Augen noch wertvoller. Für uns zählt der Wert, den es für unsere Teilnehmerinnen hat. Das ist das Wesentliche, denn wir wollen mit unseren Mitteln helfen zu verändern.

 

Wie siehst du das? Schreib mir doch gerne deine Meinung dazu.

Hier findest du mehr Infos zum GFC - GruppenFernMatrixen und alle Termine.

 

Mangelenergie

Wie ich mich mal wieder an die eigene Nase fassen durfte

Ich bin mir fast sicher, dass du das auch kennst. Falls nicht, solltest du trotzdem weiterlesen.

 

 Ich erzähle in meinen Geldwebinaren meinen Teilnehmerinnen immer, warum es so wichtig ist, aus dem Mangelgefühl rauszugehen, wenn sie das Geld anziehen wollen. Leider schützt mich dieses Wissen nicht davor, denselben Fehler auch  gelegentlich selbst zu machen.

 

So hatte ich gegen Ende des Jahres einige Ausfälle und als Folge davon zu wenig Umsatz. Kein schönes Gefühl. Du kennst das sicher. Zur selben Zeit durfte ich zusammen mit meiner Kollegin und Partnerin für eine Klientin in Italien ihre neue Webseite „stricken“. Das war etwas, das ich mit großer Freude und sehr gerne gemacht habe. Die Finanzierung lief über EU-Förderung. Die Seite war termingerecht fertig und alle waren erleichtert.

 

Meine Partnerin hatte ganz schnell das Geld für ihren Anteil an der Arbeit auf dem Konto. Ich nicht. Nun weiß ich ja, dass EU Fördergelder manchmal länger brauchen, bis sie fließen. Also machte ich mir noch keine Gedanken. Allerdings fand ich es schon merkwürdig.

 

Die erste Erkenntnis

 

Einem Impuls folgend, schaute ich mir einige Tage später meine gestellte Rechnung noch mal genauer an und voilá, da war es! Ich hatte doch tatsächlich vergessen, die Endsumme anzugeben! Das gibt’s doch nicht. Besser kann man sich nicht selbst boykottieren! Kein rechtschaffener Buchhalter würde eine Rechnung ausbezahlen, wo der Endbetrag fehlt!

 

Ich korrigierte also meine Rechnung und freute mich auf den baldigen Geldeingang. Es rührte sich nichts. Stattdessen kam eine ungeplante Rechnung für Heizöl in beträchtlicher Höhe ins Haus geflattert, da unser Heizöl leider gerade zur Neige ging und dringend welches nachgekauft werden musste. Zusätzlich ging es auf das Jahresende zu und meine Aufträge wurden auch immer weniger weil der Jahresendstress einsetzte und meine Klientinnen andere Sorgen hatten.

 

Es wird panisch

Ich war also sehr im Mangel und tat mir selber leid. Es hat eine Weile gebraucht, bis mir klar wurde, dass da ein unbewusstes Mangelprogramm ziemlich kraftvoll dafür sorgte, dass mein Mangelgefühl immer größer wurde.

Es war höchste Zeit, wach zu werden und daran zu arbeiten. Sonst würden mit Sicherheit noch mehr böse Überraschungen auf mich warten.

 

Die Glaubenssätze, die sich dann beim Bearbeiten zeigten, waren ziemlich heftig und offenbar uralt sowie übernommen aus der weiblichen Linie. Das entspricht genau der aktuellen Zeitqualität, die dafür sorgt, dass alle alten tiefsitzenden Muster und Programme hochkommen und angeschaut werden müssen.

 

Es war Einiges an energetischer Arbeit notwendig, dies alles aufzulösen, aber wir haben es wohl geschafft, denn zwei Tage später war das Geld plötzlich auf dem Konto. So kanns gehen. Auch, wenn man um die Zusammenhänge weiß, ist niemand davor gefeit, nicht selbst auch immer mal wieder in die alten Fallen zu laufen. Wichtig ist nur, dass man es auch bemerkt. Und das kann manchmal etwas dauern.

