Das wustest du garantiert noch nicht über mich!

Faszinierend!

 

Mich faszinieren schon immer Worte und Sprache.

Mehr als normal, denn ich las schon mit neun Jahren solche Klassiker wie Schillers Dramen und Freiligraths Werke. Zwar aus der Notlage heraus weil meine Oma nichts Kindgerechtes in ihrem Bücherschrank hatte, es verregnete Ferien waren und ich schon damals eine Leseratte war. Das hat mich wohl geprägt, denn ich las wenig Kinderbücher, die meinem Alter entsprachen aber immer viel. Überhaupt muss ich in rasender Geschwindigkeit lesen gelernt haben, denn meine Mutter versank in ihre Bücherwelt und ich wollte das unbedingt auch.

 

Die Liebe zum Lesen und insgesamt eine Faszination zu Sprache ist mir über die Jahre geblieben.

 

Und dabei ist es nicht nur meine Muttersprache, die dabei eine Rolle spielt, sondern durchaus auch fremde Sprachen. Mich fasziniert die Bedeutung, die Wörter haben, wenn man sie genauer betrachtet. Sie, so-zu-sagen, wörtlich nimmt. Dann erschließen sich manchmal erstaunliche Erkenntnisse. In unserer schnelllebigen Zeit machen sich die meisten Menschen keine Gedanken über das, was sie alles so reden. Vor allem nicht darüber, wie sie reden.

 

Achte darauf, was du sagst – du kreierst gerade!

 

Das hat Folgen.

In meiner energetischen Arbeit stoße ich immer wieder sehr deutlich auf den Zusammenhang von Gedanken, Sprache und Realitätsgestaltung. Es hängt sehr eng miteinander zusammen. Gedanken sind eine Energieform und streben danach, sich zu manifestieren, Realität zu werden. Deshalb ist es von viel größerer Bedeutung als gemeinhin angenommen wird, welche Worte wir benutzen.

 

Besonders deutlich wird das, wenn man den Wortstamm von seinen Vor- und Nachsilben trennt und sich betrachtet, wie das Wort jetzt wirkt und was es von sich preisgibt. Zum Beispiel das Wort „Gegebenheit“ . Ge-geben-heit. Da steckt „geben“ drin, was man so normalerweise nicht auf den ersten Blick wahrnimmt.

 

Mich hat dazu die Arbeit von Joachim Schaffer Suchomel, den ich persönlich kennen lernen durfte, sehr beeindruckt. Er trennte viele Jahre lang Wörter in Silben auf. Das wurde für ihn zu einer regelrechten Manie und manche hielten ihn schon für etwas sonderbar. Seine, daraus gewonnenen, Erkenntnisse finde ich für mich und meine Arbeit sehr wichtig. Ich komme später darauf zurück.

 

Genau hinsehen!

 

In der Schule war Deutsch mein Lieblingsfach. Literatur sowieso aber auch Rechtschreibung.

Später verstand ich die Bedeutung der Sprache für die zwischenmenschliche Kommunikation und es taten sich neue Fragen auf. Wie funktioniert eigentlich Kommunikation? Was steckt drin in den Wörtern? Warum gibt es so viele Missverständnisse? Besonders doppeldeutige Wörter oder solche, deren Stamm, mit verschiedenen Präfixen versehen, völlig unterschiedliche Bedeutung bekommt, haben es mir schon immer angetan.

Nimm z.B. das Substantiv „Sicht“ Vor-sicht, Rück-sicht, Um-sicht, Nach-sicht, Durch-sicht, Über-sicht usw. Ist das nicht faszinierend? Und dann kommt noch dazu, dass dasselbe Wort durchaus verschiedene Bedeutung haben kann.

 

„Nachsicht“ beispielsweise. Ich kann die Nachsicht (bzw. das Nachsehen) haben. Dann bin ich leer ausgegangen. Oder ich habe Nachsicht mit jemandem. Dann bin ich großzügig mit seinen Fehlern. Für Menschen, die Deutsch lernen, muss das sehr verwirrend sein.

