Warum erst Geben so wichtig ist

First give...

 

 Erst geben, dann nehmen.

 

Das Prinzip kennen wir theoretisch alle irgendwie. Auf das eigene Geschäft übertragen haben es aber noch nicht so viele Unternehmer. Wie funktioniert bisher für die meisten UnternehmerInnen der Gedankengang? "Ich habe hier eine Dienstleistung oder ein Produkt und das will ich verkaufen". Der Kunde gibt mir dafür sein Geld. Soweit so gut.

 

Das bedeutet aber, dass jetzt Kunden gefunden werden müssen, auf die das passt, was sie anbieten. Oder, es muss sogar erst ein Bedürfnis geweckt werden. Wenn das Geldverdienen in erster Linie im Fokus steht, kann das ganz schön anstrengend werden.

Es verleitet auch manchmal dazu, eine Art Marketing zu machen, dass man auch als dunkles Marketing bezeichnen könnte weil es sehr manipulativ ist.

 

Wir alle kennen genug Beispiele. In der Coaching - und Trainingsbranche ist das leider auch nicht so selten anzutreffen. Vielleicht bist du auch schon mal auf vollmundige Versprechen reingefallen, die mittels hypnotischer Sprachmuster (NLP) oder mit Druck (nur noch 24 Stunden, nur heute, nur noch...) Angebote an den Mann und die Frau gebracht werden. Übrigens benutzen auch viele Politiker solche bedenklichen Mittel.

 


Viel besser ist ein anderer Ansatz, der so aussieht.


 

"Ich kenne meine Idealkunden gut und will für sie den besten Nutzen stiften. Ich überlege ständig, wie ich sie  mit meinen Möglichkeiten am besten unterstützen und ihnen dienen kann."

 

Wenn die grundlegende Überzeugung so ist wie diese, dann kann man davon ausgehen, dass das Marketing ehrlich und ethisch einwandfrei sein muss. Da wird niemand geködert oder überredet. Das erfordert eine ganz andere Denke. Damit muss ich dann nämlich in Lösungen für meine Kunden denken und nicht anders herum, mein Angebot für jemanden möglichst attraktiv darzustellen, damit er kauft. Mein Profit soll natürlich dabei auch herauskommen. In erster Linie geht es aber darum, die Kunden zu unterstützen. Ist das Marketing so ausgerichtet, fließt auch das Geld.

 

Egal, ob du Coach, Berater bist oder was sonst für eine Dienstleistung anbietest. Das Prinzip gilt für alle. Je besser du deine Idealkunden, deine Zielgruppe kennst, je klarer du wirklich weißt, wo sie der Schuh am meisten drückt, desto besser kannst du ihnen Lösungen anbieten. Der Kunde kauft letztlich nicht deine Methode, dein Wissen oder deine Zeit.

 

Der Kunde möchte eine Lösung für sein Problem oder deine Unterstützung um sein Ziel zu erreichen.

 


Aufmerksamkeit durch Freigiebigkeit


 

Für viele Unternehmer und Selbständige ist es schlicht undenkbar, ihr Wissen und Können einfach so zu verschenken.

 

Das ist ein Fehler, denn Wissen zu verschenken bringt nur Gutes. Wer verschenkt, darf laut dafür trommeln. Tue Gutes und rede drüber. Das schafft Respekt, Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Es geht darum, etwas wirklich Wertiges zu verschenken.

 

Etwas, das deinem Idealkunden wirklich nützt und ihm Lust macht, auf mehr von dir.

 

So werden Kunden, die bisher noch nicht deine sind, angezogen und vielleicht sogar Fans von dir, die dich begeistert weiterempfehlen. Kunden kaufen lieber von Menschen, die sie schon kennen und von denen sie schon etwas bekommen haben, das für sie einen Mehrwert dargestellt hat. Es gibt viele gute Beispiele dafür, dass dieses Prinzip zuverlässig funktioniert.

 

Das erste karmische Prinzip lautet übrigens sinngemäß folgendermaßen.

 

„Wenn du erfolgreich sein möchtest, hilf erst jemand anderem erfolgreich zu werden.“

 

Und das selbstlos, dann wirkt es zuverlässig. Überlege dir, was du deinen Idealkunden schenken möchtest. Es könnte ein E-Book sein, eine Checkliste, ein Kurzcoaching. Was immer du gibst, gib es mit Liebe.

 

Du wirst sehen, dass es dir und deinem Geschäft gut tun wird.

 


 

Hier habe ich noch eine Buchempfehlung für dich. "Der go-giver  von Bob Burgh."

Sehr lesenswert.

 

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