Huehner und Enten

 

 

Was haben Hühner und Enten mit dem erfolgreichen Selbständigendasein zu tun?

 

Mehr als es auf den ersten Blick scheint. Ein Hauptproblem vieler kompetenter, tüchtiger Freiberuflerinnen und Selbständiger betrifft nämlich ihren Außenauftritt , das „sich zeigen“ da draußen. Schließlich muss das eigene Angebot bekannt gemacht werden, damit es gekauft oder gebucht wird. Genau das fällt vielen Selbständigen enorm schwer.

 

Sie werben entweder gar nicht, nicht an den richtigen Stellen oder nur sehr zaghaft für sich. Insgeheim hoffen sie, dass es die Welt da draußen irgendwie wissen muss, wie gut sie fachlich sind und wie engagiert. Den Gefallen tut sie ihnen aber nicht, die Welt. Jedenfalls in den allermeisten Fällen tut sie es nicht.

 

Und hier kommen jetzt die Hühner und die Enten ins Spiel.

 

Die sind nämlich sehr unterschiedlich, was ihren Außenauftritt betrifft. Enten legen stillschweigend ihre Eier. Hühner machen um jedes Ei ein Riesentratra. Obwohl sie jeden Tag wieder Eier legen, lassen sie die Welt lauthals wissen, dass sie da sind und dass sie wieder neue Eier in die Welt gelegt haben. Die Enten machen das nicht. Sie sind nicht zu sehen und zu hören, wenn sie ihre Eier legen.

 

Was lernen wir daraus?

 

Machen wir es wie die Hühner! Gackern gehört zum Handwerk!

 

Das soll nicht heißen, dass wir um jedes unserer "Eier" einen Riesenrummel veranstalten müssen, aber ein wenig mehr Außenwirkung dürfen sich die Meisten von uns schon leisten. Für die Welt, in der wir unsere Kunden vermuten. Die Kunden müssen uns sehen und hören damit sie kaufen können. Wer da als Ente daherkommt, hat die schlechteren Karten

 

Das Problem des „sich ungern, am liebsten gar nicht zeigen“ hat etwas mit dem Selbstwert zu tun. Der wiederum hängt mit unserer frühkindlichen Erziehung zusammen. Die meisten Menschen lernen als Kinder, sich nicht vorzudrängeln und mit dem Reden zu warten bis sie aufgefordert werden, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen usw.

 

Man möchte auch nicht aufdringlich erscheinen. Schließlich erleben wir alle es täglich, wie lästig und aggressiv Werbung sein kann. So möchte man auf keinen  Fall selbst sein. Leider führt das manchmal zum "Entendasein".

 

Die Erziehung unserer Eltern brachte uns gute Manieren bei, die uns später in der Erwachsenenwelt  nützen sollten. Ungünstigerweise erweisen sich genau diese "Werte" im Erwachsenenleben oftmals als eine schwere Hypothek, weil wir uns Einiges davon regelrecht wieder „abtrainieren“ müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen.

 

Vor allem und besonders, wenn wir mit dem eigenen Business auf einen grünen Zweig kommen möchten. Schließlich ist es unverzichtbar, gesehen zu werden um Kunden anzuziehen und um Dienstleistung oder Ware zu verkaufen. Der Markt ist voll und unübersichtlich, es gibt viele MitbewerberInnen und noch mehr Angebote. Da ist es absolut von Vorteil, wenn man ein Huhn und keine Ente ist, um im Bild zu bleiben.

 

Die beste Ausbildung, solides Wissen und ein tolles Angebot  nützen leider nichts, wenn niemand davon erfährt.

 

Was ist zu tun? Hier folgen ein paar Tips, wie Sie ein (erfolgreiches) Huhn werden können.

 

  • Bringen Sie sich auf eine gute Weise ins Gespräch.
  • Bieten Sie Mehrwert. Der Kunde freut sich wenn er mehr          (Service, Material,) erhält als er erwartet hat.
  • Nutzen Sie alle Gelegenheiten, auf sich und ihre Angebote aufmerksam zu machen. Auch die Social networks wie Plattformen, Foren, Xing und facebook können dabei nützlich sein. Denken Sie an die Hühner! Gackern!
  • Seien Sie dabei wertschätzend und ehrlich. Machen Sie keine Versprechen, die Sie nicht halten können. Das wäre falsch verstandenes „Huhnsein“ und schnell landet man damit im Kochtopf.
  • Verbiegen Sie sich nicht. Bleiben Sie authentisch. Ein Huhn legt Eier und sonst nichts. 
  • Schauen Sie sich gute Beispiele ihrer Mitbewerber ab.
  • Lassen Sie sich unterstützen. Es gibt z.B.  Coaches für authentisches Marketing.

Apropos Coaches. Wenn Sie an Ihren einschränkenden Mustern und Programmen arbeiten lassen wollen und es soll schnell gehen und tiefgreifende Veränderung bringen, dann lohnt sich ein energetisches Coaching, mit dem ich Sie gerne unterstütze.

 

Fragen Sie mich gerne dazu, wenn Sie mehr Infos brauchen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    sylvia wallner (Donnerstag, 12 Mai 2016 15:06)

    großartig der vergleich liebe barbara, wirklich großartig. und es stimmt, hühner laufen über den hof "sieh mal ein ei, ein ei, ich hab es gelegt" ... und sind aufgeregt und freuen sich auch. was uns mindestens genauso fehlt wie oftmals das selbstbewusstsein. weiter so, deine berichte sind wirklich suuuuper! danke dafür und das lachen, das sie oft genug in mein home-office bringen :o))

  • #2

    Anne Schneider (Mittwoch, 16 August 2017 11:14)

    Schöner Vergleich. Jetzt wäre es noch interessant zu wissen, wie lang die jeweilige Brutzeit ist. Manchmal dauert es etwas länger um etwas auszubrüten. Ich hab jetzt auch lange darüber gesessen und plötzlich war es da. Jetzt freue ich mich gerade auch sehr, daß sich ein Kreis schließt und ich wieder da ankomme, wo ich als Kind hinwollte. Danke für Deine wertvollen Impulse liebe Barbara.