 

Unsere Sprache, unsere Worte bestimmen unsere Realität. Wenn ich z.B. einen „todsicheren“ Tipp für eine Geldanlage bekomme, sollte ich lieber damit rechnen, dass das nicht gut ausgeht. Eine Leben-vers-sicher-ung ist eigentlich eine Lüge. Je mehr man bewusst hinschaut, desto mehr findet man solche Wörter, die ohne Nachdenken benutzt werde.  

 

Mich hat Sprache so sehr fasziniert, dass ich Sprachen studiert habe, genauer gesagt Slawistik. Die Grammatik slawischer Sprachen ist sehr viel regelmäßiger und logischer als die, der deutsche Sprache. Deshalb ist das mit dem Erlernen einer slawischen Sprache umgekehrt wie im Englischen. Das beginnt relativ leicht und wird immer schwieriger, je tiefer man eintaucht.

 

In den slawischen Sprachen ist der Einstieg mühsam. Hat man jedoch erst einmal einen Grundstock an Vokabeln und das grammatikalische System verstanden, wird es immer leichter mit dem Verstehen und auch mit dem spielerischen Kreieren von Wörtern, die man noch nicht gelernt hatte weil es so logisch ist. Und auch bei ihnen steckt viel Bedeutung in den Wörtern drin.

 

kennst du deinen Namen?

 

Meine slawischen Sprachkenntnisse bringen mich manchmal in die Situation, dass ich Menschen mit interessanten, eindeutig slawischen, Nach-namen kennenlerne, die keine Ahnung davon haben, wie ihr Name eigentlich richtig ausgesprochen werden müsste und was er bedeutet.

 

Herr Maly weiß nicht, dass er Klein heißt, Frau Malecki spricht sich Malekki aus und hat keine Ahnung, dass ihr Name polnischen Ursprungs ist und Maletzki gesprochen werden muss. Der knurrige Herr Vesely ahnt nicht, dass er eigentlich Fröhlich heißt während Frau Kratky nicht bewusst ist, dass sie Kurz heißt. Interessant nicht wahr?

 

Genauso interessant ist es, wenn jemand als deutschen Nachnamen einen bedeutungstragenden Nachnamen hat. Wenn jemand Prinz heißt, bedeutet das etwas. König oder Kaiser ebenfalls, Schwarz und Weiß oder Engel sind auch interessant. Ebenfalls Berufsbezeichnungen wie Bäcker, Schuster, Sänger, Maler, Müller, Meier, Schulze, Schmidt usw. Überall steckt eine bestimmte Energie drin.

Frau Merkel heißt nicht zufällig so. Sie muss man sich merken.

 

Wie viele Vokale hat dein Vorname?

 

Bei den Vornamen hilft mir mein Wissen um die Energie der Vokale bei meiner Arbeit.

 

Sie sagen in ihrer Häufigkeit im Namen viel darüber aus, womit ein Mensch in diesem Leben entweder schon gekommen ist oder wohin er eigentlich kommen soll. Welche Potentiale entwickelt und gelebt werden müssen.

 

Wie viele und welche Vokale hat dein Name?

Jeder Vokal trägt eine bestimmte Energie in sich, die den Chakren (Energiezentren) eines Menschen zugeordnet werden können. Hieraus leiten sich interessante Erkenntnisse ab. Bei mir, in Barbara, ist es dreimal das a. A steht für Herzchakra. Meine Aufgabe in diesem Leben hat schon immer viel mit meinem Herz öffnen und Andere damit berühren zu tun.

 

Auch die Konsonanten des Anfangsbuchstabens tragen eine wichtige Bedeutung und Energie.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass relativ viele Menschen ihre Vornamen nicht leiden können und lieber anders heißen würden. Sie leben dann mit Spitznamen oder mit einer abgekürzten, kastrierten Form ihres Namens und ahnen keineswegs, dass sie sich damit selbst um einen Teil ihrer energetischen Kraft bringen weil sie sich davon abschneiden.

