Haben Sie auch ein schlechtes Gewissen...

 

 

 

...wenn der Tag vorbei ist und auf der To do Liste stehen noch so viele unerledigte Punkte? Oder, weil Sie einfach bei der Hitze nicht denken konnten und sich spontan ab Mittag frei genommen haben? Oder, weil Sie überhaupt einen Feierabend haben? Haben Sie einen?

 

Ich kenne viele Selbständige, die das Wort Feierabend ersatzlos gestrichen haben. Sie arbeiten eigentlich immer. Bis in die Nacht, am Wochenende. Ist das sinnvoll? Bringt das was? Wie lange hält frau/man das durch? Um welchen Preis? Ist das ein lebenswertes Leben? Macht das Spaß? Nein? Warum machen Sie es dann? Upps...

 

Wenn man so arbeitet wie oben beschrieben hat das nichts mit selbstbestimmtem Leben zu tun. Aber gerade deshalb sind Sie doch selbständig geworden oder? Ja, Sie müssen Aufträge reinholen, Kunden gewinnen, Marketing machen und und und.

 

Aber in erster Linie sind Sie verantwortlich dafür, was Sie mit Ihrem Leben machen. Denn Leben ist JETZT!  Fragen Sie sich also mal, was Sie eigentlich vom Leben erwarten. Und die zweite Frage ist, was kann ich JETZT dafür tun? 

 

Ich bin gerade dabei, etwas auszuprobieren, wozu ich Sie einlade, es auch zu testen. In einem Buch, leider habe ich vergessen in welchem, las ich unlängst eine interessante Idee.

 

Jack Canfield, Autor des berühmten Klassikers "Hühnersuppe für die Seele" und inzwischen Multimillionär, hat eine besondere Art entwickelt, dem schlechten Gewissen wegen unerledigter Aufgaben aus dem Weg zu gehen. Er teilt seine Woche auf in drei Focustage, zwei Wofür auch immer Tage und einen Urlaubstag.

 

An den drei Focustagen schafft er 80% seiner Arbeit, an den zwei Wofür auch immer Tagen erledigt er ohne schlechtes Gewissen andere Dinge wie Friseur, Erledigungen, Treffen mit Freunden oder eben auch das Eine oder Andere von der To do Liste.

 

Nach den Focus Tagen freut er sich auf einen Urlaubstag. Er ist dann wirklich für niemanden zu erreichen und schöpft neue Kraft. Und er hat kein schlechtes Gewissen, denn die Arbeit ist getan und nun ist Urlaub.

 

Sie kennen vielleicht den Effekt, dass man enorm effektiv arbeitet, wenn man plant in den Urlaub zu fahren. Die letzten Tage vorm Urlaub sind vollgestopft und man lässt sich auch nicht ablenken.

 

Die Idee ist so einfach wie genial und trägt der Erfahrung Rechnung, dass jede Arbeit so lange dauert wie man ihr Zeit gibt und baut auf den (Vor-) Urlaubseffekt.

 

Bis jetzt fühlt sich das für mich ziemlich gut an. Wenn Sie Lust haben, probieren Sie es doch auch mal aus und schreiben Sie mir, wie es bei Ihnen funktioniert.

 

 

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