Mangelenergie

Wie ich mich mal wieder an die eigene Nase fassen durfte

Ich bin mir fast sicher, dass du das auch kennst. Falls nicht, solltest du trotzdem weiterlesen.

 

 Ich erzähle in meinen Geldwebinaren meinen Teilnehmerinnen immer, warum es so wichtig ist, aus dem Mangelgefühl rauszugehen, wenn sie das Geld anziehen wollen. Leider schützt mich dieses Wissen nicht davor, denselben Fehler auch  gelegentlich selbst zu machen.

 

So hatte ich gegen Ende des Jahres einige Ausfälle und als Folge davon zu wenig Umsatz. Kein schönes Gefühl. Du kennst das sicher. Zur selben Zeit durfte ich zusammen mit meiner Kollegin und Partnerin für eine Klientin in Italien ihre neue Webseite „stricken“. Das war etwas, das ich mit großer Freude und sehr gerne gemacht habe. Die Finanzierung lief über EU-Förderung. Die Seite war termingerecht fertig und alle waren erleichtert.

 

Meine Partnerin hatte ganz schnell das Geld für ihren Anteil an der Arbeit auf dem Konto. Ich nicht. Nun weiß ich ja, dass EU Fördergelder manchmal länger brauchen, bis sie fließen. Also machte ich mir noch keine Gedanken. Allerdings fand ich es schon merkwürdig.

 

Die erste Erkenntnis

 

Einem Impuls folgend, schaute ich mir einige Tage später meine gestellte Rechnung noch mal genauer an und voilá, da war es! Ich hatte doch tatsächlich vergessen, die Endsumme anzugeben! Das gibt’s doch nicht. Besser kann man sich nicht selbst boykottieren! Kein rechtschaffener Buchhalter würde eine Rechnung ausbezahlen, wo der Endbetrag fehlt!

 

Ich korrigierte also meine Rechnung und freute mich auf den baldigen Geldeingang. Es rührte sich nichts. Stattdessen kam eine ungeplante Rechnung für Heizöl in beträchtlicher Höhe ins Haus geflattert, da unser Heizöl leider gerade zur Neige ging und dringend welches nachgekauft werden musste. Zusätzlich ging es auf das Jahresende zu und meine Aufträge wurden auch immer weniger weil der Jahresendstress einsetzte und meine Klientinnen andere Sorgen hatten.

 

Es wird panisch

Ich war also sehr im Mangel und tat mir selber leid. Es hat eine Weile gebraucht, bis mir klar wurde, dass da ein unbewusstes Mangelprogramm ziemlich kraftvoll dafür sorgte, dass mein Mangelgefühl immer größer wurde.

Es war höchste Zeit, wach zu werden und daran zu arbeiten. Sonst würden mit Sicherheit noch mehr böse Überraschungen auf mich warten.

 

Die Glaubenssätze, die sich dann beim Bearbeiten zeigten, waren ziemlich heftig und offenbar uralt sowie übernommen aus der weiblichen Linie. Das entspricht genau der aktuellen Zeitqualität, die dafür sorgt, dass alle alten tiefsitzenden Muster und Programme hochkommen und angeschaut werden müssen.

 

Es war Einiges an energetischer Arbeit notwendig, dies alles aufzulösen, aber wir haben es wohl geschafft, denn zwei Tage später war das Geld plötzlich auf dem Konto. So kanns gehen. Auch, wenn man um die Zusammenhänge weiß, ist niemand davor gefeit, nicht selbst auch immer mal wieder in die alten Fallen zu laufen. Wichtig ist nur, dass man es auch bemerkt. Und das kann manchmal etwas dauern.

 

Wann sind wir denn mal "durch"?

 

Meine Klientinnen fragen mich oft, warum sie sich immer wieder scheinbar dieselben Themen anschauen müssen, an denen sie doch schon so oft dran waren und wann das nun mal endlich „durch" ist. Leider sieht das meist nur so aus, als ob es immer dieselben Themen sind.  Wir haben alle reichlich Themen, die wir mitgebracht oder in diesem Leben erworben haben. Auch wenn es so aussieht, als ob es immer wieder dasselbe Thema ist, die Verknüpfungen sind jedes Mal neu und einzigartig. So wie jeder Mensch eben einzigartig ist.

 

Und wann man „durch“ ist weiß ich auch nicht. Ich glaube, darum geht es auch nicht. Wir sind hier um zu lernen und Erfahrungen zu machen, uns zu entwickeln, zu heilen. Der Weg ist das Ziel. Für mich ist es das Wichtigste, zu erkennen und weiterzugeben, dass wir nicht das Opfer der Umstände, sondern Schöpfer unseres Lebens sind und einen großen Teil bewusst erschaffen können.

 

Bewusst erschAFFEN!

 

Meist erschaffen wir leider gänzlich unbewusst.

 

Genauso unbewusst habe ich mir wohl auch meine Mangelsituation erschaffen. Ich habe mich gedanklich unbewusst auf meine schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit fokussiert anstatt davon auszugehen, dass das Geld ganz selbst verständlich fließt. Das Glas war für mich halb leer statt halbvoll, bildlich gesprochen. Das habe ich natürlich überhaupt nicht bemerkt. Es hat sich mir im Außen als krasser Mangel gezeigt.

 

Wenn also etwas nicht läuft, aus unerfindlichen Gründen stockt obwohl eigentlich alles laufen müsste, dann ist es immer wichtig, ins Innen zu gehen. Zu schauen, was ist da los.

Für mich war das jedenfalls der Wink mit dem Zaunpfahl, wieder viel achtsamer mit dem umzugehen, was ich so glaube und vor allem denke.Dabei ist es hilfreich, die innere Stimme zuhören. Falls du sie nicht hören kannst, dass kannst du das (wieder) lernen.

 

Wenn du dir die Unterstützung deiner inneren Stimme holen willst, sie aber nicht gut hörst, dann schau doch mal in meinem kostenlosen Webinar rein!

 

„Ich hör nix . Die innere Stimme wieder hören (lernen)“

https://www.edudip.com/w/190822

 

 28.3.17 um 10 Uhr auf edudip - kostenlos und live

 

Vielleicht sehen wir uns?

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Birgit (Donnerstag, 05 Januar 2017 23:37)

    Hallo Barbara,
    dann gehöre ich mit meinem spontanen zweiten Coaching-Paket vielleicht auch in diese Kiste? :-)