Warum legst du nicht einfach mal los?

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Zu den beliebtesten Begründungen, warum wir nicht endlich in die Puschen kommen oder eine Veränderung wirklich konkret angehen, gehört die Zauberformel „Wenn … dann“. Kennst du die auch? Klingt so gut, absolut logisch und man kann kaum etwas dagegen sagen. Vielleicht kennst du einige meiner Beispiele auch. Natürlich nur von Anderen, ist ja klar.

 

Wenn erst die Kinder groß sind, dann …

 

...gehe ich wieder arbeiten, mache ich endlich meinen Heilpraktikerschein, lerne ich Spanisch, suche ich mir einen Job, fange ich endlich mit Yoga an, kündige ich diesen miesen Job und mache mich mit meinem Herzensthema selbständig.

 

 

 

Wenn endlich das Haus abbezahlt ist, mein Mann seine Ausbildung beendet hat, die Schwiegermutter wieder gesund ist, es nicht mehr so heiß ist. Dann, aber dann ganz bestimmt, lege ich los.

 

auf meinem Gebiet, die selbständigen Frauen zu unterstützen, treffe ich oft auf diese Variante.

Wenn ich erst diese Ausbildung, dieses eine Seminar, noch diesen Schein, dieses Zertifikat, diese wichtige Zulassung habe, dann aber. Ja, was dann. Dann legst du los? Wie ein Turbo?

 

Oder bist du etwa "noch nicht so weit"?

Auch ein schönes, oft ganz ernst gemeintes  Argument.

 

"Wenn ich so weit bin, dann mache ich richtig Werbung, zeige mich, halte Vorträge, schreibe einen Blog, schicke meine Newsletter. Aber erst, wenn ich so weit bin."

Wann ist das denn und woran merkst du das?

 

Warum denn nicht jetzt?

Ja, ich höre schon die Argumente. Das geht nicht weil, erst du  ERST noch die EINE Qualifikation haben musst, die Kinder aus dem Gröbsten raus sein müssen, das Haus bezahlt sein muss, du noch nicht genug weißt und kannst und überhaupt. Und weißt du was?

 

Das alles sind nur Ausreden!

 

Sie halten dich wirkungsvoll davon ab, endlich loszulegen. Sie müssen als Entschuldigung herhalten, als Begründung, warum du nicht einfach machst. Niemand hat am Anfang alles perfekt und fertig. Da wächst man rein. Aber, wenn du deinen Start immer wieder verschiebst, weil… siehe oben, dann kann es auch  nicht losgehen. Und, irgendwann ist es zu spät. Dann ist der Elan weg und du wirst immer das Gefühl haben, dass du etwas Wichtiges in deinem Leben verpasst hast.

 

Was kannst du also tun?

 

Frage dich selbst ganz ehrlich bei jedem deiner „Gründe“, warum etwas nicht geht“

 

  „Ist das wirklich wahr?“.

 

Fühle rein, was da hochkommt. Und dann fühle hin, was eigentlich hinter jedem einzelnen Satz deiner Begründungen steht. Meistens stecken Ängste dahinter, die tief im System aktiviert werden sobald du loslegen möchtest. Sie dienten früher einmal zu deinem Schutz. Nun wird es Zeit, sie loszulassen.

 

„Ich kann mich nicht selbständig machen weil mir noch diese eine Ausbildung fehlt.“ Dahinter steckt meistens „ich traue mich nicht raus damit, ich weiß nicht, ob ich das richtig kann. Was ist, wenn ich erfolglos werde, mir das Geld ausgeht, wo soll ich Kunden herkriegen, ich weiß nicht wie ich anfangen soll" usw.

 

Die nächste Ausbildung bringt es auch nicht, denn Wissen hast du längst genug. Nur diese Angstmacher in deinem Kopf, die dich daran hindern, aus deiner Komfortzone rauszutreten und loszulegen, die sind immer noch da. Du kannst ihnen meistens nicht über den Verstand beikommen.

 

Aber man kann sie sehr gut mit verschiedenen Methoden auflösen, die mit dem Unterbewusstsein arbeiten, z.B. mit meinem energetischen Herzcoaching, das ich dir gerne empfehle. Es geht viel schneller und vor allem erfolgreicher als das Ankämpfen über den Kopf, denn es bearbeitet deine Ängste auf derselben  Ebene, wo sie entstanden sind. Und, du musst dazu keinen langwierigen Seelenstriptease hinlegen.

 

Du wirst dich wundern, was plötzlich alles geht. Es kann dann zu den berühmten Synchronizitäten, die die meisten Menschen als Zufälle kennen, kommen. Alles passt plötzlich wie von Zauberhand und greift ineinander, Türen öffnen sich, die richtigen Menschen treten in dein Leben, du bist zur rechten Zeit am richtigen Ort. Und du wirst dich wundern, warum du damit so lange gewartet hast.

 

was Menschen am Ende ihres Lebens am meisten bedauern

Niemand bedauert es, nicht noch länger brav im Büro gesessen zu haben. Erstaunlich? Aber sehr viele bedauern, dass sie Chancen ungenutzt haben verstreichen lassen, vor lauter Angst und fehlendem Vertrauen ins Leben.

 

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies Bronnie Ware "Was Sterbende am meisten bedauern". Sie war lange Jahre Altenpflegerin und hat Menschen beim Sterben begleitet. Interessante Lektüre, die uns gut dabei helfen kann, unsere ganzen Ängste einmal kritisch zu hinterfragen.


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