 

Alexandra nennt sich Alex, Brigitte ist Gitti, Manuela ist Ela oder Manu, Josefine ist Josi, Jennifer ist Jenni, Barbara ist Babsi, Katharina ist Kati, Johannes ist Jo oder Hannes, Andreas ist Andy, Michael ist Micha, Sebastian ist Basti.

 

Es fehlen also ganze Silben des Namens und damit wichtige Vokale. Ich empfehle immer in meinen Coachings, den ganzen Namen zu akzeptieren um auch die ganze Kraft des Namens zu leben. Niemand bekommt seinen Namen rein zufällig.

Genauso ist es mit den zweiten und dritten Namen, die unsere Eltern manchen von uns gegeben haben. Ich selbst habe noch zwei Namen, die ich alle beide lange nicht mochte. Mit einem von beiden kann ich inzwischen ganz gut leben, am anderen arbeite ich noch.

 

Sprache ist ein weites Feld und wird mich auch weiter begleiten. Dieses Wissen fließt auf die eine oder andere Weise immer in meine Arbeit ein.

 

Wer sich dafür interessiert und mehr zu sich selbst erfahren möchte, kann mich auch gerne dazu kontaktieren.

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Birgit (Sonntag, 18 September 2016 14:30)

    Na, da interessiert mich doch gleich, was es wohl mit den beiden "i" in meinem Vornamen auf sich hat? Hast du da einen kurzen Einblick für mich? :-)

  • #2

    Angelika (Sonntag, 18 September 2016 22:32)

    Liebe Barbara,
    Du sprichst mir aus dem Herzen! Namen sind Schwingungen, die nicht von ungefähr kommen. Ihre Deutung in Runenschrift gehört schon lange zu meiner Arbeit. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass jemand anderes sich auch damit beschäftigt!

    Ich habe das Buch "Nomen ist Omen" von Herrn Schaffer Suchomel zu Hause. Dass er auch noch zwei weitere Lektüren geschrieben hat, wusste ich noch nicht.

    Das finde ich übrigens gut, dass Du Dich "Barbara" nennen lässt...! Wenn Du eine "Bärbel" wärst, würde Dein Auftrag lauten, viiiel zu arbeiten... Und damit Gefahr zu laufen, nicht mehr an Dich zu denken... ;-)

    Liebe Grüße von Angelika

  • #3

    Barbara Steldinger (Montag, 19 September 2016 10:51)

    Liebe Birgit,

    die beiden "i" stehen für das dritte Auge, den Sitz der Intuition. Hat zu tun mit Wissen, göttliche Eingebung, Erkenntnis, Ichbewusstsein. Auch "jemandem die Stirn bieten". Und da du die i gleich zweimal hast... Natürlich spielen auch die anderen Buchstaben eine Rolle und man muss sich den ganzen Namen betrachten. Soviel erst mal :-)

  • #4

    Barbara Steldinger (Montag, 19 September 2016 10:53)

    Liebe Angelika,

    das freut mich, dass ich deinen Nerv getroffen habe. Ja, das ist ein weites, sehr spannendes Feld. Gerne würde ich mich mit dir dazu austauschen. Magst du mir mal eine Mail schreiben ?
    alles Liebe
    Barbara

  • #5

    Martina (Sonntag, 18 Dezember 2016 10:53)

    Ein wunderbarer Artikel, Barbara,danke dafür.
    Für mich war es schon immer sehr komisch, Andere mit einem Spitznamen anzureden. Das fühlte sich einfach nicht stimmig an.
    Herzliche Grüße
    Martina

  • #6

    Michaela (Sonntag, 18 Dezember 2016 12:31)

    und was ist mit dem E? A und I sind ja schon erläutert.

  • #7

    Barbara Steldinger (Montag, 19 Dezember 2016 11:24)

    Liebe Martina,

    ja, das Bauchgefühl lenkt uns schon richtig :-).

    Liebe Michaela,

    ich schreibe dazu einen neuen ausführlichen Artikel. Deswegen nur ganz kurz.
    Das E steht für das Halschakra, also für eine kraftvolle Kommunikation nach innen und außen.

    alles Liebe
    Barbara