 

Wann sind wir denn mal "durch"?

 

Meine Klientinnen fragen mich oft, warum sie sich immer wieder scheinbar dieselben Themen anschauen müssen, an denen sie doch schon so oft dran waren und wann das nun mal endlich „durch" ist. Leider sieht das meist nur so aus, als ob es immer dieselben Themen sind.  Wir haben alle reichlich Themen, die wir mitgebracht oder in diesem Leben erworben haben. Auch wenn es so aussieht, als ob es immer wieder dasselbe Thema ist, die Verknüpfungen sind jedes Mal neu und einzigartig. So wie jeder Mensch eben einzigartig ist.

 

Und wann man „durch“ ist weiß ich auch nicht. Ich glaube, darum geht es auch nicht. Wir sind hier um zu lernen und Erfahrungen zu machen, uns zu entwickeln, zu heilen. Der Weg ist das Ziel. Für mich ist es das Wichtigste, zu erkennen und weiterzugeben, dass wir nicht das Opfer der Umstände, sondern Schöpfer unseres Lebens sind und einen großen Teil bewusst erschaffen können.

 

Bewusst erschAFFEN!

 

Meist erschaffen wir leider gänzlich unbewusst.

 

Genauso unbewusst habe ich mir wohl auch meine Mangelsituation erschaffen. Ich habe mich gedanklich unbewusst auf meine schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit fokussiert anstatt davon auszugehen, dass das Geld ganz selbst verständlich fließt. Das Glas war für mich halb leer statt halbvoll, bildlich gesprochen. Das habe ich natürlich überhaupt nicht bemerkt. Es hat sich mir im Außen als krasser Mangel gezeigt.

 

Wenn also etwas nicht läuft, aus unerfindlichen Gründen stockt obwohl eigentlich alles laufen müsste, dann ist es immer wichtig, ins Innen zu gehen. Zu schauen, was ist da los.

Für mich war das jedenfalls der Wink mit dem Zaunpfahl, wieder viel achtsamer mit dem umzugehen, was ich so glaube und vor allem denke.Dabei ist es hilfreich, die innere Stimme zuhören. Falls du sie nicht hören kannst, dass kannst du das (wieder) lernen.

 

Wenn du dir die Unterstützung deiner inneren Stimme holen willst, sie aber nicht gut hörst, dann schau doch mal in meinem kostenlosen Webinar rein!

 

„Ich hör nix . Die innere Stimme wieder hören (lernen)“

https://www.edudip.com/w/190822

 

 28.3.17 um 10 Uhr auf edudip - kostenlos und live

 

Vielleicht sehen wir uns?

 

Es nervt mich!

Ich gebe zu, dass mich das auch nervt!

 

 

Zum Jahresende scheint es mir so, als ob man von allen Seiten regelrecht mit  "Bettelbriefen“ aller Art, wie ich das nenne, bombardiert wird.

 

Ob das Spendenapelle für notleidende Kinder sind, für bedrohte Tiere, für die Umwelt oder für wen oder was auch immer.

 

 

Das ist eine sehr ehrenvolle Absicht, die leider in dieser Menge schnell als Nötigung rüber kommen kann und dann oft nichts bewirkt außer Ablehnung.  Darüber wundere ich mich jedes Jahr wieder neu. Warum meinen denn alle, dass die Vorweihnachtszeit dafür richtig ist?

 

Als ob man ausgerechnet zu Weihnachten spendenfreudiger wird als sonst. Also ich nicht. Ich spende, wem und wann ich das wichtig finde und nicht weil auf die Tränendrüse gedrückt wird. Stichwort mundgemalte Postkarten, die ich nicht bestellt habe…

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Der Grat zwischen...

 

Als Selbständige laufen wir per se immer auf dem schmalen Grat zwischen informieren, werben und Menschen auf die Nerven gehen. Zum Jahresausklang scheint sich das noch zu steigern. Wer jetzt noch nicht seine Kurse, Programme etc.  für das nächsten Jahr gefüllt hat, so scheint es, rödelt noch mal richtig los.

