Sei hart in der Sache...

aber weich mit den Menschen" .

 

Diesen Satz kannte ich schon länger, habe ihn aber jetzt wiederentdeckt und irgendwie macht er jetzt mehr Sinn für mich.

 

Sei hart in der Sache, also dem was du für wichtig hälst und weich mit den Menschen. Soweit war der Satz klar. Aber gilt das nicht mit mir selbst genauso?

 

Manchmal muss ich gegen den eigen Schweinehund hart sein, damit ich losgehe oder meine eigenen Wünsche und Interessen durchsetzen kann. Aber trotzdem ist es wichtig, dass ich mit mir selbst nachsichtig, liebevoll und "weich" umgehen kann. Das hat viel mit Selbstwert und meiner eigenen Wertschätzung zu tun.

 

Seltsamerweise gehen wir  oft genau andersherum mit uns um. Wir sind nachgiebig mit Wünschen und Interessen. Wenn wir etwas vor uns herschieben oder uns die Ausdauer fehlt, uns etwas an -oder abzugewöhnen.

 

Bei Fehlern oder Fehlschlägen sind wir dagegen oft  hart und wenig wertschätzend mit uns selbst. Sich selbst herunterzumachen hat nichts mit Selbstachtung zu tun. Wie wir manchmal mit uns selbst umgehen würden wir Anderen nicht antun. Hier ist es viel wichtiger, daraus zu lernen. Fehler sind eine Quelle des Lernens und der Erkenntnis. 

 

Was ist wichtig?

 

Klarheit über die eigenen Interessen, Wünsche, Ziele

Geduld mit sich selbst und den Anderen

Selbstachtung

Keine Bewertung

Kein Vergleichen

Dankbarkeit

Souveränität

Blockaden und Ängste erkennen und auflösen

Großzügigkeit

 

Es ist ein Prozess des Heilens und des Wachsens. Er lohnt sich. 

 

 

 

 


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