 

Ich hatte mir vorgenommen, diesmal in dem Jahresendangebotswettrennen nicht mitzuspielen, bin aber tatsächlich kurzzeitig verunsichert gewesen weil die zahlreichen geschätzten Kolleginnen und Kollegen, deren Newsletter ich lese, gerade jetzt noch mal richtig loslegen mit ihren vielen tollen Jahrescoachingangeboten für 2017. .

Da frage ich mich, nicht im Ernst natürlich, wer denn wohl noch meins liest, wenn schon alle „versorgt“ sind. Und haben die Leute vor Weihnachten tatsächlich so viel Zeit, Nerven und Geld dafür übrig?

Ich habe da einen ganz anderen Ansatz.

 

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muß es denn eigentlich unbedingt der Jahresbeginn sein?

 

Nicht verrückt machen lassen!

Ich denke, auch im neuen Jahr ist jederzeit noch genug Gelegenheit, mit Veränderung zu beginnen.

Dass man unbedingt mit dem Jahresbeginn starten muss, ist doch auch nur ein Glaubenssatz. Ich kann mich jederzeit entscheiden, dass ich etwas ändere und vielleicht eine Begleitung über eine bestimmte Zeit buche. Und dann ist den Schnellstartern vom Jahresbeginn schon längst wieder die Luft ausgegangen.

Das ist so ähnlich wie mit guten Vorsätzen.

 

Niemals sollte man sich drängen lassen und mit Sonderangeboten locken lassen. Ich habe das hinter mir und es hat mir und meinem Geschäft nicht annähernd das gebracht, was ich mir erhofft hatte. (lies dazu  „Umwege erhöhen die Ortskenntnis oder Wie ich vom Wege abkam").

Ich hätte damals einfach noch einen Moment länger warten sollen, es sacken lassen und übers Herz statt über meinen Kopf reinfühlen. Dann wäre mir vielleicht aufgegangen, dass das verlockende Angebot für mich unpassend war. Es hätte mir viel Geld und vor allem Enttäuschung erspart. Aber vielleicht war es auch eine Erfahrung, die ich machen sollte, um daraus zu lernen.

 

Deswegen würde ich niemals Jemanden drängen oder mit unseriösen Preisen ködern. Auch keine Versprechungen machen, die Erwartungen wecken, die einfach unhaltbar sind. Schließlich möchte ich doch optimale Ergebnisse für meine Kundinnen und das auf eine angenehme und tiefgreifende Art.

 

Meine Angebote, nicht nur für das neue Jahr, stehen schon länger auf meinen Webseiten und sind jederzeit buchbar, nicht nur zum Jahreswechsel. Wenn du also Veränderung möchtest, die solide, ehrlich und wirkliche Transformation deines Geschäfts und natürlich auch deine Entwicklung beinhaltet, dann schau gerne rein und lass uns darüber reden.

 

Ich berate dich selbstredend ausführlich und sage dir auch ehrlicherweise, was nicht für dich passt.

 

Also, schau gerne rein und lass dich nicht von dem Getöse da draußen verunsichern.

Und nun, schöne Feiertage!

 

 

foto pixabay

Coachinganfaenger

Kleine Typologie fuer Coachinganfänger

 

 

Du überlegst dir gerade, ein Coaching zu machen, um ein Thema endlich anzugehen oder ein Problem nun zu lösen? - Das ist eine gute Idee, denn so ein Coaching kann dich wirklich weiter bringen!

Aber: Wir sind alle verschieden. Jeder hat andere Erwartungen an ein Coaching. Das ist ganz normal. Ich habe ein paar Erwartungen aufgeführt, vielleicht findest du dich in dem einen oder anderen "Typ" wieder:

 

Der „Mach mal weg“-Typ

 

Es gibt Menschen, denen ist es lästig, lang und breit über ein Problem zu reden. Die gehen in ein Coaching mit der Erwartung, dass der Coach das Problem "wegmacht". Immerhin wird er dafür doch bezahlt, oder?

Nein, so läuft das nicht! In einem Coaching arbeitest du immer aktiv mit. Der Coach hat sein Know-how, seinen Erfahrungsschatz, wirksame Methoden. Und er führt dich zur Klarheit, zu Aha-Effekten und ins Tun. Aber er wedelt nicht mit dem Zauberstab und dann hast du deine Ziele erreicht, das geht ja gar nicht.

Auch wenn das beim energetischen Coaching manchmal so aussieht...

 

Der“ Ich weiß nicht, was ich will“-Typ

 

Manche wissen einfach nicht, woran es liegt, dass sie nicht mehr weiter kommen oder sie knabbern daran, dass dasselbe Problem immer wieder auftaucht. Sie haben auch keine Idee, wie sie sich selbst helfen könnten. Deshalb ist es nicht leicht für sie, dem Coach klarzumachen, worum es eigentlich geht. Meistens wissen sie nur, was sie nicht mehr wollen.

 

Keine Angst! Ein guter Coach nimmt dich an die Hand und findet behutsam heraus, wo dich eigentlich der Schuh drückt. Du wirst dich wundern, wie schnell du dann weißt, was du willst.

 

Der“ Ich kenne schon alle Methoden“-Typ

 

Dann gibt es die "Profis", die sich entweder schon viel mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement befasst haben oder die selbst als Coach andere zu Lösungen führen. Denen fällt es oft nicht leicht zuzugeben, dass sie sich diesmal nicht selbst aus dem Schlamassel helfen können. Sie haben oft ein großes Fachwissen, doch das bringt sie nicht unbedingt weiter, wenn es um sie selbst geht

 

Es ist super, wenn du dir Unterstützung suchst. Den eigenen blinden Fleck sehen wir bekanntlich selbst nicht. Es zeugt von Größe, zuzugeben, dass man jetzt auch mal selbst Hilfe braucht. Sich selbst wieder auf die Sprünge helfen zu lassen, nützt dir selbst und auch deinen eigenen Klienten.

Der“ es nützt sowieso nichts, aber mach mal“-Typ

Vielleicht glaubst du, dass du ein hoffnungsloser Fall bist. Du hast schon so viel probiert. Oder du zweifelst daran, dass dir ausgerechnet ein Coaching was bringt. Noch dazu, wenn es ein energetisches Coaching sein soll.Trotzdem zeigt dein Interesse ja, dass du dir Unterstützung wünscht. Zu recht!

Gib dir doch die Chance und probiere es aus. Du wirst angenehm überrascht sein, wie leicht sich sogar feste Knoten plötzlich lösen und sich Wege ganz klar aufzeigen, auf die du selbst nicht gekommen wärst.

 

Der“ Sie sind meine letzte Rettung“-Typ

 

Manchmal kommen Menschen zum Coaching, die schon vieles, für sie scheinbar ergebnislos, ausprobiert haben. Manchmal springen sie von einem Coach zum nächsten, oft vorschnell und ohne wirklich aktiv selbst etwas zu tun. Sie sind immer auf der Suche nach der ultimativen Methode oder dem Supercoach, der ihnen endlich helfen kann. Das ist meistens ergebnislos und verursacht Frust.

 

Jeder Coach ist nur so gut, wie du es erlaubst. Wenn du wirklich richtig mitmachst und deinen Coach ernst nimmst, wird das Coaching dir auch nützen.

 

Der „Ich soll ein Coaching machen“-Typ

 

Nicht jeder hat das Bedürfnis nach einem Coaching.

Manche bekommen es leider unfreiwillig aufs Auge gedrückt. Da meinen der Chef oder die PartnerIn, dass sich was ändern sollte und legen dir ein Coaching nahe.

 

Das geht fast immer schief! Wer zum Coaching verdonnert wird, hat kein eigenes Interesse daran und wird deshalb auch nicht oder nur sehr halbherzig mitmachen. Das ist vergeudete Zeit und Geld. Ein Coaching hat für dich nur Sinn, wenn du es selbst willst.

 

Na, wie hat dir die klein